Sag zum Abschied leise „scheiße“ – Warum die Wahl von Borjans/Esken ein Fehler ist

Problem war für die Sozis auch die Alternative zu Nowabo. Olaf Scholz. Ok, immerhin hat er bereits echte Wahlen gewonnen, in Hamburg zum Beispiel die absolute Mehrheit erreicht, trotzdem hält sich seine Ausstrahlung, sagen wir es freundlich, in überschaubaren Grenzen. Und er ist in der Partei unbeliebt. Daher wählten wohl viele im Zweifel gar nicht, obwohl sie keinen Linkskurs wollten, ebenso wenig jedoch Scholz. Wenn man die Wahl hat zwischen einem Technokraten mit dem Charisma eines Tankwarts und einem greisen Altsozialisten, kann es sein, dass man es ganz lässt.

Das Leben des Kurt – Ein Plädoyer für den produktiven Menschen

Ein wahres Argument in dem Kontext habe ich vom Kurt. Der meinte, er kriegt zwar regelmäßig einen Hals, wenn Kühnert, Stegner oder Baerbock, oder wer auch immer höhere Steuern fordert. Das abenteuerliche daran ist, dass das Leute tun, die gar keine Steuern zahlen. Denn wie funktioniert das, bitteschön, wenn man sein Geld vom Staat bekommt und dann dem Staat sein eigenes Geld gibt? Ok, man kann das symbolisch sehen. Oder man sagt, es ist „Rechte Tasche – Linke Tasche“, wenn der Staat bei einem nicht immer, aber immer öfter leistungsfernen Beruf nicht nur willkürlich den Verdienst festlegt, er dann auch noch vom eigenen Geld Steuern und Gebühren einfordert.

Der Geist von Möllemann – Zurück in NRW!

Fragen Sie mich nicht, warum in Wuppertal die Politiker agieren, als wäre jede Woche Weihnachten und immer fehlen Kerzen auf dem Christbaum. Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es an dieser Schwebebahn, an der Wupper, oder an dem zeitweise arg merkwürdigen Dialekt. Ich war ja nie dort, aber egal, ob Engelstag oder nun die Geschichte eines netten, judenfeindlichen CDU Politiker: Wuppertal dreht hohl. Dass sich die FDP sich daran beteiligt, selbst mit Flugblatt Möllemann schwer antisemitisch vorbelastet, bleibt rätselhaft. Doch lesen Sie selbst.

Wir Kinder vom rechten Rand – Wie die Rote Fahne gaga dreht

Die FDP (!) ist rechts, die Ruhrbarone sind antideutsch. Ist das Feindbild geklärt, so hat der Tag Struktur, heißt es. So handhabt es auch Sascha Lobo, der gerne Worthülsen wie „ultrarechts“ und „erzkonservativ“ benutzt, freilich ohne Definition, um möglichst viele Meinungen in einen Sack packen zu können. Bei der Roten Fahne sind es „Faschisten“, „Antikommunisten“ und so weiter.