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Ökonomik

Die Inflation frisst die Mittelschicht auf – und die Politik schaut zu

Von Julian Marius Plutz.

Die Erzählung der alten Bundesrepublik zum Wort Mittelschicht geht etwa so: Früher konnte sich ein jeder Handwerker ein Eigenheim leisten. Die Ehefrau brauchte auch nicht zu arbeiten, es sei denn, sie wollte unbedingt. Ihre Aufgabe galt der Heimarbeit und der Erziehung. Entsprechende Fernsehwerbungen, etwa von Dr. Oetker, manifestierten dieses Bild.

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Gesellschaft

Selbstaufgabe wegen Islam: Schule verbietet bauchfreie T-Shirts bei Mädchen

Von Julian Marius Plutz.

Vor 16 Jahren schrieb Henryk Broder ein Buch über die Lust am Einknicken. „Hurra, wir kapitulieren“, hieß es und löste eine Debatte darüber aus, wie weit wir es mit der Kultursensibilität treiben sollen. Als Beispiel brachte der Autor den Umgang mit dem Islam in unserer Gesellschaft. Sollten wir es zulassen, dass in Moscheen Anfeindungen gegenüber Deutschen gepredigt wird? Hat das Kopftuch in Schulen etwas zu suchen? Sollte es Islamunterricht geben? Dürfen Angestellte sich einen Gebetsraum „erklagen?“

Heute, 2022, sind wir da schon weiter. Alle Fragen werden wie selbstverständlich mit „Ja“ beantwortet. Die Gesellschaft scheint sich an einer schleichenden Islamisierung nicht mehr zu stören.

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Gesellschaft

KEINE FÖRDERMITTEL VOM BUND – AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung geht erneut leer aus

Von Julian Marius Plutz.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages verweigert erneut der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung die für solche Stiftungen üblichen Fördermittel. Auffallend liest sich eine Ergänzung von SPD, CDU/CSU, Grünen, FDP und Linkspartei im entsprechenden Haushaltsvermerk.

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LGBTQ-YMCA

GenderGaga: 13-Jähriger vor Gericht, weil er das falsche Pronomen benutzte

Von Julian Marius Plutz.

Utopien von gestern sind heute Realität. Und Dystopien von heute waren gestern noch Klischees. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass beinahe der ganze Deutschlandfunk mit glottalen Verrenkungen versucht, die Welt, wenigstens aber ihr Gewissen zu retten? Die Rede ist vom Gendern, deutlichstes Zeichen von spätromischer Dekadenz nach Sendungen von Jan Böhmermann, Butter auf die Leberwurstsemmel und Harald Welzer.

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LGBTQ-YMCA

LGTBQ+ Irrsinn – Wie Trans- und Queerpersonen echte Homosexuelle abwerten

Von Julian Marius Plutz.

Vor wenigen Tagen fand das Finale des Eurovision Songcontest (ESC) statt. Oder anders: Die größte Homoveranstaltung des Jahres. So gilt seit jeher die Show als „das Championsleague-Endspiel des schwulen Mannes.“ Apropos Fußball: In diesem Jahr stand, wie seit 10 Jahren in der Bundesliga, der Sieger bereits vorher fest. Die Ukraine gewann das Finale. 

Ich erinnerte mich zurück, wo ich denn die vergangenen ESC-Finals verfolgt hatte. Die wohl legendärste Sendung war, als Conchita Wurst mit einem Titel, der problemlos ein Bond-Soundtrack hätte werden können triumphierte. Ich schaute das Finale in einem ziemlich abgebrockten schwulllesbischen Begegnungszentrum mit, in Teilen, ebenso abgehalfterten Gestalten um mich herum.

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Am Plutz der Zeit

Neue Space-Reihe: „Am Plutz der Zeit“ 18. Mai um 20:55 Uhr geht es los!

Von Redaktion.

Am Mittwoch, den 18. Mai, ist es so weit. Die Spacereihe „Am Plutz der Zeit“ (APdZ) startet. Zwei mal im Monat, meist Mittwoch und immer um 20:55 Uhr diskutiert Julian Marius Plutz mit Personen aus dem Journalismus, der Politik und aus dem Aktivismus über aktuelle Themen. Hierbei soll es zwei Formate geben.

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Gesellschaft

Die FDP nach der NRW Wahl: „Wann denken die Liberalen mal über ihren Parteichef nach?“

Von Julian Marius Plutz.

Vor mehr als zwei Jahren schrieb ich für achgut.com den Artikel „Wann wird endlich die heilige Kuh Christian Lindner geschlachtet?“. Seine Partei stand bei knapp fünf Prozent, ihr Auftreten konnte man guten Gewissens als desolat bezeichnen. Die FDP war und bestand ausschließlich aus ihrem Parteichef, dessen Performance seinem Wahlkampf entsprach: Entsättigt.

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Gesellschaft

Transexuellengesetz: Die argumentative Allianz zwischen Feministen und Konservativen

Von Julian Marius Plutz.

Twitter Spaces, eine Funktion, bei der man ähnlich wie Clubhouse mit der Stimme in sogenannten „Spaces“ austauschen kann, sind entweder Orte für performative Aktion oder Raum für gelebter Diversität von Meinungen. Kurz: Pöbeln oder Diskutieren. Da ich laut jemanden beides beherrsche, treibe ich mich auch regelmäßig dort und veranstalte Diskussionen. Von Klaus Kelle bis Dieter Stein, von Imad Karim bis Jörg Meuthen ist auch immer wieder Anabel Schunke zu Gast, so auch gestern.

Das Thema brachte die Kolumnistin der Weltwoche auch gleich mit: „Konservatismus und das Thema Abtreibung.

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Kultur&Medien

Zwischen Bier, Obstler und Schweinshaxe: Grantler Gerhard Polt wird 80

Von Julian Marius Plutz.

Beim Thema Gerhard Polt, ich gebe es zu, da bin ich befangen, begleitet mich der Kabarettist mit seinen Bühnenstücken und Filmen mein halbes Leben lang. Kein Wunder. Als gewissermaßen Halb-Oberbayer gehört Polt einfach dazu. Mit acht oder zehn Jahren konnte man schon ein bisschen mitlachen, obwohl man nicht alles verstand. Je älter ich dann wurde, desto mehr erreichten mich auch die Zwischentöne, das Ernste und das Melancholische.

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Gesellschaft

Verfasserin von „Schindlers Liste“ mit 107 Jahren verstorben: Ein Nachruf auf Carmen „Mimi“ Reinhardt

Von Julian Marius Plutz.

Wenn eine Floskel stimmt, dann wohl diese: Die Geschichte von Mimi Reinhardt passte auch in mehrere Biografien. Am 8. April schlug das Herz der israelisch-österreichischen Jüdin das letzte Mal. Sie hinterlässt eine Geschichte von 107 Jahren. Eine Geschichte der Hoffnung und des Mutes. Aber auch der Erniedrigung und des Leides.

Geboren wurde sie 1915 als Tochter von Emil und Frieda Koppel in Wien. Ihre Kindheit war unbeschwert. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft und ihr Talent: Sprachen. Um im Studium an der Universität zu Wien besser mitschreiben zu können, lernte sie Stenografie. Eine Kenntnis, die ihr später noch einmal helfen sollte. Wien war auch die Stadt, in der sie ihren Mann kennenlernte. 1936 zog das Ehepaar ins polnische Krakau.

Den ganzen Artikel können Sie hier für 75 Cent erwerben (Link) oder in der Printausgabe (Mai) der Jüdischen Rundschau lesen.