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Gesellschaft

Mahmud, der charmante Judenfeindliche von nebenan

Von Julian Marius Plutz.

BERLIN – Jeder Mensch, der eine mehr der andere weniger, lebt in Routinen. Sie beruhigen, regen nicht auf, sondern ab. Sie erzeugen einen wohligen Status quo der Verlässlichkeit. Ich gehe meist zwischen 18:30 und 19:30 einkaufen. Und siehe da: Man begegnet immer wieder die gleichen Menschen, die sich eine ähnliche Routine zu eigen machen.

Da ist der ältere Mann mit grauen Zottelbart, der beinahe philosophisch wirkt und den ich immer wieder mit einem Buch bewaffnet in Richtung Wöhrder Wiese marschieren sehe – meistens Titel der Musikgeschichte. Oder der, ich vermute koreanische Student, der stets maskiert seinen Einkauf tätigt und gerne ältere Damen den Vortritt an der Kasse lässt.

„Nicht die Juden sind das Problem, sondern die Zionisten“

Man kennt sich, zumindest vom Sehen. Man nickt sich zu, manchmal sogar entfleucht ein „Hallo“. Aber mehr auch nicht, zumindest bei mir. Denn der Deutsche ist zu distinguiert, zu zurückhaltend, um einfach so auf Leute zuzugehen, die man ja eigentlich gar nicht kennt.

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