Irgendwie Philosoph – Ökonomie als Geisteswissenschaft gedacht und warum das nötig ist

Philosophie, wie ich sie verstanden und gelebt habe, ist das freiwillige Leben in Eis und Hochgebirge – das Aufsuchen alles Fremden und Fragwürdigen im Dasein, alles dessen, was durch die Moral bisher in Bann getan war.“

Das war Nietzsche.

Nun bin ich für wahr kein Philosoph, mag Eis eher am Stil und Hochgebirge tendenziell von Weitem. Und doch bin ich immer wieder dieser Denker gestoßen und tu das noch stets, ob Popper oder Satré, oder sonst wer.  Warum? Weil ein ansatzweises Verstehen der Welt nicht ohne Philosophie, wenn man denn „Out of the Box“ denken will, möglich ist. Schwierig wird aber auch ein Verstehenwollen ohne Ökonomie, die mich schon seit Ewigkeiten fasziniert. Warum ist der Kaffee am Flughafen so schweineteuer? Können Staaten Arbeitsplätze wirklich schaffen? Gibt es Moral am Markt? Wie können Staaten ihren Bürgern zu Wohlstand verhelfen? Was ist überhaupt Wohlstand? Und was Wohlfahrt?!
Ich glaube, dass die Wirtschaftswissenschaften nicht nur als Sozialwissenschaft im weiteren Sinn zu sehen sind und als solche sich mit Stochastik, Algebra und all der Dinge mehr die Welt versuchen, zu erklären. Sie ist und kann nicht anders, als ebenfalls Geisteswissenschaft zu sein. Aber ja! Und wenn man Wilhelm Dilteys Definition folgt, Sozialwissenschaften seien für das Erklären und Geisteswissenschaften für das Verstehen zuständig, so stellt sich die Frage des Abgrenzung.

Das „Wie“ und das „Warum“

Gegenstand der Sozialwissenschaften ist die Gesellschaft. Sie kann untersucht und beobachtet werden. Über die Ursachen von Handeln werden Annahmen gestellt, ein Nacherleben ist nicht möglich. Zwar kann man zum Beispiel unter einer Laborsituation über einen begrenzen Zeitraum ein bedingungsloses Grundeinkommen simulieren. Rückschlüsse darüber, wie sich die Sozialleistung außerhalb des Experiments auswirkt, sind nur bedingt möglich. Denn die Probanden wissen, dass der Versuch endlich sein wird. Ebenso leben sie nicht in einer Gesellschaft des Grundeinkommens, sondern sind nur punktuell und aufgrund von bestimmten Kriterien ausgewählt worden. Ein sozialwissenschaftliches Labor in Echtzeit hätte die Größe einer Kleinstadt und müsste mindestens als Blindtest verlaufen, was freilich nicht durchführbar ist. Das stete Definieren von Annahmen stellen größte Anforderungen, gerade in der Ökonomik, dar.

Die Geisteswissenschaft hat die Erzeugnisse des menschlichen Geistes zum Gegenstand. Diese können, weil sie vom Menschen selbst hervorgebracht sind, verstanden werden. Die spannende Frage, die sich ergibt, ist freilich, inwieweit Menschen Gesellschaften erschaffen (können). Um nicht ein erneutes Fass aufzumachen, geht hier eine Annahme von René Spitz, voraus, der bekannt für seine Experimente an Säuglingen wurde:„Niemand kann ohne andere Menschen existieren.(…)Daher komme ich nicht umhin, zu behaupten, dass Menschen Gesellschaft schaffen.“
Hier ergibt also eine grundliegende Unterscheidung in der Methodik von Beobachten und Erkennen. Das Erklären arbeitet mit den Bedingungen von Ursache und Wirkung ist ist stets so darzustellen, dass jeder den Sachverhalt nachvollziehen kann. So ergibt sich, um beim genannten Beispiel zu bleiben, aus der Beobachtung, dass der Proband mit dem Grundeinkommen nach einigen Monaten vertiefter Ehrenämter ausfüllt. Ursache der Wirkung ist, ich unterstelle, die finanzielle Freiheit.
Beim Verstehen muss jeder, so hat es Diltey formuliert, „sich den Zugang erst freilegen“, indem er sich zunächst klar wird, wie sein Standpunkt ist. Erst dann sind wir in der Lage, das Tun und Handeln des anderen zu verstehen. Wieder zum Beispiel: Nun gilt es zu erklären, was die inneren Beweggründe waren, im Ehrenamt sich stärker zu engagieren. Warum überhaupt Ehrenamt? Wie sieht sich der Proband? Vereinfacht gesagt, befasst sich die das Erklären mit dem „Wie“ und das Verstehen mit dem „Warum“.

Ich setze also, um auf den Kern zurückzukommen, in den folgenden Überlegung voraus, dass Gesellschaft nicht nur durch, sondern auch vom Menschen hervorgeht. Und so wie dies der Fall ist, kann eine im Grunde sozialwissenschaftliche Disziplin durchaus eine Geisteswissenschaft sein, da ihr Forschungsgegenstand eine im Kern verstehbare Gesellschaft ist. Sie muss es sogar.
Professor Alexander Ebner, Wirtschaftssoziologe, hat sich damit sehr viel tiefer befasst. Dieser sitzt an der Uni zu Frankfurt, wie passend, am Theodor-Adorno Platz.
So wie Max Weber für seine Disziplin nicht irgendwie nur Soziologe war, sondern auch ein veritabler Philosoph, so war Milton Friedman auch nicht nur irgendwie Ökonom, sondern mindestens noch Philosoph. Oder Hayek, Vater der österreichischen Schule, war meines Erachtens in erster Linie Philosoph und wurde zwangsläufig zum Ökonomen. Von ihm stammt aus „Der Weg zur Knechtschaft“ dieses passende Zitat:

Ein Physiker, der nur Physiker ist, kann durchaus ein erstklassiger Physiker und ein hochgeschätztes Mitglied der Gesellschaft sein. Aber gewiss kann niemand ein großer Ökonom sein, der nur Ökonom ist – und ich bin sogar versucht hinzuzufügen, dass der Ökonom, der nur Ökonom ist, leicht zum Ärgernis, wenn nicht gar zu einer regelrechten Gefahr wird.“

Es gibt viele Möglichkeiten, die Ökonomie einzuteilen. Doch eine Einteilung wie etwa in Mikroökonomie und Makroökonomie ist spätestens jetzt insuffizient, da ich einen wesentlichen Teil der Wirtschaftswissenschaft in die Philosophie verorte. Daher halte ich eine grobe Einordnung in Ökonomische Philosophie, Ökonomische Theorie und Ökonomische Politik für sinnvoll. Spätere feinkörnigere Einteilungen liegen auf der Hand. Ob, wie erwähnt, Mikro, Makro, oder gar BWL und VWL, wobei ich letzteres für eine ungenaue und in Teilen unzutreffende Unterscheidung halte. Neben der theoretischen Aufteilung, möchte ich auch einen ganz praktischen Ansatz liefern. Als Beispiel wähle ich den Liberalismus, den ich sodann durch die drei Instanzen deklinieren werde und sich als leitendes Beispiel durchziehen wird.

1. Ökonomische Philosophie

Philosophie bedeutet übersetzt die Liebe zur Weisheit. Sie ist die Lehre vom Erkennen und Wissen, das Streben nach Erkenntnis über das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen in dieser. Wenn man mit Ökonomie die Disziplin meint, die sich mit dem grundlegenden Aufbau, den Abläufen und Zielen der Wirtschaft befasst unter der Annahme knapper Güter, wird ein Schuh daraus:
Ökonomische Philosophie macht also nichts weiter, als sich mit theoretischen, ethischen, sowie praktischen und politischen Grundlagen der Ökonomik zu befassen. Wo stehe ich als Marktteilnehmer? Gibt es Ethik in Unternehmen? Was ist Wohlstand? Streben Menschen nach Freiheit? Was ist Freiheit? Gibt es politische Freiheit ohne ökonomische Freiheit? Braucht der Mensch Arbeit für seine Existenz?

Nun, es gibt Teildisziplinen der ökonomischen Philosophie Zum Beispiel:

  • Theorie der ökonomischen Erkenntnisse
  • Unternehmensethik
  • Markt, Moral und Politik
  • Wirtschaft, Wohlstand und ein gutes Leben
  • Ökonomie und Ökologie aus ethischer Sicht
  • Ökonomie in der Pädagogik aus ethischer und ökonomischer Sicht
  • Menschenbilder in der Ökonomik

Im Sinne einer Adaption der Managementtheorie ist die ökonomische Philosophie die strategische Haltung. Mit Haltung ist hierbei eine innere Grundeinstellung gemeint, die Denken und Handeln beeinflusst. Strategisch bedeutet, dass sich dieser Zweig mit der Entwicklung, Planung und Umsetzung inhaltlicher Ausrichtung beschäftigt. Hier ist es unerlässlich, dass eine Vision formuliert wird. Eine Vision ist die formulierte Vorstellung des Zustandes und vor allem Ausrichtung von Gesellschaft und Staat. Am Beispiel des Liberalismus sei hier der simple Satz von Milton Friedman genannt, der sich wie ein Kaugummi durch seine Lektüre zieht:

„People wanna be free“.

Doch was ist Liberalismus? Eine Philosophie, klar, die nach Freiheit in Politik, Ökonomie und in sozialer Ordnung strebt. Aus liberalen Bewegungen gingen in vielen Ländern Nationalstaaten und Demokratie hervor. Willkür, Kollektivismus werden abgelehnt, ebenso wie Diktaturen und Gesellschaftsideen, die der Freiheit entgegen stehen.
Zurück zur Managementtheorie. Die ökonomische Philosophie für Staat und Gesellschaft ist nichts mehr, als der Aufsichtsrat für einen Konzern. Er gibt die ethischen Leitlinien vor, er formuliert die Vision, wohin sich die Gesellschaft bewegen soll. Dazu versucht sie Menschenbilder und ökonomische Erkenntnisse begreifbar zu machen.

2. Ökonomische Theorie (Wirtschaftstheorie)

Wenn die „ökonomische Philosophie“ die strategische Haltung sei, dann stellt die „politische Theorie“, wenn man die Managementtheorie von Wöhe weiterhin frei adaptieren will, die taktische Haltung. Sie konkretisiert die strategischen Zielvorgaben für den mittelfristigen Planungszeitraum und formuliert Theorien. Während die ökonomische Philosophie die Gesellschaft verstehbar macht, versucht die ökonomische Theorie diese zu erklären. Hierbei helfen, sozialwissenschaftliche Werkzeuge, häufig geliehen aus den Naturwissenschaften.
Meines Erachtens ist eine ökonomische Theorie nur dann verstehbar, wenn sie zuvor als Geisteswissenschaft betrachtet wurde. Denn wenn die Philosophie die Welt und die menschliche Existenz deutet, dann ist eine Ökonomie beispielsweise mit Konjunkturtheorien, abgebildet in Funktionen, notwendig, nicht aber hinreichend zufriedenstellend. Denn Dinge wie „Moral“, oder „Erkenntnis“ lassen sich schwerlich in Funktionen ausdrücken. Oder doch? Die Ableitung der Funktion von Ethik ist die von Moral? Na,ja, lassen wir das.
Nun haben wir Liberalismus als Philosophie genannt, als strategische Haltung, und Milton Friedman als Vertreter dessen gewählt. Nächster Schritt ist das Formulieren der ökonomischen Theorie und klar, es kann nur der Monetarismus sein. Anhänger dieser Theorie sehen die Geldmenge als Steuerung des Wirtschaftsablaufes an. Eine zu starke Ausdehnung der Geldmenge führe demnach zu Inflation, eine zu starkes Bremsen zu Deflation. Kurzfristige Eingriffe des Staates zur Steuerung der Wirtschaft werden strikt abgelehnt. Der Monetarismus geht ferner von einer relativ stabilen Geldnachfrage aus. Grundlage, um nicht zu sehr ins Detail zu gehen, ist die Quantitätstheorie.
Aufgrund dessen erscheint es nur folgerichtig, dass ein zentraler Punkt der Monetaristen eine dezidiert nicht politische Zentralbank sei, die mit der Steuerung der Geldmenge das politische Geschehen mitbestimmt. Auch staatliche Eingriffe in die Fiskalpolitik werden als unwirksam abgelehnt. In Wahrheit, so Friedman, sind staatliche Finanzierungen keine Fiskalpolitik, sondern Geldpolitik, also das Ausdehnen der Geldmenge, das aufgrund der Befürchtung von Inflation abgelehnt wird.
Wenn die ökonomische Philosophie der Aufsichtsrat darstellt, ist die ökonomische Theorie, oh Wunder, der Vorstandsvorsitzender, die die Strategie, das Leitbild, auf die taktische Ebene herunterbricht. Sie versucht mit empirischen Mitteln ökonomische Entscheidung einzuordnen und Handlungsanweisungen für die Zukunft zu kreieren.
Keine Taktik, ohne Strategie. Und schon gar kein Handeln ohne Taktik, oder Strategie, wo wir schnurstracks in die Richtung der Wirtschaftspolitik marschieren.

3. Ökonomische Politik (Wirtschaftspolitik)

Ökonomische Philosophie ist das begreifbar machen von Gesellschaft z.B. in Form von ethischer Einordnung. Ableitend dazu versucht die ökonomische Theorie, Gesellschaft und Staat als ökonomische Stakeholder mit sozialwissenschaftlichen Instrumenten zu erklären. Daraus wiederum abgeleitet, will die Wirtschaftspolitik konkrete Entscheidungen kreieren.
Wir betrachteten den Liberalismus als Beispiel für die Philosophie, daraus entstehend Friedmans Monetarismus. Die Umsetzung dessen, auch wenn sie in Ansätzen z.B. in den USA unter Reagan geschah, hat leider keinen wirklichen, unpolemischen Namen. Also sei er nachfolgend „angewandter Miltonismus“ genannt. Milton Friedman möge mir das verzeihen. Die Wirtschaftspolitik ist also die  operative Haltung, die ausführend und aufbauend auf der ökonomischen Theorie ganz konkrete Vorschläge macht. Sie ist das Consulting der Politik in speziellen Fragestellungen.
Aus der ökonomischen Theorie ergeben sich nun ganz praktische politische Handlungsanweisung. Als Beispiel des Miltonismus seien genannt und das sind die entsprechenden Rückschlüsse:

  • Keine politische Beeinflussung der Notenbank
  • Die Notenbank macht keine Wirtschaftspolitik mit der Druckerpresse (Kein Draghi „Whatever it takes“), sondern beschränkt sich darauf, die Geldmenge stabil zu halten
  • Ablehnen von Monopole
  • Wenn Monopole unvermeidbar sind, sind private Monopole wünschenswerter, als staatliche Monopole
  • Keine staatlichen Schulen, stattdessen staatlich anerkannte Schulen – Die Kinder bekommen Bildungsgutscheine, die Schulen treten in Konkurrenz um die Schüler
    Möglichst geringe Steuerlast
  • Statt Sozialleistungen soll gegebenenfalls eine negative Einkommenssteuer gezahlt werden. Wenn ein Bürger unter einem definierten Existenzminimums verdient, bekommt er anteilig vom Finanzamt in Form eines Bürgergeldes diesen Betrag aufgestockt. Er bekommt um so mehr, bis hin zum gesamten Betrag, je weniger er verdient. Friedman bezeichnete den Gang zum Sozialamt als entwürdigend und ein Akt der Unfreiheit. Nur am Rande: Die negative Einkommenssteuer gilt als eine Variante des Grundeinkommens.

Und nu?

Mir ist klar, dass mein Versuch, ökonomische Philosophie unter anderem mit Managementtheorien zu erklären, nicht auf nur Gegenliebe stößt. Und gerade sehr algebraisch gepolte Mikroökonomen werden die Augenbrauen hochziehen, wenn sie lesen, ihre Ökonomik sei durchaus auch eine Geisteswissenschaft. Aber mei, irgendwer regt sich immer auf.
In dem Zusammenhang seien aber auch der mir nicht ganz unbekannte Prof. Harald Bolsinger genannt, aber auch der Bestseller Autor Tomáš Sedláček. Beide schlagen in die gleiche Kerbe. Aber auch Hans-Werner Sinn, der im übrigen zum Thema Karl Marx promovierte, würde meinen Ausführungen vielleicht nicht zustimmen, mir womöglich in Teilen Recht geben. Und es stimmt schon: Ein Ökonom, der nur Ökonom ist, wird, laut Hayek, nicht nur leicht zum Ärgernis, sondern sehr schnell und schwer zum Problem. „Deformation Professionelle“ ist in vielen Disziplinen eine tragische Angelegenheit. Gerade in der Ökonomie. Ich bin mir sicher, dass eine geisteswissenschaftliche Betrachtung dieser Disziplin dem entgegen wirken wird.
Die Wahrheit ist: Die Philosophie kommt mit einigen Wehwehchen durchaus ohne die Ökonomie aus. Wirtschaft jedoch ohne Philosophie zu denken, halte ich für, im Wortsinn, undenkbar. Man kann nicht nichts verstehen, aber alles erklären wollen. Und so sind viele Ökonomen durchaus philosophisch interessiert und der eine, oder andere war und ist, klammheimlich, irgendwie Philosoph.

Quellen:

Martin Dormes – Die Psychologie von Rene A. Spitz

https://www.haushaltssteuerung.de/lexikon-management-strategisch-taktisch-operativ.html

Hayek: Der Weg zur Knechtschaft

http://www.fb03.uni-frankfurt.de/49144096/Ebner_2014_Oekonomie-als-Geisteswissenschaft.pdfwöhe einführung in die allgemeine betriebswirtschaftslehre

Wöhe- Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/philosophie-53895

https://www.akademie.de/wissen/unternehmensvision-entwickeln/was-ist-eine-vision-0

https://www.duden.de/rechtschreibung/Haltung

Thomas Meyer: Die Struktur des Monetarismus

Milton Friedman: Kapitalismus und Freiheit

4 Kommentare zu „Irgendwie Philosoph – Ökonomie als Geisteswissenschaft gedacht und warum das nötig ist

  1. Ich mag den Stil schon. Aber dennoch musst du dich entscheiden. Denn der Post hat sowohl etwas von wissenschaftlichen Arbeiten, das kann man nicht bestreiten, ist aber keine wissenschaftliche Arbeit. Ich bin gerade dazwischen, wie gut ich das finden soll. Vielleicht kann man nur so Menschen für die Philosophie gewinnen
    Philosophie ist eine beinharte Angelegenheit. Irgendwo hast du mal das stumpfe, aber passende Wort „sackschwer“ gewählt. (oder war es sackblöd?) Wie auch immer, es ist schwer. Ich finde den Ansatz vorzüglich (an der genannten Uni habe ich übrigens Studiert) beide Disziplinen anzunähern. Dennoch bleibt die Frage: Gibt es eine Existenzfrage in der Wirtschaft? Ich hoffe doch und wenn ja , wie wird sie beantwortet?

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  2. Hayek war im Prinzip klassich libertär. Selbst Währungen wollte er privatisieren. Als Sozialphilosoph war er tendenziell unbrauchbar, einfach aus dem Grund, da er eben a l l e s ökonomisiert sah.
    Interessant ist der Gedanke, man könne die WIWI per se als Zwitter der Geistes- und Sozialwissenschaft definieren. Ich denke, ja; Man kann. Ob man muss, naja, schon. Ich arbeite im Personalmanagement und hierbei ist eine geisteswissenschaftliche Betrachtung immer hilfreich, denn der „Geist“, wie hier gut definiert worden, ist nur mit einem „warum“ verstehbar. Also komme ich nicht um hin, wenn ich Probleme im HRM zb an der Wurzel packen, diese auch „philosophisch“ zu betrachten.
    Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen, da hier ein Twitter Account angegeben wurde, gehe ich davon aus, dass ich Sie hier erreichen kann.

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  3. Weniger Mankiw, mehr Varien, weniger Sedlacec und mehr Wöhe.
    Dann bist du von der verkopften Scheisse geheilt. Ich kannte dich mal anders. Ein Zitat: „Das „Warum“ ist uninteressant“.
    Montag im Pixie gibts Tacheles. Wehe du kommst nicht 😉

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