Blutspendeverbot ist angewandte Diskriminierung

Von Luca Barakat.

In Deutschland gilt ein Blutspendeverbot für Schwule- und Bi-Männer, die in den letzten 12 Monaten Geschlechtsverkehr hatten. Anfang der 1980er Jahre traten gehäuft Infektionen durch HIV kontaminierten Blutprodukten auf. Seitdem wurden Gegenmaßnahmen, wie intensivere Blutanalysen getroffen, die die Infektionswege minimierten. So weit, so nachvollziehbar. Im Zuge der verständlichen Vorsorge, um die Krankheit AIDS gar nicht erst auftreten zu lassen, fanden massive Grenzüberschreitungen statt.

Im Gesetz steht, dass prinzipiell alle Menschen ab 18 Jahren Blut spenden dürfen, es sei denn es besteht ein konkreter Verdacht oder ein Beweis, dass die spendende Person eine schwere Infektionskrankheit hat. Im Gesetz ist aber auch zu lesen, dass homosexuelle und bisexuelle Männer, die in den letzten 12 Monaten Sex gehabt haben von der Spendenmöglichkeit ausgeschlossen werden.

Anders gesagt: Der Gesetzgeber schließt aus der einfachen Tatsache, dass ein Mann homosexuell ist, per se promisker zu sein als ein Heterosexueller.

Das ist allerdings eine diskriminierende und veraltete Vorstellung: Es lässt sich nicht pauschal sagen, welche sexuelle Form am meisten “schnackselt” und besonders häufig wechselnde Geschlechtspartner hat. So kann es sein, dass eine heterosexuelle Shirin David jede Nacht einen anderen Typen im Bett hat. Andererseits ist es auch möglich, dass ein Schwuler Mann nur einmal in seinem Leben einen Sexualpartner hat, einfach aus dem Grund, dass er mit ihm zusammen ist und immer treu bleibt. Eine Pauschalisierung ist hierbei schlicht unangebracht.

Deshalb ist eine Reform dieses veralteten und zutiefst menschenverachtenden Gesetzes notwendig. Eine Aufhebung der irrsinnigen 12 Monatsregel und sachliche Aufklärung sind dringend erforderlich. Stattdessen sollte der Zeitraum, in dem man enthaltsam sein muss, um Blut spenden zu dürfen auf 4 Wochen verkürzt werden, weil die modernen Tests zum HIV mittlerweile nach einem Monat reagieren und ein genaues Ergebnis liefern können.

Selbstverständlich ist es eine Herabwürdigung für alle schwulen Männer, die gerne dringend benötigtes Blut spenden wollen aber diese Möglichkeit nicht haben.

Diese Gesetzgebung ist ein Lebensverhinderhinderungsgesetz. Menschen sterben, weil andere Menschen nicht spenden dürfen. Wenn wir eine solidarische Gesellschaft wollen, muss der Gesetzgeber auch Solidarität ermöglichen. Das ist eine freiwillige Entscheidung von uns allen. Bürger am Blutspenden zu hindern, weil sie homosexuell sind, verstößt auf eklatante Weise gegen die im Grundgesetz verbriefte Gleichheit vor dem Gesetz.

Diese Regelung ist angewandte Diskriminierung. Doch was noch viel schlimmer ist: Es verhindert, dass Menschenleben gerettet werden. Den Kranken ist es egal, welches Blut sie bekommen.

Es ist endlich Zeit, mehr Leben möglich zu machen und mit einer unbedeutenden Änderung in einem Gesetz den Schutz des Lebens den Stellenwert zu geben, den er verdient.

Luca Barakat ist politischer Aktivist und engagiert sich bei verschiedenen Organisationen und Bewegungen, wie zum Beispiel FridaysForFuture, Klimadelegation oder dem Tierschutzbund. Außerdem ist er Mitglied der Grünen. Zu seinen Schwerpunkten gehören neben Klima- und Umweltschutz Antirassismus und Tierschutz.

Junge Freiheit: Ein Pulitzer für Voyeurismus

Von Julian Marius Plutz.

Die Pulitzer-Jury zog es vor, dem gefälligen Zeitgeist zu folgen und „Black Lifes Matter“ ein neues Symbol zu schenken. Das Symbol einer Person, die sich längst von ihrem Tun distanziert hat. Ein Symbol, das auf unterlassene Hilfeleistung und Voyeurismus basiert und den Anreiz gibt, lieber eine Tat zu filmen, statt Hilfe zu holen. Es könnte schließlich eine Jury kommen und demjenigen einen 15.000 Dollar dotierten Preis auszeichnen. Damit ist der Pulitzer-Preis belanglos geworden.

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Pulitzer ehrt Voyeur, der den Tod von Floyd filmte

Von Julian Marius Plutz.

Ich habe ja noch nie einen Preis gewonnen. Mir ist das persönlich auch überhaupt nicht wichtig. Natürlich sagen das all die, die nicht in den Genuss einer solchen Ehrung kamen. Logisch. „Titel sind nur Nummern“, sagte Pep Gardiola, nachdem er zum 12. mal im Halbfinale scheiterte. Genauso übrigens reden die, die eine solche Trophäe erhalten haben. „Das ist doch nur ein Titel“, sagen die anderen. Gespielte Bescheidenheit, vielleicht noch mit einem charmanten Flaubert Zitat auf den Lippen, während die Dollarzeichen in den Augen blinken und das Ego in ganz andere Sphären schwebt.

Nein, im Ernst. Ich würde so ziemlich jeden Preis annehmen. Warum auch nicht? Immerhin gibt es Geld, wenigstens manchmal. Mindestens aber Häppchen und Sekt. Wenn das mal keine Freude bereitet! Ich nehme sie alle. Friedensnobelpreis, Tor des Jahres, Unstatistik des Monats, den Oswalt-Kolle-Gedächtnispreis, egal. Her damit.

Zu einer Ehrung würde ich aber nein sagen (es ist nicht der Deutsche Filmpreis) und zwar aus gegebenen Anlass. Und das ist der Pulitzer Preis. Ja. Denn diese „Auszeichnung“ ist in diesem Jahr auf immer und ewig besudelt worden. Es ist gerade zu abstoßend, was hier passiert ist. Vielleicht haben Sie es mitbekommen.

„Nimm es auf, vielleicht stirbt jemand!“

In diesem Jahr verleiht die Jury einen Sonderpreis. Darnella Frazier, damals 17 Jahre jung, filmte den Tod von George Floyd Laut SPIEGEL „schaffte (sie) damit Aufklärung“. Mutig habe sie gehandelt, so die Juroren, die Preisträgerin habe die „entscheidende Rolle von Bürgern beim Streben von Journalisten nach Wahrheit und Gerechtigkeit“ gespielt.

Wir halten fest: Man bekommt einen Preis und 15.000 Dollar, weil man einen Menschen beim Sterben filmt? Wirklich? Die Kernbotschaft heißt:“ Du bist 17 und hast ein Handy? Prima! Stell dich an den Straßenrand und filme einen Unfall. Vielleicht stirbt jemand. Greife nicht ein, wenn es brennt, eventuell verbrennt jemand, sondern mach‘ daraus ein Video! Stell‘ es online, denn dann kommt eine völlig degenerierte Jury und schenkt dir 15.000 Dollar und den bedeutendsten Journalistenpreis der Welt!“

Als hätten wir nicht genug Probleme mit Voyeuren, die Rettungskräfte beim Helfen behindern. Sogar den Aktenzeichen XY Preis für Zivilcourage würde ich annehmen, nicht zuletzt, damit ich mich vergewissern kann, dass der Innenminister Horst Seehofer, genannt „das Phantom“, noch existiert. Immerhin wird man bei diesem Preis für etwas ausgezeichnet, was einen positiven Effekt hatte. Man rettete die Handtasche und das Leben von Oma Siggi. Vielleicht rettete man auch Katzenbabys nebst Kleinkind aus dem brennenden Baumhaus. Wie auch immer, man tat etwas Gutes.

Der Pulitzer Preis ist entehrt

Darnella Frazier hingegen tat das, was jeder Teenie, der nicht mehr alle ethischen Latten beisammen hat, gemacht hätte. Sie filmte für eine geile Social-Media Story. Ob sie ein Tick-Tock Video daraus gemacht hat, ist nicht bekannt. Was man aber weiß: Sie hat in den Minuten von George Floyds Tod lieber gefilmt, als Hilfe zu holen. Die Story war ihr wichtiger, als das Leben des gerade am erstickenden Verhafteten. Für geistig-moralische intakte Menschen ist unterlassene Hilfeleistung eine Straftat, mindestens das Filmen aber eine Ordnungswidrigkeit. Für die Pulitzer-Jury scheint Darnellas Tat jedoch ehrwürdig zu sein.

Wächst da eine ganz neue Journalisten-Form heran? Der Voyeur-Journo, der live dabei ist, wenn mal wieder jemand stirbt? Wobei, das gab es schon mal. Früher wurde man dafür vom Presserat gerügt. Nun also doch Flaubert: „Ehren entehren, Titel werten ab, ein Amt verblödet“. Und mit dieser Auszeichnung ist der Pulizer Preis auf alle Zeiten entehrt, abgewertet und verblödet. Bisherige Preisträger können sich überlegen, ob sie davon Teil sein wollen.

Ihren Fehler hatte die inzwischen 18-Jährige Neujournalisten im Prozess um den Tod von George Floyd im Übrigen eingesehen: „Es ist nicht das, was ich hätte tun sollen.“ sagte sie im Bezug auf das Video. Sie bedauere, dass sie Floyds Leben nicht habe retten können. Gut, letzteres ist wahrscheinlich zu viel verlangt. Mit dem ersten Punkt aber hat sie recht. Respekt dafür. Doch diese Erkenntnis interessierten die verantwortlichen Juroren nicht. Pulitzer wollte auf Teufel-komm-raus etwas abbekommen vom riesengroßen Zeitgeistkuchen, der auf den Namen Black Lifes Matter hört.

Und wenn ich dann endlich einmal ausgezeichnet werde, vielleicht mit dem George-Floyd-Abzeichen in Schwarz, werde ich den Preis auch nicht annehmen. Manches tut man einfach nicht. Häppchen und Sekt gibt es auch woanders – zum Beispiel zu Hause.

5 Jahre Orlando – Schwule Tote stören und stören immer noch

Heute vor genau fünf Jahren tötete ein Islamist 49 Menschen, weil sie homosexuell waren. 53 wurden teilweise schwer verletzt. Es ist etwas passiert, was niemals hätte passieren dürfen. Zum Thema Gewalt gegen Homosexuelle schrieb ich zwei Texte. Der erste – und das bleibt ein Geschmäckle – war ein kleiner Meilenstein in meiner Schreibertätigkeit. Denn er erschien in sehr vielen kleinen und großen Blogs. Weil mir das Thema so am Herzen liegt möchte ich an der Stelle den jeweiligen Medien danken. Von Jüdische Rundschau, bis Haolam.de bis zur Achse des Guten. Manche Dinge muss man schreiben. Und andere muss man immer und immer wieder schreiben. Lieben Dank auch an Albert Schmelzkäs für das tolle Bild.

Schwule Tote stören nur

Schwule tote stören immer noch

Thiels Grenze – In den Knast wegen GEZ

Von Julian Marius Plutz.

Auf ganze acht Quadratmeter wohnt nun Georg Thiel. Zwangsweise, denn er weigert sich den Rundfunkbeitrag zu bezahlen. Aus Zwangsgeld wurde Zwangshaft. Also muss er in den Bau. Wie aus Befehl und Gehorsam Kreativität in Form eines Fernsehprogrammes entstehen kann, bleibt schleierhaft und so ist es nur folgerichtig, wie ARD, ZDF und Konsorten aufgestellt sind, wie banal das Unterhaltungsprogramm ist und wie geneigt sich die Nachrichtenformate geben.

Nun also sitzt der Thiel hinter Schwedischen Gardinen. Um 6 Uhr gibt es Frühstück, vier Stunden später folgt der Hofgang. Mittagsmahl um 12 und Abendbrot um 17 Uhr. Und alles nur, weil er sich weigert, „Tatort“, Fußball Bundesliga und „Rote Rosen“ zu finanzieren. Vielleicht möchte er auch nicht die Faktenfinder und Faktenchecker der Sender bezahlen. Beeindruckend ist im Übrigen, dass Fakten, die journalistische Grundsubstanz, in ARD und ZDF gesucht werden müssen. Offenkundig scheint es ein schwieriges Unterfangen zu sein, sachliche Berichte zu senden. Das muss dann überprüft und mit der Lupe gefunden werden.

Unterhaltung hat im ÖRR nichts verloren

Der Fakt, dass jemand ins Gefängnis kommt, weil er Fernsehsender nicht unterstützt, klingt wie ein sehr schlechter Witz. Doch das Lachen endet jäh, denn im Kern ist dieses Verhalten staatlicher Seite schlicht eines: Totalitär. Jemand schaut gerne Polizeiruf 110, in aller Freundschaft, Sturm der Liebe oder dahoam is dahoam? Prima. Doch welchen Grund solle es geben, dass eine andere Person, die keines der genannten Programme konsumiert, diese finanzieren muss? Wo liegt da der Mehrwert?

„Man muss die Leute bei Laune halten“, so hört man von den ÖRR-Fanboys oft, „damit die Leute am Bildschirm bleiben und wir dann die echten, wichtigen Themen plazieren können.“ Dies beruht auf einem ziemlich kruden Menschenbild. Der Mensch ist scheinbar so doof, dass er einen Spielfilm oder eine Serie seiner Wahl benötigt, damit er anschließend an den Tagesthemen oder einer wichtigen Dokumentation hängenbleibt. Das ist ignorant. Denn das gemeine Fußvolk braucht keinen staatlichen Nudging-Apparat, damit er zu Bildung und Information kommt. Der einfache Mann und die simple Frau sind durchaus in der Lage, sich ihre Medien auszusuchen. Glaubt der Staat, er macht seine Bürger zu besseren Menschen, wenn in der Halbzeit des Länderspiels Klaus Kleber seine geneigten Nachrichten präsentiert?

Es ist überhaupt nicht die Aufgabe der Politik, für Unterhaltung zu sorgen. Was ist das für ein unsinniges Verständnis von Staatlichkeit, dass beamtliche Gremien, die Sendeanstalten, hier ist der Name Programm, für die gute Laune zu sorgen hat? Man kann sich darüber streiten, inwieweit Information und Bildung im Öffentlichen Rundfunk geben sollte. Unterhaltung, dazu gehört der teuerste Posten im Etat von ARD und ZDF, der Fußball, haben nichts in diesem Kontext zu suchen. Einer wird verpflichtet, das Hobby des anderen zu finanzieren, ohne dass dieser gefragt werden würde.

Wer kritisiert ist ein Rechtspopulist

Bei Information und Bildung ist die Debatte etwas anders gelagert. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass der Staat für die Fakten sorgen will, die der Bürger zu hören bekommt, die er für relevant hält. Dafür gibt es das Bundespresseamt. Doch Aufgabe des Öffentlich Rechtlichen Rundfunk muss es sein, neutral zu berichten. Das Problem ist: Die Sender sind längst zum Politikum geworden. Rundfunkräte, die das Programm kontrollieren, sind unter anderen mit Politikern besetzt. Und die heiß begehrten, so wie proper bezahlten Intendanz-Posten? Natürlich sind auch hier Abgeordnete scharf darauf, ihren Kandidaten, der ideologisch auf ihrer Seite steht, zu platzieren.

Und so ist es überhaupt kein Zufall, dass die SPD Tina Hassen im Job des ZDF Chefs sehen will. So fiel sie regelmäßig mit mehr oder weniger tendenziösen Kommentaren und Berichten auf, die ihren vorläufig Höhepunkt auf dem Parteitag der Grünen vor 3 Jahren nahm. Ausgewogenheit ist von ihr nicht zu erwarten, ganz abgesehen davon, dass sie keinerlei Erfahrungen in der Verwaltung sammeln konnte.

Das mag Georg Thiel kritisieren, oder auch nicht. Laut seinen Angaben sieht es sich als Linker und ist Mitglied der Piratenpartei. „Ausgerechnet“, denken sich manche Linke, die das Narrativ des rechten Schwurblers, der den Staatsfunk abschaffen will um seine Propaganda durchzusetzen gerne etablieren möchte. Leider passt das überhaupt nicht. Man kann durchaus gegen diese Art von Öffentlich Rechtlichen Fernsehen sein, sich einer bestimmten Gruppe zugehörig zu fühlen. Und selbst wenn die AfD das Programm kritisiert, wo ist das Problem? Macht es das Argument etwa schlechter, weil eine rechte Partei sich dem anschließt? Und was passiert, wenn die Alternative für Deutschland sich plötzlich Greta Thunberg anschließt? Ist diese dann auch für immer kontaminiert? Diese Art von Kontaktschuld wird den Thema nicht würdigt und diskreditiert den anderen in einer Weise, dass er aus dem Diskurs ausgeschlossen wird. Denn mit Rechten redet man nicht. Das wusste schon Mutti.

Selbst die FDP steht mit ihrer Forderung, das Budget des ÖRR zu kürzen, sofort in der rechten Ecke. So meinte der Deutsche Journalistenverbund, die die Idee der Liberalen sei ein „populistischer Beitrag in einer emotional aufgeheizten Debatte“. Die FDP nehme mit diesem Beschluss Platz auf der Bank der Rundfunkgegner aus AfD. Dann ist das geklärt. Populistisch, AfD nah, böse.

Per Befehl die Debatte beenden

Und wieder einmal wurde nicht über den Inhalt gesprochen. Es ist sicherlich nicht alles schlecht am Öffentlichen Rundfunk. Aber er ist zu groß, viel zu groß und wesentlich zu teuer. Und es ist nicht nachvollziehbar, warum ich für das Hobby der anderen aufkommen sollte. Dann bräuchte es auch staatliche Zeitungen, staatliche Diskotheken, staatliche Bars und ein staatliches Sado-Maso-Puff. Die Befriedung meiner Hobbys ist nicht die Aufgabe des Staates. Woher sollte er auch von den Bedürfnissen seiner Bürger wissen? Die einzige Chance, die Bedürfnisse des Menschen zu erörtern ist das simple, schnöde Marktgeschehen. Eine Nachfrage generiert ein Angebot.

Beide Parteien agieren im Sinne des Eigennutzes und beide handeln freiwillig. Ludwig Mises sprach von katalaktischem Handeln, also ohne Zwang und mit einer gewissen Wahlmöglichkeit einerseits. Andererseits gibt es kratisches Handeln, also mit Zwang herbeigeführte Ereignisse. Der Rundfunkbeitrag ist ein klassisches Beispiel kratischen Handeln. Georg Thiel musste das am eigenen Leib erfahren. Am Ende stand die Polizei vor der Tür, weil er nicht zahlen wollte.

Jetzt sitzt er im Knast. So kann man auch Diskussionen abwürgen. Erst kommt das Zwangsgeld, dann folgt die Zwangshaft. Mit herrschaftlchen Handeln unterbindet der Staat folgerichtige Kritik. Er weicht damit die Frage der Existenzberechtigung des ÖRR aus, die längst gestellt werden müsste.

Konsens ohne Konsens – Impfstoffe bieten Anlass zur Sorge

Von Max H.

Vom sachlichen Diskurs hat sich die Gesellschaft längst verabschiedet
Impfen rettet Leben – das ist eine in diesen Tagen sehr prominente Aussage, die auch ein Großteil der Gesellschaft ohne Frage so unterschreiben würde. Zu Recht. Und tatsächlich, die medizinische Errungenschaft der Impfungen hat unser Leben nicht nur erleichtert, sondern auch zu dessen Verlängerung und zur Verbesserung des Lebensstandards geführt. Spätestens mit Beginn der Ausrufung der SARS-CoV2 Pandemie zur „gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite“ am 30. Januar 2020 durch den Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, setzte aber ein Trend ein, der sich bis heute verstetigt und verfestigt hat: Wissenschaftlicher Konsens ist Konsens, hinterfragen ist verschwören und Punkt, ein Diskurs findet mehrheitlich nicht mehr statt.

Weite Teile unserer Gesellschaft haben verlernt, zu hinterfragen, einen Sachverhalt neutral aber gleichzeitig kritisch von mehreren Seiten zu betrachten. So gibt es beunruhigende Entwicklungen über die Rolle der Spike-Proteine nach erfolgter Impfung gegen SARS-CoV2 mit einem mRNA Impfstoff – doch Warnungen von Experten verhallen im Nichts oder werden allzu gerne als Verschwörungstheorie oder rechte Desinformation abgetan.

Politik der „Alternativlosigkeit“



„Zehn Menschen, die einen Elefanten aus zehn unterschiedlichen Richtungen betrachten, werden über seine Form und Beschaffenheit zu zehn unterschiedlichen Aussagen kommen. Ein einziger Mensch, der denselben Elefanten aus diesen zehn unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wird danach in der Lage sein, alle Beobachtungen zusammenzusetzen, um daraus die einzig schlüssige Schlussfolgerung zu ziehen.“, so ein Zitat aus der bislang erfolgreichsten deutschen Netflix Eigenproduktion „Dark“. Übertragen auf die Politik der letzten Monate in Deutschland lässt sich feststellen: Bundeskanzlerin Merkel als die „Krisenmanagerin“ betrachtet in dieser Metapher den Elefanten, hier das neuartige Coronavirus – und übersieht, dass das Virus und die von ihr und den Ministerpräsidenten veranlassten und mitgetragenen Maßnahmen bei genauerer Betrachtung eben nicht nur einen Schluss zulassen, sondern vielfältige Interpretationsmöglichkeiten bestehen.

Konsens, der also kein Konsens ist. Und was ist Wissenschaft, in der es nur den einen Konsens, die eine wahre Wahrheit, gibt? Richtig, keine Wissenschaft. Wissenschaft lebt vom Diskurs, Wissenschaft lebt von unterschiedlichen Standpunkten, Sichtweisen und Thesen.


Betrachten wir nun die Impfstoffe, die gegen SARS-CoV2 in Rekordzeit durch hochrangige Wissenschaftler und Pharmazeuten entwickelt wurden und stellen werfen vorab einen Blick auf etwas, was wir kennen: Der Masern Impfstoff beispielweise, an dem seit den 1950er Jahren geforscht wurde, war dann in den 60ern marktreif: Die weltweite Erstzulassung erfolgte 1963 in den USA, der Impfstoff wird in veränderter Form, aber hochwirksam, bis heute verwendet.

Impfen ist nicht Neuland, aber…


Während es sich damals noch um einen sogenannten Spaltimpfstoff handelte, bei dem inaktivierte Viruspartikel durch Lösungsmittel „aufgebrochen“ (gespalten) werden, wird heute gegen Masern durchwegs ein attenuierter Lebend-Impfstoff eingesetzt. Zwischen den Methoden bestehen grundsätzliche Unterschiede, denn die heute verbreitete Methode bei Masern Impfstoffen zielt auf Verminderung der krankmachenden Eigenschaften des Masern Erregers ab, wobei aber gleichzeitig seine Vermehrungsfähigkeit erhalten bleibt oder nur gering herabgesetzt wird. Langzeitstudien fehlen – Corona Impfstoffe basieren auf neuartigen Technologien.

Im Falle von SARS-CoV2 wurden mehrere Impfstoffe auf Basis zweier relativ neuer oder gar völlig neuer Technologien innerhalb weniger Monate entwickelt. Die Bundesregierung bemüht sich jederzeit festzustellen, dass alle Impfstoffe regulär zugelassen wurden, in diesem Fall aber in einem „beschleunigten Verfahren“. Von Notzulassung keine Rede.

Der Impfstoff „Vaxzevria“ des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca beispielsweise ist ein Vektor Impfstoff. Die genetische Information (die zur Anregung der Bildung von Antikörpern benötigt wird) wird hier mithilfe humaner Adenoviren als „Transportvehikel“ verimpft, dem Immunsystem präsentiert und somit eine Reaktion stimuliert. Vereinfacht gesagt: Es werden bereits bekannte, schwache Erkältungsviren als Überträger der genetischen Information benutzt. Dieses Verfahren ist zugegeben nicht ganz neu. Dennoch werden auch hier gentechnisch veränderte, abgeschwächte Viren als Träger der Information benutzt, somit handelt es sich auch bei diesem Verfahren nicht um eine klassische, seit Jahrzehnten bekannte Impftechnologie mit Langzeitstudien. Auch wurden bisher weltweit niemals Impfungen mit Vektor Impfstoffen in der Masse durchgeführt wie in diesen Tagen, diese Tatsache findet weltweit kaum Beachtung.

Trotz langer Forschung, bisher nie eine Zulassung


Die Impfstoffe von Moderna und BionTech Pfizer basieren auf dem mRNA Verfahren. Gänzlich neu ist auch das nicht – dieses Verfahren wird seit mehr als 20 Jahren erforscht, insbesondere in der Entwicklung eines Krebs Impfstoffes spielt die mRNA Technologie eine herausragende Rolle. Feststellen muss man allerdings: Trotz langer Forschung und mehreren konkreten Ansätzen gelang es bisher zu keinem Zeitpunkt, für einen der zahlreichenden Impfstoffkandidaten auf Basis dieser Technologie eine Zulassung zu erhalten – bis dann SARS-CoV2 und die daraus entstehende Krankheit COVID-19 auftrat.


Das Besondere an den mRNA-Impfstoffen ist nun, dass der Körper die Impfung sozusagen alleine herstellt: Die Impfstoffe enthalten keine abgeschwächten oder abgetöteten Viren, sondern nur die Bauanleitung für einen Bestandteil des COVID-19-Erregers, dem sogenannten Spike-Protein. Dafür wird ein kleines Stück Erbinformation in Form von messenger-RNA (mRNA) mit Nanopartikeln aus Fett umschlossen und in Muskelzellen im Oberarm gespritzt. Diese mRNA wird im Labor künstlich hergestellt. Wird man nun mit diesem Impfstoff geimpft, erhalten die Zellen im Körper den Bauplan für das charakteristische Spike-Protein des Virus.

Im Plasma der Zelle werden dann mithilfe dieses Bauplans die Spike-Proteine hergestellt, die der Körper bisher ja noch nicht kannte. Die Hersteller der Impfstoffe betonen, dass mit der mRNA ausschließlich das Spike-Protein hergestellt werden könne, und nicht das gesamte Virus. Unser Immunsystem erkennt nunalso die produzierten Spike-Proteine als Fremdkörper und reagiert darauf mit einer Immunantwort – es produziert Antikörper, wir sind im besten Fall dann immun oder erkranken den Angaben der Hersteller und den Zulassungsbehörden nach höchstwahrscheinlich nicht schwer an COVID-19.

Wie effektiv die unterschiedlichen Impfstoffe im Einzelnen dann wirken, ob Geimpfte andere Personen in ihrer direkten Umgebung noch anstecken können und wie lange die Wirkung der Impfung anhält ist bislang noch umstritten und nicht genug erforscht.

An dieser Stelle verabschieden wir uns aber vom vermeintlichen Konsens des Mainstreams. Von den üblichen Verdächtigen der deutschen aber auch internationalen Medienlandschaft nicht beachtet meldete sich vor wenigen Tagen der kanadische Impfstoff Forscher Byram Bridle zu Wort. In einem Interview mit der „Omny FM“ Journalistin Alex Pierson in ihrem Podcast Format „On Point with Alex Pierson“ (englischsprachig, online veröffentlicht am 28. Mai 2021) gibt er an: „Wir haben einen großen Fehler gemacht und haben das bis jetzt nicht erkannt“. Bridle ist Immunologe und Professor an der Universität von Guelph in Ontario und gibt weiterhin zu bedenken: „Wir wussten nicht, dass das Spike-Protein selbst ein Toxin ist und ein pathogenes Protein darstellt. Wir impfen die Menschen ungewollt mit einem Giftstoff.“ Was populistisch und alarmistisch klingt bedarf einer genaueren Analyse.

Immunologe mahnt zur Vorsicht


Spike-Proteine verhalten sich anders als erwartet – Anlass zur Sorge?
Bisher ging man davon aus, dass die produzierten Spike-Proteine an Ort und Stelle verbleiben und das Immunsystem zur Bildung von Antikörper angeregt wird. Die kanadischen Forscher um Bridle wollen dies nun widerlegt haben, und beziehen sich außerdem auf japanische Studien, die von der dortigen Zulassungsbehörde veröffentlicht wurden. Diese zeigen, dass die Spike-Proteine entgegen erster Annahmen sehr wohl in den Blutkreislauf gelangen, wo sie dann auch noch mehrere Tage oder Wochen nach der Impfung zirkulieren und sich in Organen wie der Leber, der Milz oder dem Knochenmark – aber auch in „recht hohen Konzentrationen“ in den Eierstöcken anreichern.
Die kanadischen Forscher stellen die These auf, dass in der Folge möglicherweise Herz- Kreislauf-Erkrankungen entstehen können die den Körper somit mindestens auf Zeit schädigen können. Über mögliche Langzeitfolgen wissen wir auf Grund der geringen Datenlage ohnehin gar nichts.

Folgen bisher nicht erforscht


„Jetzt verfügen wir über eindeutige Beweise, dass die Impfstoffe dieses Protein produzieren und dass der Impfstoff selbst, zusammen mit dem Protein, in den Blutkreislauf gelangt.“, so Bridle.
Dass diese These nicht an den Haaren herbeigezogen ist, zeigt auch eine Veröffentlichung des renommierten Magazins „Nature“ vom 16. Dezember 2020, in der darauf hingewiesen wird, dass die Spike-Proteine entgegen erster Annahmen sehr wohl die Blut-Hirn-Schranke überwinden können sowie auch eine wissenschaftliche Ausführung unter Mitarbeit des Chefs des deutschen Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek: In der Mitteilung (veröffentlicht bei iScience24 am 08. Februar 2021) wird darauf hingewiesen, dass durch Spike-Proteine benachbarte Zellen verklebt werden können. Die Folge: Unter anderem sekundäre Immunkomplikationen, Mikrothrombosen und Gewebeschädigungen bis hin zur Gewebezerstörung. Ob durch diese durchaus neue Bewertung der Sachlage eine Gefährdung der Gesundheit geimpfter Personen auf lange Sicht hin weiterhin klar ausgeschlossen werden kann bleibt bislang unklar.



Die schnelle Entwicklung von Impfstoffen für COVID-19 Risikopatienten ist durchaus als Meilenstein der medizinischen Geschichte der Neuzeit zu bewerten. Niemals gelang es Medizinern und Forschern in ähnlich kurzer Zeit, einen den zu Grunde liegenden Daten nach hochwirksamen Impfstoff (in diesem Fall sogar mehrere) für die breite Masse zu entwickeln.

Risiko-Nutzen Abwägung findet nicht statt



Mit meiner Ausführung hier kritisiere ich ausdrücklich weder das Impfen an sich noch die verfügbaren Impfstoffe gegen COVID-19 – sondern den fehlenden Diskurs, die fehlende Risiko-Nutzen Abwägung in Anbetracht der neuen Erkenntnisse und der schlichtweg nicht vorhandenen Daten und Langzeitstudien. Und am Ende auch den Tunnelblick der Gesellschaft.


Vor allem im Hinblick auf anstehende Impfungen von gesunden Kindern und Jugendlichen sei nochmals ausdrücklich auf die Abwägung der Risiken in Verbindung mit dem Nutzen einer Impfung gegen SARS-CoV2 verwiesen. Corona existiert, Corona kann unter Umständen für gefährdete Personen auch tödlich enden – aber, sind wir ehrlich: Wann war das Leben jemals nicht tödlich?


Max H. ist 1989 geboren und lebt heute als Exil-Franke und ehemaliger Wahl- Österreicher in der Mitte des politischen Berlins. Er liebt es, mit Rhetorik in deutscher, englischer und spanischer Sprache zu spielen und befasst sich in seiner Freizeit unter anderem kritisch und hinterfragend mit aktueller Regierungspolitik in Deutschland und Österreich. In seinen Veröffentlichungen kritisiert er die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und fordert die Rückkehr zum sachlichen Disku

Die WM in Katar – kein faires Spiel

Von Liam Hannes B.

Katar ist ein arabisches Land auf einer Halbinsel am persischen Golf. Regiert durch eine Monarchie, welche als Staatsreligion den Islam besitzt. Die Scharia bildet die Gesetzgebung. Ein Land mit gerade einmal 2,83 Millionen Einwohnern. Zudem werden homosexuelle Handlungen in Katar mit Strafen belegt, es drohen sogar bis zu fünf Jahre Haft. Das Recht auf freie Meinungsäußerung in Katar ist beschränkt, offener Antisemitismus wird durch radikalen Islamismus geschürt und Frauen werden im Alltag oft benachteiligt wie beispielsweise mit frauenverachtenden Traditionen oder unterdrückerischen Kleidungsvorschriften. Katar gilt zudem neben der Türkei unter Erdoğan als wichtigster Unterstützer der Muslimbruderschaft und anderer radikal islamischer Gruppen. Die Muslimbrüder werden mit ihrer Forderung zum Aufbau eines islamischen Staates von den arabischen Herrscherhäusern als Bedrohung ihrer Monarchien betrachtet.

Nach Einschätzung von Experten unterstützt die katarische Regierung islamistische Terrorgruppen wie al-Qaida die syrisch-oppositionelle al-Nusra-Front und den islamischen Staat. Katar führt zwar eine Liste von Terrororganisationen, 2014 hatte sie jedoch keinen einzigen Eintrag. Viele islamistische Terroristen leben seit Jahren trotz internationaler Proteste unbehelligt in Katar, ihre Auslieferung ist auch eine der Forderungen Saudi-Arabiens. Außerdem räumt die katarische Regierung ein, die palästinensisch-islamistische Terrororganisation Hamas zu unterstützen. 2017 entfachte deshalb eine Krise mit Katar’s Nachbarstaaten, die sich aber mittlerweile wieder entspannte durch Vermittlungen des Staates Kuwaits um die Beziehungen nicht zu gefährden.

Im Dezember 2010 gab die FIFA nach der Bewerbungsphase offiziell bekannt, dass der Austragungsort der WM 2022 in Katar sein soll. Nach Insiderinformationen soll Korruption bei der Wahl des Landes im Spiel gewesen sein. Es heißt, dass Stimmen von 2 FIFA-Funktionären gekauft worden seien und somit die Wahl aktiv manipuliert wurde. Eine unfaire und erzwungene Auswahl des Austragungsortes der WM 2022. Eigentlich hat Katar keine wirkliche fußballerische Tradition vorzuweisen und auch keine vorige WM-Teilnahme. Ein No-Name in der Fußballlandschaft weltweit.

Die klimatischen Bedingungen sind alles andere als vorteilhaft um im Sommer eine WM austragen zu können, deshalb wurde das Turnier zeitlich an das Ende des Jahres in den Winter verschoben um aushaltbare Bedingungen für die Sportler zu ermöglichen. Der Flair einer Sommer-WM mit Public-Viewing in Deutschland ist somit dahin. Ob die Stadien in Katar gefüllt sein werden kann man zurecht bezweifeln. Neben der nicht vorhandenen Fußballtradition, wird es schwer sein ausländische Touristen und Fußballfans für die WM vor Ort zu begeistern. Katar kann nicht wirklich mit Attraktivität glänzen.

Die Menschenrechtslage in der Scharia begründet. Es werden homosexuelle Paare nicht anerkannt und strafrechtlich verfolgt. Das mag auch vor allem an einer konservativen islamischen Wertevorstellung liegen. An dieser Stelle sei auch gerne der offizielle Katar Werbe-Slogan (For the Game, For the World) zitiert: „Und selbstverständlich werden die Fans aus der ganzen Welt nach dem faszinierenden Erlebnis der arabischen Gastfreundlichkeit Katar mit einem völlig neuen Verständnis für den Nahen Osten verlassen. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in dieser Region auszutragen wäre damit auch ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung.“

Gilt diese Gastfreundschaft ausnahmslos für alle?

Gab, beziehungsweise gibt es diese Gastfreundlichkeit auch bei Gastarbeitern?

Was es zunächst mit den Gastarbeitern auf sich hat: Katar reichte in der Bewerbung um die WM 2022 genau 12 Stadien ein. Im späteren Verlauf des Bewerbungsprozess kam sogar noch ein weiteres Stadion hinzu, wofür Katar starke Kritik erntete. Für solch ein kleines Land sei die Anzahl von 13 Stadien zu hoch, so der Vorwurf. Daraufhin wurde die Anzahl auf die folgenden acht offiziellen WM-Stadien reduziert. Alleine 7 davon liegen in oder in der Nähe Katars Hauptstadt Doha. Das 8. Stadion liegt nördlich von Doha an der Westküste und trägt den Namen al-Bayt Stadium. Zum Zeitpunkt der Zusage der WM in Katar, hatte das Land nur 2 Stadien. Das Khalifa International Stadium in Doha und das al-Rayyan Stadium in al-Rayyan. Folgend bedeutet das also, dass 6 Stadien aus dem Boden gestampft werden mussten.

Nicht nur Stadien werden und wurden gebaut sondern auch um die 30 neuen Hotels. Gleichzeitig will Katars Emirfamilie die gesamte Infrastruktur ihres superreichen Ministaats modernisieren: Mehr als 100 Kilometer Metro sind geplant, eine Autobahnbrücke nach Bahrain, dazu ein komplett neues Schienennetz für ihre Halbinsel im Persischen Golf.

Ein neuer Flughafen sowie Straßen und öffentlicher Nahverkehr  –  über 100 Milliarden Dollar wurden und werden von der Führung Katar’s investiert. Für so große Projekte braucht man viele Arbeiter. Am besten billige Arbeitsmigranten. Etwa 2 Millionen Migranten aus Ländern wie Indien, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesch und Nepal. Vielleicht ist das Wort “Sklaverei“ tatsächlich passender als “Arbeitsmigrant“. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sind die Regel und nicht die Ausnahme. Die Arbeit auf den Megabaustellen wird schlecht bezahlt, man wird schlecht ernährt, untergebracht in überfüllten, schäbigen Massenbaracken vor den Toren der Städte. Wer krank wird, bekommt die Tage im Bett vom Lohn abgezogen. Oft müssen die Arbeitskräfte monatelang auf die Auszahlung ihres Gehalts warten oder es kommt gar nicht bei den Arbeitern an.

Doch die Arbeiter werden erpressbar gemacht, indem man ihnen mit kompletten Lohnausfall oder einer Abschiebung droht. Eine indirekte Zwangsarbeit mit existentiellen Druck wird somit auf viele Arbeiter ausgeübt. Nach einem veröffentlichten Recherchebericht im Februar 2021 der britischen Tageszeitung „Guardian“ sollen seit der WM-Vergabe mehr als 6500 Arbeiter aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka gestorben sein. Das Blatt beruft sich dabei auf Regierungsangaben. In der großen Mehrzahl der Fälle sei eine natürliche Todesursache angegeben worden. Katars Regierung teilte mit, die Sterberate unter Millionen ausländischer Arbeiter liege in einem zu erwartenden Bereich.

In einem erwartbaren Bereich?

Wohl eher ein ziemlich hoher Preis für die Austragung einer WM. Die Dunkelziffer der Todesfälle möge noch viel höher liegen. Als häufige Ursachen werden Herzversagen nach extrem langen Arbeitsschichten in der Gluthitze und schwere Arbeitsunfälle genannt. Als weitere Todesursachen werden außerdem Krankheiten sowie durch die psychische und physische Belastung Suizide aufgeführt. Amnesty International spricht in einem Bericht, der bereits 2013 veröffentlicht wurde ebenso von angewandter Zwangsarbeit. Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International äußert sich verärgert: „Es ist einfach unentschuldbar, dass in einem der reichsten Länder der Erde dermaßen viele Gastarbeiter skrupellos ausgebeutet werden, man sie ihres Lohns beraubt und sie dem Kampf ums Überleben preisgibt“.

Keine anderen Regionen der Welt nutzen die Dienste von Gastarbeitern in solchen Dimensionen und mit solchen jährlichen Zuwachsraten wie die arabischen. Die jungen Saudis, Kataris und Kuwaitis denken gar nicht daran, sich die Finger schmutzig zu machen. Manuelle Arbeit ist verpönt, und zu den mageren Löhnen der ausländischen Migranten wollen sie schon gar nicht schuften. Stattdessen streben sie alle nach einem sicheren Posten im ohnehin schon aufgeblähten Staatsdienst. Ihr Lebensziel ist ein ruhiger Schreibtischjob, möglichst üppig bezahlt, mit kurzen Arbeitszeiten, während das Millionenheer der Inder und Asiaten Wohlstand und Wirtschaft am Laufen hält, in der Regel mit Monatslöhnen zwischen 150 und 400 Euro.

Jeder Arbeiter braucht ein Arbeitsvisum von einem lokalen “Sponsor“, der nach einem Bürgschaftssystem, “Kafala“ genannt, allmächtig ist. Die meisten bekommen bei Ankunft ihren Pass abgenommen, sind jeder Willkür ausgeliefert und dürfen erst nach Jahren wieder ihre Familie daheim besuchen. „Der Arbeiter ist völlig an seinen Arbeitgeber gebunden. Er kann ihn nicht verlassen, egal wie schlimm er behandelt wird“, sagt Nicholas McGeehan von Human Rights Watch.

Ohne Einverständnis reichen einheimische Unternehmen die Gastarbeiter je nach Belieben an andere Unternehmer weiter. Ein gesetzlicher Mindestlohn existiert ebenso wenig wie eine gesetzliche Krankenversicherungspflicht. Wer widerspricht, vorenthaltene Bezahlung nachfordert oder gar streikt, derjenige muss in den allermeisten Fällen die sofortige Heimreise antreten. Auch Kündigung, Wechsel des Arbeitgebers und Flucht aus dem Gastland sind praktisch unmöglich: Für das Ausreisevisum ist die Unterschrift des Sponsors nötig. Nach den Maßstäben der Internationalen Arbeitsorganisation „ILO“ erfüllt das den Tatbestand der Zwangsarbeit. Diese Menschen werden zudem systematisch belogen hinsichtlich ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen, oft existieren die versprochenen menschenwürdigen Arbeitsplätze auch gar nicht.

Und so prangern Menschenrechtsorganisationen die Zustände als moderne Sklaverei, Ausbeutung und Zwangsarbeit an, ein Vorwurf, den der Vorsitzende des katarischen Nationalkomitees für Menschenrechte, Ali al Marri, energisch bestreitet, auch wenn er zugibt, dass es „einige Probleme“ gebe. Der katarische Arbeitsminister Salah al Khulaifi versprach 2013 angesichts der internationalen Empörung, sein Land werde für die WM- Baustellen die Zahl der Arbeitskontrolleure von 150 auf 300 verdoppeln. Eine Farce angesichts der andauernden und weiterhin prekären Zustände für Arbeiter in den letzten Jahren.

Sharan Burrow, die Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes forderte ein deutliches Signal des Weltfußballverbandes an die Adresse des Emirates:

„Die Fifa darf nicht erlauben, dass die WM 2022 errichtet wird auf dem Fundament moderner Sklaverei – in Katar aber ist das die Realität von hunderttausenden Arbeitsmigranten.“

Ja…, die Fifa dürfte dies eigentlich nicht erlauben jedoch tut sie dies offensichtlich.

Ein unfaires Spiel in Hinsicht der menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, der Ausbeutung, der Todesfälle,… die Liste ist lang. Ein unfaires Spiel obwohl die WM noch nicht einmal begonnen hat. Ein schwerer Tabubruch, welcher eigentlich die rote Karte der Weltgemeinschaft verdient hätte.

Immerhin gab es Veränderungen im Jahre 2017: Die Regierung von Katar hatte mehrere Reformen eingeführt, die Migranten begünstigen sollen: Die Arbeitszeiten von Hausangestellten, die im Haushalt ihrer Arbeitgeber leben, wurden reguliert. Arbeitsgerichte wurden eingerichtet, die den Zugang zur Justiz erleichtern sollen. Ein Fonds zur Kompensation von nicht ausbezahlten Löhnen wurde eingerichtet sowie ein Mindestlohn eingeführt.

Katar hat in den letzten Jahren Gesetze abgeschafft, die vorschrieben, dass Arbeitsmigrantinnen und -Migranten die Zustimmung ihrer Arbeitgeber einholen müssen, wenn sie ihre Stelle wechseln oder das Land verlassen wollen. Das Land hat außerdem zwei wichtige internationale Menschenrechtsabkommen ratifiziert – wenngleich den Arbeitnehmern auch weiterhin nicht gestattet wird, sich in Gewerkschaften zu organisieren. Wenn die Maßnahmen ordnungsgemäß und vollumfänglich umgesetzt würden, könnten sie dazu beitragen, die problematischsten Aspekte des Kafala-Sponsorensystems zu beenden und Migrantinnen und Migranten in die Lage zu versetzen, sich aus missbräuchlichen Arbeitsbedingungen zu befreien und Rechtsmittel dagegen einzulegen. Zurzeit sind jedoch immer noch tausende Arbeiterinnen und Arbeiter weiterhin schwerwiegenden Verstößen gegen das Arbeitsrecht ausgesetzt. Es mangelt komplett an einer ordnungsgemäßen Umsetzung und Kontrolle der Gesetze und Vorschriften.

Letztens fiel die DFB-Elf bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Island mit einer besonderen Aktion auf: Die Nationalmannschaft zeigte sich zu Beginn des Spiels mit bemalten T-Shirts auf denen jeweils ein Buchstabe stand. Beim Gruppenfoto ergab sich dann von links nach rechts gelesen in Großbuchstaben das Wort “Humanrights“.

Zudem veröffentlichte der DFB Verband ein Making-Of Video in dem einige bekannte Fußballer die T-Shirts mit den Buchstaben bemalten. Beides stieß auf Kritik auf Social Media. Marketing mit Menschenrechten zu betreiben um selbst in einem guten Licht dazustehen ist eben mehr als heuchlerisch. Eine doppelmoralische Imagekampagne. Nicht nur weil die Bayern-Spieler bei ihrem Club gleichzeitig Werbung für die Fluglinie aus Katar machen und dort regelmäßig ihr Trainingslager abhalten sondern weil auch eine Teilnahme an der WM in Katar nicht boykottiert wird. Wenn man nicht konsequent handeln möchte und klar sowie deutlich seine Message zum Ausdruck bringen will ohne dabei Kompromisse einzugehen und ohne dabei eine Teilnahme an der WM auszuschließen, dann machen sich diejenigen mitschuldig und sind Teil des Systems.

Es gibt allerdings auch klare Boykott-Aufrufe von unzähligen Amateur Fußballvereinen und Privatpersonen. Unter der Website www.boycott-qatar.de lässt sich eine große Community finden, die sich zum Verzicht der Teilnahme an der WM ausspricht und eine Petition gestartet hat. Außerdem wurden norwegische Fan-Initiativen ins Leben gerufen, die ihre Vereine dazu bringen wollen kein Sponsoring autoritärer Staaten anzunehmen bzw. keine Trainingslager u.ä. in selbigen abzuhalten. Zudem haben mehrere norwegische Erstligaklubs die norwegische Nationalmannschaft dazu aufgefordert nicht an der WM teilzunehmen. Inzwischen haben sich sieben der 16 norwegischen Erstligisten, darunter Rekordmeister Rosenborg Trondheim, für einen WM-Boykott ausgesprochen. Norwegen steht also als einziges Land kurz vor einem Boykott. Näheres soll bei bei einem außerordentlichen Bundestreffen am 20. Juni besprochen werden. Der Rasenproduzent “Hendriks Grasdozen“, der bereits für die letzten WM’s als Rasenlieferant für die Spielfelder tätig war, boykottiert ebenfalls die Lieferung, bereits seit 2010, wegen der allgemeinen schlechten Menschenrechtssituation in dem Golfstaat. Ein paar internationale Fußballmannschaften zeigen zwar mit Protestaktionen in Form von Plakaten, T-Shirts etc. ihre Beachtung zu dem Thema aber zu einem wirklichen Boykott konnte sich noch kein Land durchringen.

Wie realistisch ist ein Boykott überhaupt?

Dass ein ganzer Verband die WM in Katar boykottiert und sich so selbst zur Zielscheibe für die FIFA macht, ist unwahrscheinlich. Denn ein WM-Boykott kann neben einer Geldstrafe von mindestens 20.000 Schweizer Franken (bzw. 40.000 nach Beginn der WM-Qualifikation) laut FIFA-Regularien auch den Ausschluss von künftigen FIFA-Wettbewerben wie der Frauen-WM 2023 oder der Männer-WM 2026 bedeuten. Ein einzelner Verband dürfte das Risiko scheuen, sich selbst auf Jahre aus dem Weltfußball zu schießen.

„Ich glaube nicht, dass der Boykott der WM ein richtiger Ansatz ist“, erklärte Fifa Präsident Gianni Infantino. Vielleicht hat er damit sogar Recht. Die tausenden Arbeiter wären umsonst gestorben. Trotzdessen hinterlässt die geplante Durchführung einen sehr bitteren Beigeschmack.

Liam Hannes B. ist 19 Jahre alt. Seine Texte erscheinen unter anderen bei Liberta Celéstin und Publikum.net. Zu seinen Schwerpunkten gehören Politik und Gesellschaftsthemen.

Verbrennt die Maske!

Von Julian Marius Plutz.

Mein 33. Geburtstag fand statt am 27.04.2020. Ewig wird dieser Tag in meinem Gedächtnis bleiben. So wie die Homo-Ehe auf immer und ewig mit dem Netzwerkdurchsetzungsverbot konnotiert ist, das Stunden später mit einer Hand voll Abgeordneten abgesegnet wurde und im Gegensatz zur gleichgeschlechtlichen Ehe wirklich Auswirkungen auf das Leben hat. Und zwar sehr schlechte. Ich erlebe täglich, wie willkürlich die Zensurbolde von Twitter Accounts sperren. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ich an der Reihe bin.

An diesem Tag, der mein Ehrentag sein sollte, tat die Politik etwas, was sie nie hätte tun dürfen. Sie führte eine Pflicht zur Vermummung von Mund und Nase ein, die in Schulen, sonstigen öffentlichen Innenräume und dem Nah- und Fernverkehr galt und bis heute anhält. Zu Beginn stellten wackere Mütter krumme Stoffmasken mit lustigen Motiven her. Sie bastelten sich den Wahnsinn schön.

Diese Lehrer haben den Beruf verfehlt

Irgendwann kamen professionelle Fließstücke, die OP-Masken, die subito zu zu „Alltagsmasken“ wurden. Ein schauriges Wort, als wolle man dem Bürger klar machen, wie die neue Realität nun auszusehen hat. Irgendwann wurden FFP2 Masken zu Alltagsmasken – auch hier beschloss die Regierung, die Realität zu ändern. FFP2 Masken liegen enger an, man kriegt schlechter Luft und die Chance, sie falsch zu tragen, ist höher, als bei OP-Masken. Ich sah beim Einkaufen ein Mädchen, vielleicht 7 oder 9, das eine Solche trug, die beinahe so groß war, wie ihr Kopf. Es ist kaum auszuhalten. Dieses Bücken vor der Willkür der Herrschenden ist so entsetzlich servil und debil, dass ich eine Ahnung bekomme, warum die Deutschen willfährig in jede Katastrophe hineinlaufen.

Schüler berichten, dass sie nach sechs Stunden Maske tragen mit Kopfschmerzen nach Hause kommen. Eine Gruppe, für die Covid-19 kein Problem darstellt, werden mit dem medizinischen Geßler Hut belastet. Ich sage bewusst „belastet“. Denn die Maske im Unterricht ist eine Zumutung. Und wenn hypochondrische Lehrer an Regelschulen sich nicht anstecken wollen, dann sollten sie nach Hause gehen und über einen Beruf nachdenken, der nichts mit Menschen zu tun hat. Gleiches gilt für Therapeuten, die sinnlose Sitzungen mit Maske veranstalten. Wenn diese Leute so eine Angst vor Erkrankungen haben, warum arbeiten sie dann überhaupt mit anderen? Diese Leute haben mit der Einstellung ihren Beruf verfehlt. Differenzieren muss man dennoch bei Sonderschulen, in denen Kindern mit enorm geschwächtem Immunsystem beschult werden.

Wie soll mit einer Maske vernünftig Unterricht gehalten werden? Wie will ein Pädagoge auf die Nuancen von Mimik Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass ein Schüler dem Stoff nicht folgen kann? Woher weiß der Lehrer, dass ein Kind traurig ist, wütend oder müde. Sicher, Augen sprechen auch – aber sie sind nur ein Teil einer ganzen Visage. Es sollte mehr Lehrer geben, die sich dem Maskenzwang entsagen und es sollten viel mehr Eltern geben, die für ihre Kinder einstehen.

Die Zahlen widersprechen einer Maskenpflicht

Am 6.6.2021 lag die Zahl der positiv Getesteten bei 0,09%. Das heißt, 99,1% sind Corona-frei. Das heißt, von 1000 Menschen ist ungefähr eine Person positiv getestet. Bei einer Fallsterblichkeit von rund 2,5%, es gibt auch deutlich geringere Schätzungen, verenden auf 1 Millionen Menschen grob gerechnet 25, von denen die allermeisten jenseits der 80 sind und unter diversen Vorerkrankungen litt. Im Alter von 0 bis 19 Jahren sind seit März 2020 20 Menschen gestorben. Das bedeutet, weniger als 20 Schüler (Kleinkinder mit einberechnet) rechtfertigen seit mehr als einem Jahr eine Maskenpflicht in der Schule. Wenn das verhältnismäßig ist, ist auch eine Fahrradhelmpflicht auf Friedhöfen verhältnismäßig. Nicht berücksichtigt ist die hohe Wahrscheinlichkeit einer signifikanten Zahl falsch positiver Testergebnisse bei niedriger Prävalenz.

Der eine oder andere wenig geneigte Leser mag einwenden, es ginge auch um schwere Verläufe zu verhindern, unter anderem das Post-Covid Syndrom zu vermeiden. Und ja, es gibt sehr wenige schwere Verläufe der Erkrankung. Doch erstens gibt es diese Bei der Influenza auch – und hier wurden keine Masken verpflichtend eingeführt. Zum anderen heilen auch die allermeisten Post-Covid-Fälle aus. Hier empfehle ich neben dieser Quelle vor allem das Buch von Dr. Gunther Frank.

Den Wahnsinn Beenden

Und dennoch hält die Politik an der Maske fest wie das Kleinkind am Schnuller. Zaghafte Diskussionen über eine Lockerung der Maskenpflicht, wie von einigen Elternbeiräten vorgetragen, werden von Landes- und vor allem Bundespolitikern im Keim erstickt. Für Angela Merkel hat die Maske längst ihre Raute als Symbol der Ära Mutti abgelöst. Sie hatte selbst nie Berührungspunkte mit schulpflichtigen Kindern als Elternteil, genauso wenig wie ich. Dennoch reicht meine Empathie aus, mich in die Schüler hineinzuversetzen. Sie müsste ihnen nur zuhören. Die Kanzlerin, deren Karriere zwar vermutlich im Spätherbst ist, hat ihre Agenda noch nicht abgearbeitet. Da kommt noch etwas auf uns zu.

Es ist Zeit und viel zu spät, doch besser spät, als gar nicht. Reißt die Maske ab. Verbrennt sie, werft sie weg. Sie ist das Symbol einer freiheitsfeindlichen Politik, die nur durch Befehl und Gehorsam am Leben gehalten werden kann. Wenn das Wort „verhältnismäßig“ für die Politik noch wirklich eine Bedeutung hat, dann in diesem Moment. Es ist Zeit, den Wahnsinn mit der Maske zu beenden.

Dann ist mein Geburtstag endlich rehabilitiert.

Zu Gast beim Podcast Indubio

Die Publizisten Roger Letsch (unbesorgt.de), Julian Marius Plutz (neomarius.blog) und Boris Reitschuster (reitschuster.de) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über Banken, die Regierungskritikern die Konten kündigen, über Facebooks Wächterrat, der jahrelange Sperren abnickt, und über FDPler, die Feindeslisten führen.

Technischer Hinweis: INDUBIO kann man auch über die gängigen Podcast-Apps (Apple, Deezer, Soundcloud usw.) anhören.

https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_133_waehlertrmmer_einsammeln