Nantes – Symbol der Christenverfolgung

Von Niklas Korber.

Am 18. Juli gegen 7:45 schrillte der Notruf in der Feuerwehrzentrale von Nantes. Die Feuerwehr wurde aufgrund eines ausgebrochenen Feuers in der Kathedrale von Nantes alarmiert. Daraufhin waren ungefähr hundert Feuerwehrmänner im Einsatz, um den Brand zu löschen und nach zwei Stunden konnte erste Entwarnung gegeben werden, da das Feuer eingedämmt war. Die spätgotische Kathedrale hat durch den Brand, der den Großbrand der berühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame vor gut einem Jahr in Erinnerung ruft, leider große Schäden erlitten. Die große Orgel, Kirchenfenster und Kunstobjekte wurden zerstört. Die französischen Ermittler gehen von Brandstiftung aus, da es insgesamt drei Brandherde gab.

Deshalb wurde noch am Samstagnachmittag ein 39 Jahre alter Mann aus Ruanda festgenommen, welcher am Freitagabend damit beauftragt war die Eingänge zur Kathedrale zuzusperren. Jedoch wurde der Mann am Sonntagabend schon wieder freigelassen, da es laut Staatsanwalt Pierre Sennès keine nachweisbare Verbindung zu dem Großbrand gab. Nun ungefähr eine Woche später hat der 39-Jährige die Tat zugegeben. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist noch unklar.

Reaktionen aus der Politik zu dem Brand in der Kathedrale von Nantes blieben natürlich nicht aus. So schrieb der Staatschef Frankreichs, Emmanuel Macron auf Twitter: „Nach Notre-Dame steht die Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul im Herzen von Nantes in Flammen.“ Außerdem bezeichnete er das Gotteshaus als „gotisches Juwel“ und bedankte sich bei den Feuerwehrleuten, die das Risiko eingegangen sein dieses zu retten.

Auch Frankreichs Premierminister sprach den Feuerwehrleuten seine tiefe Dankbarkeit aus. Des Weiteren schrieb er auf Twitter: „Den Menschen in Nantes, deren Emotionen ich teile, möchte ich meine Solidarität ausdrücken.“

Ebenfalls der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing meldete sich zu Wort. Er schrieb in einem Brief an Diözesanadministrator Francois Renaud: „Nantes und die herausragende kulturelle Tradition Frankreichs haben schweren Schaden genommen.“ Die Bischofskirche sei „Zeugnis der Gottesverehrung über die Jahrhunderte hinweg“ und sie zeige, „wer wir als Europäer sind, was uns prägt und ausmacht“. „Darum schmerzt es besonders, diese Kirche brennen zu sehen“, verdeutlichte Bätzing.

Muslimische Migranten als Teil des Problems

Jedoch muss man sagen, dass die wahrscheinliche Brandstiftung in der Kathedrale von Nantes leider kein Einzelfall ist. In Frankreich sind seit einiger Zeit Angriffe auf Kirchen an der Tagesordnung. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Vandalismus und Diebstahl, aber auch Brandstiftungen kommen immer öfter vor. Vor knapp einem Jahr legte das Innenministerium die erschreckenden Zahlen vor. 2018 wurden insgesamt 1063 „antichristliche Attacken“ registriert. Das waren 185 Attacken mehr als 2017 Dieser Anstieg ist ja schon beachtlich, aber viel spannender wird es, wenn man weiter zurückblickt. Von 2008 bis 2019 hat sich die Zahl der Angriffe vervierfacht. Aber woher kommt dieser schockierende Anstieg? Na ja, bewiesene Gründe gibt es dafür natürlich nicht, aber ich sehe eine logische Hauptursache für eine derart rapide Zunahme: Die hohe Zahl an muslimischen Zuwanderern.

Seit der Flüchtlingskrise 2015 kamen viele Migranten aus islamischen Ländern nach Europa, Frankreich liegt in der EU auf Platz 6 der Schutzgewährungen der letzten 10 Jahre und sowohl die Anzahl der Asylanträge als auch die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge nahm seit 2015 bis 2018 stark zu. Außerdem hatte Frankreich schon immer Probleme mit der Integration von muslimischem Zuwandern, was sich in einer höheren Kriminalitätsbelastung und einer hohen Arbeitslosigkeit widerspiegelt. Des Weiteren akzeptieren bekanntlich einige dieser meist jungen Migranten aus dem muslimischen Kulturkreis die westlichen Werte nicht und sehen Juden und Christen als Ungläubige. Da liegt es natürlich nahe, dass man im angeblichen Auftrag des Islams kirchliche Einrichtungen angreift.

Der blutige Pfad Allahs

Die Verfolgung von „Ungläubigen“, sprich auch von Christen, hat im Islam übrigens eine lange Tradition. Die Ausbreitung des Islams geschah schon in der Anfangszeit auf dem Weg militärischer Eroberungen. Bereits Mohammed hat im 7. Jahrhundert die Ungläubigen aus ihren Wohnstätten vertrieben (Sure 59, Vers 2). Außerdem führte Mohammed zahlreiche Kriege, ließ Kriegsgefangene enthaupten und nutzte kriegsgefangene Frauen als Sexsklaven. Darunter waren sicherlich auch vielen Christen. Und nein, Mohammed hat sicher nicht nur Schlechtes getan, aber die schlimmen Tatsachen überwiegen und das vor allem im Zusammenhang mit den Christen. Vor seinem Tod versprach Mohammed noch, dass er die Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel vertreiben werde und niemanden außer die Muslime dort leben lassen werden.

Kurz nach dem Tod Mohammeds eroberten dessen Nachfolger die Gebiete des heutigen Ägyptens, Syriens und Iraks. Dort war die Mehrheit der Bevölkerung Christen. Die islamischen Eroberer führten eine Kopfsteuer für Christen und Juden ein, welche die Haupteinnahmequelle war. Die Kopfsteuer ist auch im Koran begründet. Dort heißt es in Sure 9, Vers 29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben (…), bis sie in Demut Tribut entrichten.“ Zusammenfassend kann man sagen, dass Mohammed den „Ungläubigen“ viel Leid angetan hat und leider legitimieren Islamisten heute noch ihre Taten mit den Aussagen und Taten Mohammeds.

Denn heute sind in islamischen Ländern viele alte Praktiken Mohammeds noch gang und gäbe.Laut dem Weltverfolgungsindex von Open Doors leiden derzeit rund 260 Millionen Christen unter hoher bis extreme Verfolgung. Somit ist das Christentum die weltweit meist verfolgte Religion.

Mehr als die Hälfte der 50 Länder, in denen die stärkste Christenverfolgung stattfindet, sind islamisch. Aufstrebende radikal-islamische und nationalistische Bewegungen stellen die Hauptursache für die Christenverfolgung dar. Jetzt werde ich auf ein paar Länder eingehen, welche im Weltverfolgungsindex sehr weit vorne gelandet sind und somit eine sehr starke Christenverfolgung aufzeigen.

In Afghanistan gibt es keine einzige Kirche. Der Abfall vom Islam, das heißt auch das Konvertieren vom Islam zum Christentum gilt als todeswürdiges Vergehen. Somit droht (konvertierten) Christen in Afghanistan die Hinrichtung, weshalb sie äußerst vorsichtig sein müssen, nicht entdeckt zu werden.

In Nordkorea geht von dem dort herrschenden, sozialistischen Regime ein extremer Hass auf alles Christliche vonstatten. Die einzig erlaubte Religion ist die herrschende Kim-Dynastie. Deshalb ist die Geheimpolizei darauf ausgebildet, Christen an ihrem Verhalten zu erkennen. Wenn das passiert, werden sie in Arbeitslager gebracht oder hingerichtet. Open Doors schätzt die Zahl der in Nordkorea gefangen gehaltenen und dabei gequälten Christen auf 70.000.

In Somalia können Christen ihren Glauben ebenfalls nicht frei, sondern nur heimlich ausleben. Imame und Anführer der militanten islamistischen Al-Shabaab sagen öffentlich, dass Ungläubige und ihre Gotteshäuser in Somalia keinen Platz hätten. Das waren nur drei Beispiele von 73 Staaten, in denen laut Open Doors Christen mit schwerer Verfolgung konfrontiert sind.

Schweigen löst das Problem nicht

Wie gerade dargestellt ist das Problem der Christenverfolgung größer denn je. 260 Millionen Christen leiden unter hoher bis extreme Verfolgung und trotzdem wird über das Thema so gut wie nie geredet. In Deutschland, wie in Europa. Obwohl, an eine Schlagzeile über einen ranghohen Politiker, der in letzter Zeit über Christenverfolgung gesprochen hat, kann ich mich erinnern. Boris Johnson. Der britische Premierminister hat in seiner Weihnachtsansprache 2019 an die verfolgten Christen erinnert. Er betonte, dass diese Christen Weihnachten im Privaten, im Geheimen oder sogar in einer Gefängniszelle begehen müssten. „Als Premierminister möchte ich das ändern. Wir stehen den Christen weltweit solidarisch zur Seite. Wir werden euer Recht verteidigen, damit ihr euren Glauben praktizieren dürft“, sagte Johnson. Für diese vorbildliche Ansprache hat Boris Johnson meinen vollen Respekt. Über Steinmeier, Merkel und Co. kann ich dies jedenfalls nicht sagen. Sie haben allesamt den Moment verpasst über das Schicksal von 260 Millionen verfolgten Christen zu sprechen und dieses Problem anzugehen.

Im Verschweigen dieses Problems liegt jedenfalls eine politische Gefahr. Zum einen überlässt man das Thema den Populisten, wie zum Beispiel von der AfD und dieses dramatische Problem kommt nicht in der Mitte der Gesellschaft an. Zum anderen könnten dadurch die islamistischen Kräfte im Nahen Osten genau das erreichen, was sie erreichen wollen. Das Christentum im Nahen Osten wird verschwinden und damit wird auch die Geschichte der Christen in dieser Region irgendwann verblasen.

Abschließend ist zu sagen, dass sich das Problem nicht lösen wird, wenn wir nicht darüber reden und etwas dagegen tun. Jedoch wird man, wenn man darüber spricht, schnell als islamophob oder rechtsextrem abgestempelt. Leute, die Menschen, die über Christenverfolgung sprechen so brandmarken, sollten sich mal bewusstwerden, welch dramatisches Problem sie da gerade ausblenden beziehungsweise indirekt sogar befeuern. Aber vielleicht werden diese Leute das erst verstehen, wenn vor ihren Augen Menschen sterben, nur weil sie dem Christentum angehören.

Niklas Korber ist 16 Jahre alt und lebt in Tirol. Er geht auf ein Gymnasium und ist politik- und sportinteressiert. Niklas beschreibt sich selbst als konservativ und wirtschaftsliberal.

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