Ist eine Blutspende nach einer COVID Impfung kontraindiziert?

von Julian Marius Plutz.

In Zeiten des epidemischen Wahnsinns verliert man oftmals die Übersicht. Um so wichtiger ist es, dass es die Rechercheplattform Schandmale des Internet gibt. Dort werden die größeren und kleineren irren Fundstücke gesammelt, welche für einen ganzen Artikel nicht ausreichen, aber dennoch bemerkenswert sind. Dieses Thema ist es jedoch wert, näher besprochen zu werden. Geht es doch um einen essenziellen Betriebsstoff des menschlichen Körpers: Das Blut. Genauer gesagt um Blutspenden in Verbindung mit einer Impfung gegen COVID-19.

„Verzichten Sie vorerst auf Blutspenden“

Auf Twitter geistert seit Monaten ein Bild um, welches die Webseite der Pflegekräfte Service GmbH zeigt. Dort wird behauptet, das Japanische Rote Kreuz (JRK), immerhin unter anderen zuständig für die landesweiten Blutspenden, lehne eben eine solche Spende nach einer Covid-19-Impfung ab. Dort wird via Link auf die Seite “The Solari Report” verwiesen, wo in Englisch sämtliche “Sperrfristen” für Blutspenden nach Impfungen aufgelistet werden. U. a. ist dort zu lesen ‎”Wer gegen neue Coronaviren geimpft wurde, darf vorerst kein Blut spenden.‎”)Japan Forbids Blood Donations by Covid-19 Injection Recipients – Solari Report)

Unter dieser Englischsprachigen Auflistung ist ein Verweis zur Seite des JRK sowie ein kopierter Text. Übersetzt man diesen Text, kann man lesen “Wenn sie gegen das neue Coronavirus geimpft sind, verzichten sie bitte vorerst auf Blutspenden.‎”

Das Japanische Rote Kreuz hüllt sich in Schweigen

Folgt man dem Link zur Japanischsprachigen Seite des JRK, so kommt man zum Schluss, dass momentan nur Pfizer und Moderna in Japan als mRNA-Impfstoffe zugelassen sind und man 48h nach der Impfung nicht Blut spenden darf. Pikant dabei: Menschen, die mit Astrazeneca-geimpft wurden, dürfen im Moment sogar gar nicht Blutspenden. Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt prüfe Blutspendestandards nach der Impfung, heißt es.

Merkwürdigerweise gibt es auf der englischsprachigen Seite des JRK keinerlei Hinweise zu diesem Thema zu finden sind.
Sucht man noch weiter, findet man in diversen Internet-Foren in den USA immer wieder als Referenz für die Eigangsbehauptung den Verweis auf einen Facebook-Beitrag (gekennzeichnet als irreführender Kontext):
https://m.facebook.com/TommyYoung2/posts/10208430780085288

Selbstverständlich ist eine Blutspende zehn Tage lang kontraindiziert“

Dieser wurde offenbar vom amerikanischen factcheck.org als Anlass genommen, diese ganze Thematik zu untersuchen – mit dem Ergebnis, dass auch dort diese Behauptung als nicht korrekt herausgestellt wurde (vgl. Sie hier: Link) Nichts desto trotz stellt sich die Frage, weshalb in Japan eine Blutspende nach einer Injektion von Astra Zeneca nicht gestattet ist.

Für den Arzt, Biochemiker und Achgut-Autor Jochen Ziegler ist die Sache klar: „Selbstverständlich ist eine Blutspende zehn Tage nach der Impfung kontraindiziert, weil so lange noch Spike-Protein (auf kernhaltigen Zellen verankert) und seine Fragmente, die bei der Zerstörung transfizierter Zellen überall im Körper entstehen, im Blut zirkulieren können. 14 Tage nach der Impfung ist bei allen Impfstoffen nichts mehr übrig, dann kann man auch wieder spenden.“

Am Ende haftet jeder mit seinem Leben

In Deutschland is dieses Thema für die entsprechenden Verbände jedoch kein Thema. Bereits am nächsten Tag nach der Injektion darf man wieder Blut spenden, vgl. hier:Ist eine Blutspende nach einer Coronaschutzimpung möglich? | Blutspendedienst NSTOB (blutspende-leben.de). Auch Krankenkassen, wie die BARMER sehen trotz gewisser Unsicherheiten kein Grund, am Blutspenden nicht nur festzuhalten, sondern auch die Bevölkerung für die Injektion zu animieren.

Die vielen Unwägbarkeiten dieser offensichtlich nicht ausreichend erprobten Impfstoffe nehmen kein Ende. Deutsche Behörden wiegeln ab, damit die „Impfbereitschaft“, die längst zum „Impfdruck“ geworden ist, nicht gebrochen wird. Bei Komplikationen haftet das Unternehmen nicht. Formal tut das der Staat. Doch am Ende haftet jeder Mensch selbst für Schäden – mit seinem Leben, ob und wenn ja mit welcher Qualität dieses noch fortgesetzt werden kann.

2 Kommentare zu „Ist eine Blutspende nach einer COVID Impfung kontraindiziert?“

  1. Das Geschäft mit dem Blut war schon vor Jahrzehnten bei uns höchst lukrativ. 700 DM(!!!) pro Einheit. Das ist heute nicht anders.
    Alles Raffkes!

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