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Das war 2019 auf Neomarius.blog

Zu Ende geht das Jahr, in dem vieles passierte, aber irgendwie wenig voranging. Die Grünen eilten von Wahlerfolg zu Wahlerfolg, ebenso wie ihr verfeindetes Schwesterlein, die AfD. Die größeren Parteien werden kleiner und feiern ihre Niederlagen. Doch was war für Neomarius.blog die wichtigsten Themen? Worüber habe ich oder die Gastautoren geschrieben?

Alles begann mit dem schönen Robert: Der eingebildete Grüne: Habecks Abschied vom Fußvolk. Habeck verunglückte ein Video, in dem er in westdeutscher Herrenreiterart dem doofen Ossis zu einem „demokratischen Thüringen“ verhelfen wollte. Als der wohl verdiente Shitstorm einfiel, machte er das, was man in dem Fall am geschicktesten macht. Richtig, man zündet eine Nebelkerze an, die die wohl begrünten Medien vom eigentlichen Thema wegbrachte. In dem Fall verzichtete Habi auf soziale Medien, er löschte sich aus Twitter und Facebook, was den Journalisten so richtig gut fanden und sie taten Robert den Gefallen und erwähnten seinen Fauxpas, worüber es eigentlich ging, nicht mehr. Clever, aber auch ganz schön schlechte Medienarbeit.

Einige Tage später verfasste ich eine Kurzgeschichte: „Nachts sind alle Eichhörnchen rot(h), die von einer grünen Diktatur handelte. Ein kleiner Ausschnitt

Wir schreiben das Jahr 2038 und Claudia Roth wurde zum 3. mal zum Bundespräsidenten gewählt. Da dieses Amt inzwischen nur Frauen bekleiden dürfen, so lange, bis exakt so viele Frauen, wie Männer das höchste Amt im Staat bekleidet haben. Seit Gründung des Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Und die Wahl war einfach. Niemand sonst hat Verve und Beliebtheit, die Kraft und die Freude, dass Temperament, die Schönheit und Schläue, um das höchste Amt der Republik auszufüllen. Aufgrund dieser unumstrittenen Tatsachen wurde die Begrenzung auf zwei Wahlperioden auf neun verlängert. Eine der vielen wichtigen Reformen von Grün-Grün

In Die Enteignung der Vernunft – wie der emotionale Sozialismus Schule macht versuchte ich die Enteignungspläne von Kevin Kühnert zu beschreiben und den Sozialismus, historisch und empirisch längst widerlegt, geschichtlich in Deutschland etwas einzuordnen, während einige Wochen später Karl Lauterbach den Verstand verlor. Wieder mal.

In Israel sorgte der 19 Jährige Bilal, Franzose mit marokkanischem Hintergrund, dass ein schwuler Moslem im Judenstaat beim Eurovison Song Contest (ESC) auftreten kann und damit Morddrohung auf sich zog, wie ich hier beschrieb. Man muss den ESC nicht mögen um Bilals Reaktion auf die Drohungen zu teilen:

Es gibt gelegentlich Leute, die versuchen, den Eurovision zu einem politischen Ereignis zu machen, aber mich interessiert das nicht. Die Bühne ist ein heiliger Ort. Ich habe gehört, dass das Leben in Tel Aviv wirklich aufregend ist. Ich kann es kaum erwarten, die Sonne zu sehen. Und ich kann es kaum erwarten, das Land zu besuchen. Ich verfolge den Eurovision seit meiner Kindheit. Ich habe immer gesagt: „Eines Tages werde ich Frankreich beim Eurovision vertreten.“

Damit wären wir beim Pendant, Martin Sonneborn, der gegen das Verbot die Konversionstherapie, also der Versuch der Behandlung von Homosexualität stimmte. Damit brachte er völlig zurecht einen Großteil der Szene auf, es zeigte auch einen interessanten Blick in die Holzherzen linksbürgerlicher Fanboys, denen die Rechte von Schwulen völlig egal sind. Für eine gute Pointe tut man doch alles. Der Standard will Doppelt sein: Sonneborns Schwulenfeindlichkeit.

In Wie hältst du es mit dem Hass? beschäftigte mich die Frage von „Hass“, „Hetze“, „Nazi“, Worte, die immer weniger mit ihrem Wortsinn zu tun haben und immer häufiger verwendet werden, um Argumente totzuschlagen. Ein Ausschnitt:

So lange viele Linke alles als Hass bezeichnen, was fernab ihrer politischen Linie verläuft, bleiben sie die neuen Puritaner. Die politische Korrektheit wird zum Lastenaufzug moralischen Seufzens. “ Wir haben sowohl das politisch unkorrekt anmutende Problem erfolgreich verdrängt, ebenso haben wir den Gegner „Hass“ unterstellt“. Traurige Diskussionskultur.

Hass, ja. Ich wünsche niemanden, Hass am eigenen Leib erfahren zu müssen. Und ich wünsche mir, dass man mit einem solch scharfen Schwert, wie das Wort „Hass“, bedachter umgeht. „Words are just words“, ja, wahrscheinlich ist es nicht ganz so einfach. Am Ende des Tages liegt es an uns, wie wir Worte bewerten. Doch ein Wort hat noch keinen umgebracht und für Wahnsinnstaten bedarf es mehr als bloß Wahnsinnsworte. Sonst müsste man den Koran verbieten, Filme über Hass und der Dinge mehr

„Lastenaufzug moralischen Seufzens“. Cool.

Wie jeder vernünftiger, alter, weißer Mann musste auch ich mich an Greta abarbeiten. Und auch wenn ich mir Teile hätte sparen können, versuchte ich das Vorhaben der Fridays aus einer sozialismuskritischen Sicht zu sehen. Wenigstens war ich nicht doof genug, um eine Zugfahrt mit ihr zu kommentieren. 2019 ist auch das Jahr der infantilen Diskussionen. Doch den Punkt des Sozialismuses, im Zeiten, in denen Klima- und Flüchtlingssozialisten zusammenarbeiten, hat etwas für sich:

Ein Punkt wurde, meiner bescheidenen Meinung nach, noch zu wenig behandelt. Und das ist der totalitär-sozialistische Ansatz. Das erste bedingt das zweite, oder anders, der Sozialismus kann gar nicht anders, als totalitär zu sein. Deswegen braucht er Mauern, Geheimpolizei, scharfe Behörden mit Beamten, die mit Herzen aus Holz ausgestattet sind und einem Knüppel. Und es benötigt ein Volk, das sich dem Devotismus fügt. Auch Greta trägt gerne Shirts mit sozialistischen Botschaften, was völlig okay ist. Aber dann sollte sie der Öffentlichkeit sagen, was ihre Forderungen zu Ende gedacht bedeuten: Ein Regime, das nur mit der Peitsche existieren kann und das Zuckerbrot selbst verspeist. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls bekommt das eine besondere Note. Und während Margot Honecker in Chile weint, baut die grüne FDJ weiter an ihrer Paralellwelt. Früher der Klassenfeind, heute der Klimafeind. Und der Zukunft zugewandt.

In Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ finden sich beunruhigende Parallelen im Denken und Handeln der Fridays. Sie warnt davor und nimmt den Nationalsozialismus und den Stalinismus als Beispiel, dass die Entfremdung des einzelnen für die Zerstörung des politischen Raums verantwortlich ist. Dies führe zum Zerfall des Nationalstaates. Was sich jedoch beim Rechtssozialismus als ein ungewollter Effekt darstellte, ist bei den neulinken Teil desProgramms: „No border no nation“ heißt die Parole, der sich die Futurekids anschließen.

Kurz darauf begannen die Meinungseinfaltswochen linker Zeitgeister. Den Anfang machte Bernd Lucke, der an seiner Arbeit gehindert wurde. Es folgten Blockaden und so genannte Proteste, also herumschreien und Pöbeln bei Veranstaltungen von Ex Bundesminister Thomas DeMisere, bei Sarrazin, ja sogar bei Alice Schwarzer.

In Eingesperrt im Kollektivismus befasste ich mich mit den sozialistischen Wurzeln von rechts und links und was sie alles vereint, das bereits Hayek in „Der Weg zur Knechtschaftbeschrieb. Ein alter Hut, also, in vielen Punkten korrekt, was den Herren links der Mitte wenig schmeckt.

Wieder um die Linke, immerhin lange Jahre meine politische Heimat, schrieb ich in Das Linke Problem – Die Mär von der Gewalt von Gut und Böse, dass linke Gewalt in Deutschland systematisch klein geredet wird:

Ich weiß, was ich jetzt mache, ich, der „geistige Bandstifter“. Ich verstoße gegen das 11. Gebot: Du sollst nicht vergleichen. Nicht Extremismen, nicht das Dritte Reich. Das verbietet sich. Zum Selbstverständnis der Deutschen gehört es, dass die Nazizeit allgegenwärtig ist. Kein Tag ohne Hitler denken sich die Öffentlichen und pflanzen täglich Dokumentationen zu dem Thema ins Programm. Am Ende ist es für den Deutschen wohlig geklärt: Die Nazis waren Aliens, die 12 Jahre Deutschland in ihren Klauen hatten und dann vertrieben wurden. Das Opa Kurt und Oma Hans mitgemacht hatten, gilt bis heute als Betriebsunfall. Und so sehen sich die Deutschen mit Verve tote Juden in Konzentrationslager an und betreiben anschließend Israelkritik.

Das wiederum stieß bei Tobias Sammer auf wenig Gegenliebe und verfasste ein klares Gegenstück. Hier ein Auszug aus Du sollst nicht gleichsetzen -Warum man rechte Gewalt nicht gleichsetzen sollte:

Liest man den Artikel, so hat man den Eindruck, dass der schwarze Block Leipzig überrollt, und alle bis auf Julian in die andere Richtung schauen. Und genau hier liegt mein Problem. Nicht darin, dass man nicht berichten darf, sich nicht empören darf. Die Forderung, dass man linke Gewalt in der Berichterstattung und in der gesellschaftlichen Diskussion mit gleicher Intensität behandeln sollte wie rechte Gewalt, halte ich für falsch. Nochmal: ich sage nicht, dass man nicht über linke Gewalt berichten soll! Über gesellschaftlich relevante Straftaten muss berichtet werden. Ich sage, dass die Forderung nach einer gleichwertigen gesellschaftlichen Diskussion über Extremismus im allgemeinen, und linken im speziellen, verglichen mit rechtem Extremismus ein verzerrtes Weltbild erzeugt. Eine sogenannte „False Balance“, holprig übersetzt eine „falsches Gleichgewicht“. 

Sicherlich war die Sache mit Wuppertal ein Höhepunkt. Mein Freund Dominik Korthaus bemerkte, dass im (Friedrich) Engelsjahr 2020 eine waschechte Kommunistin nicht nur als neutrale Expertin zu einer Diskussionsrunde eingeladen wurde, ok, das kommt vor, sondern sie auch Mitglied der judenfeindlichen MLPD ist. Dominiks Beharrlichkeit führte dann dazu, dass die Podiumsdiskussion abgesagt wurde. Lesen Sie hier und vor allem hier, wo Domi und ich im Roten Stürmer erwähnt wurden. Das muss einfach noch einmal gelesen werden:

Thorsten Kraft und Edmund Burke jr. befassten sich mit der besonders ekelhaften „Gedenkstätte“ des „Zentrums politischer Schönheit“. Ich bin den beiden besonders dankbar. Es gibt Themen, zu denen ich nichts schreiben kann. Es kommt nichts bei raus. Der Anschlag auf den Schwulenclub in Orlando war so ein Ereignis. Oder die RAF/Fatah Entführug der Maschine in Entebbe, in der Deutsche das erste mal seit der Hitlerzeit Juden von Nichtjuden selektierten. Danke dafür, dass ihr neomarius.blog insofern komplettiertet.

So wie Sonneborns Votum bezüglich der Konversionstherapie in weiten Teilen der Homoszene zu Entsetzen führte, kann ich berichten, dass abzüglich Shahak Shapira vielleicht mir kein Jude bekannt ist, der nicht verletzt, wütend oder traurig auf diese Geschmacklosigkeit reagierte. Der Judenknacks bleibt ein wesentlicher Motor deutscher Extremismen. Am End‘ muss der Jud‘ hinhalten, weil man ihm Buchenwald bis heute nicht verzeiht.

Ich wünsche Ihnen einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie wacker. Bleiben Sie ambitioniert. Denn wer niemals nach den Sternen greift, wird nicht einmal eine Kerze ergattern.

Julian Marius



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Die Schönheit ist kritikunfähig – Auf den Kosten der Holocaustopfer

Ein Kommentar von Edmund Burke Jr.

Redet man mit seinen Mitbürgern über den Begriff „Schönheit“, heißt es meistens, dass diese im Auge des Betrachters liege – das mag auch stimmen, wenn es um menschliche Schönheit geht, aber nicht für das, was sich die Zentrale für politische „Schönheit“ da geleistet hat.
Nach dieser Aktion wohl besser Zentrum für politische Schande genannt.
Völlig zurecht fragte sich neomarius.blog in dem Kontext folgendes: „Könnt ihr unsere Toten nicht einfach ruhen lassen?“ gepaart mit einer eigentlich selbstverständlichen Anmerkung: „Auch Auschwitz-Juden haben ein Recht auf Totenruhe.“
Diese Selbstverständlichkeit scheint bei den Akteuren von ZPS nicht vorhanden zu sein und das ist äußerst beschämend.
Da werden Menschen qualvoll umgebracht und diese Gruppierung hat nichts besseres zu tun als sie für billige Propaganda erneut auszugraben und ihre (Toten-) Ruhe zu stören und sie gleichzeitig ein zweites Mal zu töten.
Wie empathielos und eingebildet muss man sein, sowas den Hinterbliebenen anzutun?
Für diese Gruppierung aber nichts neues, kriminelle Handlungen und vor allem Grab und Leichenschändung stehen dort an der Tagesordnung.
Und trotz alledem besitzt das Kollektiv den Status der Allgmeinnützigkeit, zu Unrecht, das müsste spätestens nach dieser Aktion klar sein und auch wenn sich die Gruppe gegen Rechtsextremius einsetzt, sind sie nicht besser, wenn sie dieselben Methoden anwenden und Feuer mit Feuer bekämpfen. Alles was damit erreicht wird, ist eine Radikalisierung – vielleicht auch beabsichtigt.

Kritik? – Nein danke.
Jedenfalls sollte man aber mindestens erwarten, dass eine solche Gruppierung, die laut eigenen Aussagen für Offenheit und Toleranz steht, eine konstruktive und von Hinterbliebenen selbstverfasste Kritik mit Respekt begegnet und evtl sogar ihre Fehler eingesteht – Naja oder sie blockieren einfach den Inhaber des Blogs und machen den Kritiker somit mundtot. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.
ZPS entschied sich für letzteres.
Der Begriff „Humanismus“, dem sich die Gruppe zum Slogan gemacht hat, ist bei dieser Aktion ebenfalls auf Strecke liegen geblieben. Eine Loyalität zu ihren Werten können sie definitiv nicht aufweisen, das sollte an dieser Stelle aber niemanden mehr verwundern, was will man schon erwarten, wenn das Aushängeschild bei Twitter eine Frau mit Fäkalien im Gesicht ist.

Fazit
Unterm Strich ist das also eine Organisation mit kriminellen Tendenzen, die unter dem Deckmantel der Allgemeinnützigkeit, billige Propaganda auf Kosten der Hinterbliebenen und Ermordeten der Shoah betreibt und dafür keinerlei Kritik zulässt.
Das verbieten anderer Meinungen ist vor allem in totalitären Regimen gegeben, die Reaktion der ZPS zeigt damit wessen Geistes Kind sie sind und entblößt ihre wahre Fratze.

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Im Zentrum des politischen Ekels – Wie die Shoah missbraucht wird

Ein Zyniker ist jemand, der von allem den Preis kennt und von nichts den Wert.

Thorsten Kraft über die selbsternannte Gedenkstätte des Zentrums für politische Schönheit, siehe hier.

Ich bin immer wieder erschüttert mit welcher Pietätlosigkeit das Zentrum für Politische Schönheit zu Werke geht und die Opfer der NS-Zeit für seine politische Propaganda vereinnahmt. Und das ganze dann sogar noch zum Happening machen. Darf mich das als deutscher Jude, dessen Vorfahren in Auschwitz vergast wurden und deren Asche in ganz Osteuropa verstreut wurde, stören? Darf ich sagen, dass ich Euch für unendliche Idioten halte?

Es hat mich schon damals unheimlich gestört und empört als die „Künstler“ das Holocaust-Denkmal zum Wanderzirkus machten und glaubten, dass es hipp wäre ein Abbild davon auf ein Grundstück in der Nachbarschaft Bernd Höckes zu rotzen. Aber die neueste Aktion die vermeintliche Asche meiner Familie für 50 EUR zu verkaufen – Bodenproben vom Vernichtungswahnsinn – und aus dem Tod meiner Familie auch noch Profit zu machen, ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Auf so eine beschissene Idee kann nur ein „Nazi im Geiste“ kommen, der wahrlich auch heute noch die „Holocaust-Industrie“ weiter praktiziert.

Für wen haltet ihr deutschen Schwachköpfe Euch eigentlich? Könnt ihr unsere Toten nicht einfach ruhen lassen? Auch Auschwitz-Juden haben ein Recht auf Totenruhe.

Die deutsche Obsession und Besessenheit an toten Juden – die einem faktischen Totenkult gleichkommt und damit erschreckend nahe an den Islamismus – ist das absolute Gegenteil dessen, was all diese von den Nazis ermordeten Juden praktizieren, wenn sie ihre eigenen Liebsten vergraben. Am Liebsten in Jerusalem in einer Grabstätte am Ölberg.

Doch dank Euch widerwärtigen deutschen Herrenmenschen werden nun unsere Toten ein zweites Mal vergewaltigt – die hierzu nicht einmal eingewilligt (auch nicht ihre Nachkommen) haben – und lässt ihnen nicht einmal 80-86 Jahre nach ihrer Vernichtung ihre Ruhe. Nein, der Edelgermane deportiert sie ein weiteres mal und mit etwas Glück, findet sich nun Asche meiner Ur-Oma und von den vergasten und verbrannten 5 Geschwistern meiner Oma nicht in „Eretz Yisrael“ wieder, sondern man hat sie „zurück ins Deutschen Reich“ geholt, vor dem #Reichstag aufgestellt, und dürfen sich dort von allen möglichen Affen mit ihren Hunden begaffen, bespucken und anpissen lassen – oder sie versüßen die Träume und okkulten, nekrophilen Phantasien als gläserner Schwurwürfel auf dem Nachttisch stehend eines Enkels eines ehemaligen SS-Wachmanns oder NeoNazis neben dem Lampenschirm aus abgezogener Menschenhaut.

Was haben Euch meine Vorfahren eigentlich getan, dass ihr ihnen das antut? Warum müssen sie Eurer Meinung nach ihre ewige Ruhe in Berlin finden und Euch bespaßen und weshalb glaubt ihr durchgeknallten Bessermeschen eigentlich, dass man mit uns Juden politisch alles machen kann was Euch Psychopathen so ins Hirn schießt?

Dieses Götzenbild hat in Nazideutschland mit seinem sukzessiv ansteigenden Judenhass nichts verloren. Ihr verharmlost nicht nur den mörderischen Islam in dem ihr fundierte Kritik an ihm als Rassismus verunglimpft, ihr hofiert nicht nur Parteien und eine Bundesregierung, die weder Hamas noch Hisbollah als judenmordende Terror-Organisationen führt, die Antisemiten und Teheran, Ramallah und Gaza finanziell unterstützen, obwohl diese ungerügt und unsanktioniert die Shoa leugnen und Kopfgelder auf ermordete Juden als innovative „Sozialleistungen“ ausloben, sondern Juden auch aktiv dafür verurteilen, dass sie sich gegen ideologisch-verblendete Terroristen zur Wehr setzen und nicht ermorden lassen.

Ich fordere daher, dass es an Ort und Stelle abgebaut und nach Jerusalem überführt wird, wo die Überreste meiner Familie ihre verdiente Ruhe bekommen. Die Künstler sind obendrein noch wegen § 168 StGB vor Gericht zu zerren. Hierzu werde ich morgen Strafanzeige erstattet.

Ferner fordere ich die Beschlagnahme der bisher eingesammelten Spendengelder, und die Übergabe der Spendenerlöse an das Yadvashem Holocaust Museum.

Hört endlich mit dieser Leichenfledderei auf. Ihr kotzt mich nur noch an.

Ihr Thorsten Kraft
ALLE – Allianz Liberaler und Libertärer Europäer

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Sag zum Abschied leise „scheiße“ – Warum die Wahl von Borjans/Esken ein Fehler ist

Es war einmal ein Bundesland, das von Kriminellen CDs erstand, um die katastrophale Haushaltslage im Land zu kitten. Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Staat wurde zum Datenschlepper, der Haushalt trotzdem nicht ausgeglichen und die katastrophale Regierung in Nordrhein und Westfalen formvollendet abgewählt. Der damalige Chefhehler, Norbert Walter Borjans, der noch nie in seinem Leben eine Wahl jenseits seiner Partei gewann, ist das nun „Comeback Kid des Jahres“. Er wurde gemeinsam mit einer völlig unbekannten Politikerin, zu ihr später mehr, zum Vorsitzenden der SPD gewählt.

Vor mehr als einem Jahr und noch bevor Andrea Nahles ihr Gastspiel als Chefsoze aufnahm und just wieder abgab, schrieb ich bereits über die SPD, den offenkundig die Mitglieder im Willy Brandt Haus nicht gelesen haben. Schad‘. Denn sonst hätten sie kein dezidiert linkes Duo ins Amt gelobt, das lediglich einen Teil der Partei repräsentiert. Warum, wenn schon Doppelspitze, warum dann nicht Personen aus verschiedenen Lagern? Wer Volkspartei sein will, muss auch die Diversität des Volkes wiedergeben. Wie beschrieben: „Am Stammtisch einer Volkspartei sitzt der Lehrer neben dem Arbeiter, dem Professor und dem Arbeitslosen. Irgendwie sind bei der SPD bis auf ein paar Lehrer und ein Professor alle gegangen.“ Nowabo, wie Norbert-Walter Borjans abgekürzt wird, zementiert die programmatische Einseitigkeit.

Der Sieg des Duos zeigt auch die Dominanz der Jusos. Kevin Kühnert hat es geschafft, die Jugendorganisation zum Sprachrohr des immer mächtiger werdenden linken Flügels zu machen. In meinem Brief an die SPD heiß es: „Sinnbild der sozialdemokratischen Schwäche ist die Stärke der Jusos. Jeder kennt den Namen Kevin Kühnert. Doch niemand erinnert sich an Johanna Ackermann oder Sascha Vogt, beides ehemalige Vorsitzende. Es ist wie daheim: Wenn die Kinder in der Familie sagen, wo es lang geht, läuft etwas schief.“ Kühnert ist längst ein politisches Schwergewicht, auch wenn er in seiner Rhetorik keinen Unterschied zur Linkspartei erkennen lässt. Genau das ist das Problem.

Problem war für die Sozis auch die Alternative zu Nowabo. Olaf Scholz. Ok, immerhin hat er bereits echte Wahlen gewonnen, in Hamburg zum Beispiel die absolute Mehrheit erreicht, trotzdem hält sich seine Ausstrahlung, sagen wir es freundlich, in überschaubaren Grenzen. Und er ist in der Partei unbeliebt. Daher wählten wohl viele im Zweifel gar nicht, obwohl sie keinen Linkskurs wollten, ebenso wenig jedoch Scholz. Wenn man die Wahl hat zwischen einem Technokraten mit dem Charisma eines Tankwarts und einem greisen Altsozialisten, kann es sein, dass man es ganz lässt.

Die SPD steht vor der Schwierigkeit, im Merkel Regime ihre sozialdemokratische Politik durchgesetzt zu haben und nun nach den neuen Vorsitzenden Argumente braucht, aus der Koalition auszusteigen. Ich bin gespannt, wie die beiden das anstellen werden. Vermutlich wird sich ein Thema gesucht, Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuer oder Hartz IV abschaffen, bei denen die CDU niemals mitmachen wird. Das wird dann zum Generalstreit stilisiert, um am Ende aus vorgeschobenen inhaltlichen Gründen die Groko beenden zu können. Eigentlich aber geht es den Protagonisten um die schleierhafte Annahme, man würde sich in der Opposition erneuern können. Dabei ist die SPD längst erneuert. Sie ist dezidiert Linker, als sie vor 10 Jahren war. Auch das zeigt die Wahl. Man muss Wolfgang Clement nicht mögen, aber es hat seinen Grund, warum er aus seiner Partei ausgetreten ist.

Ein weiteres Problem und das hat es mit allen knappen demokratischen Mehrheiten gemein, ist, dass die Wahl bei sehr vielen großen Verdruss erzeugt. Immerhin waren 48% für Scholz. Die neue Führung benötigt gehörige Bindungsfähigkeiten, um diese große Minderheit weiter in der Partei zu integrieren. Und da habe ich bei einem Duo, das so eindeutig aus einer Strömung kommt, große Zweifel. Und von der Strahlkraft eines Robert Habeck, die für diese Bindung sorgen könnte, ist Nowabo so weit entfernt, wie die Sozen von der absoluten Mehrheit.

Wenn Sie jetzt fragen, warum ich die weiblichen Kandidaten, Frau Esken und Frau Geywitz, bisher nicht erwähnt habe, so ist die Antwort einfach: Sie sind irrelevant. Das Verfahren dieser Wahl ist so himmelschreiend sexistisch, dass es mich wundert, keine Feministinnen vernommen zu haben, die das erkannten. Denn zu erst war der Mann, Scholz und Borjans. Da das Statut es vorsieht, mit einer Frau anzutreten, gingen sie auf die Suche und wurden fündig. Selbstverständlich wäre Scholz am liebsten alleine angetreten. Die Frau als Anhängsel, als Notwendigkeit, kenne ich aus patriachalen Zeiten, in der es sich in der Gesellschaft nicht schickte, single zu sein. Ein Mann braucht eine Frau und eine Frau braucht einen Mann. Simone de Beauvoir würde der SPD ordentlich die Leviten lesen.

Vielleicht doch ein von zu den Damen. Ein Satz, oder besser ein Tweet von Frau Esken, die nun ebenfalls Bundesvorsitzende werden wird, der für sich steht, 100 Millionen Tote negiert, Nationalsozialismus nicht berücksichtigt und die Einstellung der Frau von Nowabo zusammenfasst:

Ich lass‘ das mal wirken.

Während ich mich von der Partei verabschiede und zum Abschied leise „SPD“ sage, befinden sich Journalisten in tiefer Trauer. Lesen Sie diesen Zeit Artikel, er lohnt sich. Man hört förmlich den Walkürenritt im Hintergrund, als Autor Peter Dausend den ganz großen Farbkasten des Pathos herausholte und zu schreiben begann, als wäre es das letzte, was er noch tun konnte. „Tapfer“ ertrage Olaf Scholz „die Schmach“, als das Ende „all seiner politischen Träume“ verkündet wurde. Trotzdem verhielt er sich „pflichtbewusst“, als seine „politische Welt zusammenbrach“, während seine Partei ihm beim „Abstürzen noch ein wenig zusehen mag“. Herr Dausend, dessen Redaktion den Text allen ernstes „Analyse“ nennt, kann es einfach nicht fassen, dass die Mitglieder anders abgestimmt haben, als er sich das vorgestellt hat, was ein recht typisches Phänomen von Journalisten ist. Und er mag den Olaf und die SPD. Nur eben nicht so, nicht mit Nowabo. Blöd gelaufen.

Wahrscheinlich hat Dausend sogar recht. Es war keine gute Idee, Borjahns und Esken zu wählen. Die 48% Gegenstimmen können sich jedoch trösten und mit guten Gewissen in die CDU eintreten, die dank Merkel die weitaus produktivere Sozialdemokratie geworden ist.