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Gesellschaft

Wieder einmal sind Ursula von der Leyen Text-Naxchrichten abhanden gekommen

Von Julian Marius Plutz.

Erneut sind Kurznachrichten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verschwunden – dieses Mal solche, die die Verhandlungen mit dem Corona-Impfstoff-Hersteller beinhalten sollen. Die Argumentation ist stets gleich: Die SMS seien „kurzlebig“ und fallen „nicht in den Verantwortungsbereich des Organs“. Daher werden sie nicht archiviert. Es scheint, dass von der Leyen diese Gesetzeslücke gezielt und immer wieder ausnutzt.

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Kultur&Medien

Berliner Humboldt-Uni sagt Vortrag von Biologin wegen Protesten ab

Von Julian Marius Plutz.

Nach der Ankündigung einer Demonstration hat die Humboldt-Universität einen Vortrag über „Sex, Gender und warum es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt“ abgesagt. Die betroffene Biologin spricht vom „Einknicken vor radikalen gewaltbereiten Aktivisten, die kein Verständnis von Biologie haben“.

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Ökonomik

Der Arbeitsmarkt im Juni: Warten auf Andrea Nahles

Von Julian Marius Plutz.

Die Arbeitslosigkeit hat im Juni kräftig zugenommen. Die ukrainischen Flüchtlinge werden nun in den Jobcentern erfasst und dadurch in der Arbeitsmarktstatistik sichtbar. Im August wird Andrea Nahles Chefin der Arbeitsagentur. Sie wird viel zu tun haben.

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Allgemein Julians Woche

JULIANS WOCHE: VW will Achgut zerstören – Vernichtendes Urteil über Coronapolitik – Bäder müssen offen bleiben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vielleicht kennen Sie die wunderbare Serie „Kir Royal“, in der Franz-Xavier Kroetz den durchtriebenen, aber nicht uncharmanten Klatschreporter Baby Schimmerlos spielt. Die Serie handelt von den „Aufs- und Ab“ der Münchner Schickeria, aber auch, zumindest in einer Episode, von den finanziellen Abhängigkeiten, die sich zwischen Anzeigenkunden und Medium entwickeln können. Außerdem prägte Schimmerlos den Satz, der in dieser merkwürdigen Zeit auf jede Woche passt: „Irgendwas’ is’ immer.“

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Gastbeitrag

Zwischen Klimastreik, Freundschaft und 30 Sekunden Sendezeit – Lucas Antwort

Von Luca Barakat.

Eine Antwort auf den Artikel „Zwischen Staatsfunkliebe, Regen und Freundschaft – meine erste FFF Demo

„Ich lade dich zur Fridays-for-Future Demo in München ein!”, rufe ich begeistert in mein Smartphone und wundere mich, dass die Person auf der anderen Seite meine Euphorie, sagen wir, lediglich indirekt teilt.

Aber fangen wir mal gaaaaanz von vorne an: Nichts. Plötzlich Peng, der Urknall.

Oder starten wir lieber mit einer Vorstellung: Hey, ich bin Luca Barakat, 17 Jahre alt und einer dieser Menschen, die trotz 90 Minuten Zugfahrt sagen, sie wohnen “nähe München”. Warum ich diese lange Strecke dennoch häufiger mache, als Lateinvokalbeln zu lernen? Ich bin Klimaaktivist bei FridaysForFuture und in Folge dessen auch in München aktiv.

Jetzt stellt sich die normale Leserin – richtig, ich nutze das generische femininum – die Frage, weshalb ich für neomarius schreibe. Ich bin ein guter, wenn auch fast nie politisch der selben Meinung seiender, Freund von Julian. Und wie ihr schon lesen konntet, habe ich ihn zur G7 Demo von FridaysForFuture eingeladen und er hat darüber geschrieben. (Hier, Hier und hier)

Und ich habe heute die Ehre darüber zu schreiben.

Falls Sie, liebe*r Leser*in – richtig, ich gendere sogar – den Artikel von Julian zur Demo noch nicht gelesen haben, klicken sie hier: FridaysForFutureIstDieBesteBewegung

Gegendarstellung

Das Konzept von Fridays For Future ist der Klimastreik. Klimastreik bedeutet in seiner Definition, dass Menschen ihre Arbeit, in welcher Art auch immer, niederlegen um für das Klima, oder besser für Klimaschutzmaßnahmen zu demonstrieren. Im Laufe der Zeit wurde der Protest größer und die Anfangszeiten der Streiks wurden später. Von ursprünglich meist 11-14 Uhr wurde 13-15 Uhr. Mag man es nun Klima-Streik nennen oder Klimademo ist relativ egal, das Konzept bleibt klar.

Julian fragt mich, wofür, oder wogegen wir streiken. Die Antwort kam tatsächlich pistolenartig aus mir heraus: Wir fordern konkret, dass Klimaschutz als eines der Hauptthemen beim G7 Gipfel in Garmisch-Partenkirchen werden soll.“ Ferner fordert er einen Schuldenschnitt für die Länder im „globalen Süden“, da gerade die G7 Staaten für die finanziellen Auswirkungen auf diese Staaten aufgrund des menschengemachten Klimawandels verantwortlich seien. Ein klares Statement, wie ich finde, doch für Julian klingt das nach globalem Sozialismus.

Das ist es leider falsch: Die Forderung bedeutet konkret nur, dass die G7 für die Kosten der Klimakatastrophe aufkommen sollen. Viele Staaten des globalen Südens haben enorme Schulden, ein Schuldenschnitt wäre ein erster Schritt in Richtung Klimagerechtigkeit.

Anders als Julian schreibt ist auch der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk nicht in mich verliebt – trotz starker Bemühungen.

Was habe ich in meinem Leben an Zeit investiert, in der ich Pressemitteilungen, Statements und Kommentare geschrieben, Redakteur*innen und Fernsehfritzen angerufen und sie fast angebettelt habe, zur Klimademo an Freitag zu kommen. Bei einer Demo hatten wir sogar gratis Getränke angeboten, doch keiner der Journalisten, außer die des Tagblattes in Traunstein, übrigens ausschließlich Männer, ist erschienen.

Pressearbeit ist kurz gesagt – wenn man keinen guten Freund hat, der das für einen macht – eine echte Scheißarbeit. Außer du heißt Luisa Neubauer, dann reicht eine Instagram-Story für einen riesigen Shitstorm. Und in welcher Welt haben haben die Journalisten auf der Demo Pressearbeit für uns geleistet? Gerade 30 Sekunden Sendezeit in der BR-Rundschau bekam die G7 Demo. Aber immerhin hat mich mein Schuldirektor im Fernsehen gesehen.

Und ich möchte hier sehr gerne noch einmal ein Lob aussprechen, an die 20 Personen, die bei der Demo die 10 Tonnen schwere Bühne auf Rädern über die gesamten 2 Km Kundgebung Strecke (!) gezogen (!) haben.

Fazit

Insgesammt lässt sich sagen, dass Julian viel Spaß hatte, während er auf der Demo war. Das eine oder andere Mal habe ich ihn sogar fast dabei erwischt, wie er zu Songs auf der Bühne mitnickt oder das Verlangen hatte, den einen oder anderen Demospruch zu grölen. Außerdem bin ich sehr froh, dass diese Freundschaft – über alle Meinungsgrenzen hinaus – so gut funktioniert, ich nach 2 Jahren hier meinen zweiten Beitrag auf diesem Blog leiste und – Thema Klima, bzw. Wetter – es langsam wieder kühler wird.

Und während ich hier die letzten Zeilen schreibe fällt mir auf, dass ich das Wort Insgesamt jedes mal falsch schreibe und ich glaube, das ist wunderschön.

Peace and Out, Luca Barakat