In eigener Sache – Kommentare

Von Julian Marius Plutz.

Zunächst möchte ich mich für die doch immer wieder vorkommenden Kommentare bedanken. Unabhängig davon, ob ich den Inhalt teile gefällt mir der Austausch mit den Lesern sehr. Oftmals erhalte ich auch wertvolle Ergänzungen, oder Hinweise auf Fehler. Vielen Dank hierfür.

Und dann gibt es immer häufiger Kommentare, die beleidigend sind und ich natürlich nicht veröffentlichen werde. Hier ein Hinweis, der eigentlich klar sein soll: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Und selbst wenn es nicht justiziabel ist: Es liest sowieso keiner. Ich selbst lese es nicht mal wirklich , da ich in wenigen Sekunden bereits weiß, um was es geht und ich den Kommentar lösche. Ansonsten liest es niemand. Es sind traurige und einsame Beiträge von Leuten mit eben diesen Eigenschaften.

Davon abgesehen, dass es überaus respektlos ist, die Arbeit eines anderen so herabzuwürdigen: Es ist noch mehr Armutszeugnis, die Leistung junger Gastautoren, die vielleicht das erste mal in den Form geschrieben haben, so zu bewerten. Das ganze – oh Wunder – nicht mit Klarnamen. Bei solchen Leuten kann man nur hoffen, dass sie keine Kinder haben.

Ansonsten bitte ich Sie vor allem eines: Kommentieren Sie weiter. Vielen Dank auch an die kleinen und gar nicht so kleinen Geldspenden.

3 Kommentare zu „In eigener Sache – Kommentare“

  1. Warum eigentlich nicht diese bösartigen Kommentare veröffentlichen? Ich persönlich schätze Ihre Arbeit sehr und dass Sie immer wieder jungen Autoren die Chance gebe zu veröffentlichen, wie gerade Krissi, der meint, die Ossis ließen sich nicht verarschen. Wie wahr, ich bin Ossi, 1989 über Gefängnis gegangen, froh gewesen in der der „tollen“ BRD gelandet zu sein, die sich heute als schlimmeres Irrenhaus erweist, als Dürrenmatt es seinen Physikern zuschreiben konnte. Ich meine, wir alle sollten wissen, mit welcher Boshaftigkeit man versucht, Intelligenz, Aufmerksamkeit, kritisches Hinterfragen, Nonkonformismus gerade von jungen Menschen zu torpedieren. Ich schätze auch sehr, dass Sie sich abheben von Reitschuster, der – bei allem Respekt vor seiner unglaublichen Leistung – sich da gelegentlich zimperlich gibt und Mühe hat, das Wesentliche von seinen persönlichen Befindlichkeiten zu trennen. Vielleicht wäre die Mitte gut… Ich persönlich würde gerne lesen, was man so kommentiert. Ich bin selbst gut vernetzt und kommunikativ, sammle immer Fakten, und manchem, der so schwankt zwischen den Fronten, kann ich vielleicht Denkanstöße geben, wenn böswilligste Kommentierungen aus der Ecke der verängstigten Corona-Gläubigen kommen. Ich bin nicht bei FB und Gezwitscher etc., kann da also nichts einsammeln an diesbezüglichen Argumenten . Wie auch immer. Ich lese Sie mit großer Aufmerksamkeit und selbst da, wo wir inhaltlich nicht übereinstimmen, haben Sie die argumentative Kraft, mich zum Nachdenken zu zwingen.
    Herzliche Grüße aus Dresden
    Kleine Anregung: NTV meldete vor wenigen Tagen, wie großartig das Sächsische Bildungssystem sei. Mit Abstand das Beste! Ich dachte sofort: Deswegen haben wir auch die mit Abstand niedrigste Impfquote… Wohingegen der wandernde Witz meint, wir seien alle AFD-gläubig… Irre.

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  2. Guten Morgen lieber Neomarius,

    NM: „Zunächst möchte ich mich für die doch immer wieder vorkommenden Kommentare bedanken“.

    LL: „Da fühlen sich sicher alle Leser + Kommentatoren geschmeichelt. Ist nett gemeint, ich fühle mich da auch angesprochen, und danke, dass Sie noch keinen meiner Kommentare gelöscht haben, obwohl ich damit bei fast jedem gerechnet hatte. Das ist übrigens der Grund, warum ich Ihren sanften Blog abonniert habe. Ihre seichte Erzählweise ist mir aufgefallen, und da kam mir sofort der Gedanke, da möchte mich jemand einlullen, und ich dachte mir, versuche doch mal das schlafende Genie aufzuwecken. Guten Morgen lieber Neomarius. Haben Sie gut geschlafen?“

    NM: „Und dann gibt es immer häufiger Kommentare, die beleidigend sind und ich natürlich nicht veröffentlichen werde. Hier ein Hinweis, der eigentlich klar sein soll: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

    LL: „Wem sagen Sie das, wenn man doch ständig überwacht wird, und permanent damit rechnen muss, dass es an der Haustüre klingelt. Das Thema „Beleidigungen“, schönen Gruß an die Medien + Politiker, die uns diese tollen Themen vorgeben, damit wir nicht zum Kern der Sache gelangen, aber weil Sie es sind lieber Neomarius, Beleidigungen gehören zur freien Meinungsäußerung dazu, ob Sie es wollen oder nicht. Sie sind strafbar, schon immer gewesen, und Sie sind kein Richter.“

    NM: “Und selbst wenn es nicht justiziabel ist: Es liest sowieso keiner.“

    LL: „Mit diesen Aussagen bin ich überfragt. Was bedeutet es? Was steckt dahinter? Was meint der Autor? Des Rätsels Lösung lässt mir einfach keine Ruhe. Die Follower warten auf ein Zeichen.“

    NM: „Ich selbst lese es nicht mal wirklich, da ich in wenigen Sekunden bereits weiß, um was es geht und ich den Kommentar lösche. Ansonsten liest es niemand. Es sind traurige und einsame Beiträge von Leuten mit eben diesen Eigenschaften.“

    LL: „Herzliches Beileid, Ihr gelöschten Kommentatoren. Seht Ihr, Sie wollen uns nicht mehr. Sag ich doch schon immer. Mainstream ist angesagt. So’n bisschen rechts ist erlaubt, aber ganz rechts, geht dann gar nicht. Also Löschen. Da draußen an den Bildschirmen, sind sicherlich viele, die uns gerne löschen würden. Das merkt man im Alltag. Das Gift spritzt nur so durch die Gegend“.

    NM: „Davon abgesehen, dass es überaus respektlos ist, die Arbeit eines anderen so herabzuwürdigen: Es ist noch mehr Armutszeugnis, die Leistung junger Gastautoren, die vielleicht das erste Mal in der Form geschrieben haben, so zu bewerten. Das ganze – oh Wunder – nicht mit Klarnamen. Bei solchen Leuten kann man nur hoffen, dass sie keine Kinder haben.“

    LL: „Mir sind sofort die Tränen gekommen, wie rührend. Der „Chef und sein Lehrling“. Schützend hält er seine Hand über den Schutzbefohlen, wie es sich gehört. Zeugt von emphatischen Fähigkeiten. Dann plötzlich, im Verlauf des weiteren Satzes, keiner hat damit gerechnet, kam, „Armutszeugnis,…. dürfen keine Kinder haben“, schlimme Vorwürfe. Das ist abwertend, so empfinde ich das, aber Sie dürfen das sagen, also in der richtigen Meinungsfreiheit. Kriegsgebrüll von oben, aus dem digitalen Himmel. Es schoss mir in den Kopf, Neomarius meint mich. Der Schreck fuhr mir in die Glieder. Ich wusste instinktiv, um Himmelswillen, er will mich von seiner Seite verbannen, analog zur Fatwa. Das ist mein digitaler Tot. Gott sei Dank kam dann im Verlauf des weiteren Satzes die Erlösung :„nicht mit Klarnamen“, also konnte ich nicht gemeint sein. Mir fiel ein Stein vom Herzen“.

    „Ach Krissi, Dich haben wir ja ganz vergessen. Soll ich „Die oder Der“ sagen, mein ja nur, merkwürdiger Name. Dumme Frage ist „Krissi I“ ein Klarname? Nicht gleich beleidigt sein, wie geht’s denn so mein Lieber. Alles gut überstanden, die Feuertaufe? Siehste, jetzt weisse bescheid. Hasse heute nee Mänge jelernt ,höh?“

    „Spaß muss sein, oder geht Ihr immer noch zum Lachen in den Keller? So wie wir? Mensch was habe ich Dresden geliebt. Würde so gerne wieder dort hin, und mit Pegida durch die Straßen „marschieren“. So, was machst Du ja nicht Krissi, oder? Du gehörst ja nicht zur Schmuddelecke. Ach übrigens, die Zahlen in Deinem Erstlingswerk, sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber um so ein paar Zahlen geht es schon lange nicht mehr. Jetzt geht es um uns.“

    Bleiben Sie mir gewogen.

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