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Arbeitsmarkt im April: zwischen Girls-Day und Gas-Embargo

Von Julian Marius Plutz.

Es ist Anfang des Monats und damit wieder einmal Zeit für die Arbeitslosenzahlen. Was heißt es wirklich, wenn die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg von „Erholung“ und „Frühjahrsbelebung“ spricht?

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Ich halte Xavier Naidoos Entschuldigung für unglaubwürdig

2001 waren wir alle „Brothers Keepers.“. Unsere Idole hießen Torch, Samy Deluxe, D-Flame und Afrob. Und 2001 waren wir betroffen, als Alberto Adriano von Rassisten getötet wurde. Wir hörten mit Gänsehaut „Letzte Warnung“, eben von den Brothers Keeper, um den Mord an dem Schwarzen zu verarbeiten. Den Refrain dieses wütenden Stücks deutscher Rapgeschichte sang ein gewisser Xavier Naidoo.

Mehr als 20 Jahre später fühlte sich Xavier Naidoo genötigt, eine Entschuldigung abzugeben. Was bewog den Musiker zu diesem Schritt?

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Herzen aus Holz

Von Julian Marius Plutz.

Das ist die Geschichte von Ben. Eine Geschichte über kleine Geister, über Worte, die Herzen zerfetzen, während eine Mehrheit lauthals schweigt.

So betrat Ben eines Abends in einen Twitter-Space. Dies ist vergleichbar mit Clubhouse, eine eigene Anwendung in der App, in der Mann mit dem gesprochenen Wort diskutieren kann. Leute, vielleicht fremde Leute, können den sogenannten Space betreten. Als Zuhörer, oder als Sprecher.

Zu jeder dieser Gesprächsrunde gehört mindestens ein Moderator; optional und maximal zwei Stellvertreter. Nichtsahnend begann Ben mit den Teilnehmern, die meisten, sagen wir „Menschen mit Migrationshintergrund“ zu diskutieren. Zunächst über die Ukraine, dann über dies und das. Der Space leerte sich und am Ende stand Ben so gut wie alleine gegen 4-5 Leute da.

So weit, so erträglich. Im Nachhinein werden viele Diskutanten sagen, sie wären von den Moderatoren entfernt worden. Der Ton wurde rauer. Bens Biographie, seine Tweets wurden auf Schwachstellen abgeklopft. Wie kann man ihn am besten fertig machen? Wo ist sein wunder Punkt?

In irgendeiner seiner Veröffentlichung steht etwas über das Judentum. „Bist du Jude?“, fragen die, sagen wir, Neudeutschen ihn. Weder verneint er, noch bestätigt er das. Was danach begann gehört zu den übelsten Stücken an nackten, puren Menschenhass, die auch dem Autor jemals untergekommen ist.

Sie gaben ihm eine Nummer. 312. Seine Spindnummer. Er solle beim Duschen aufpassen, wann das Gas kommt und sich seine Nummer merken. Sehr schnell sprachen Sie ihn nur noch mit der Nummer an. „Hey, warum redest du 312? Hat dich jemand aufgerufen?“ Weiter wurden Bilder aus seiner Timeline mit Gewaltsymbolen versehen und veröffentlicht, so wie viele andere Tweets, die auf vielen Ebenen bösartig, antisemitisch und gewaltverherrlichend sind.

Nur Menschen mit Herzen aus Holz können das mit sich vereinbaren. Nur Menschen ohne einen Funken Anstand, Moral, Menschlichkeit und Liebe in sich. „Nie wieder Opfer“, dachte sich immer Ben. Nie wieder der sein, der am Boden liegt, der bespuckt wird. Nie wieder der, der ausgegrenzt wird, weil er nie der lauteste Schüler war und nicht so schnell und gut im Wort sich ausdrücken konnte, wie die anderen. Weil er nicht sehr cool mit Mädchen umgehen vermochte, wie die Angeber und Machos. die wirklich coolen Typen mit den weiten Hosen und den schrägen Mützen, die ihn nie ernst genommen hatten.

Währenddessen sperrt der zynische Twitter-Algorithmus das Profil von Ben wegen „Hassschüren“. Traumschön.

Dieser Fall ist simpel, winzig klein im Kosmos der menschlichen Grausamkeiten. Und was ist schon Twitter? Doch er zeigt, wie Menschen aus bestimmten Kulturkreis – fürs Protokoll: Nicht alle – auf Andersartigkeiten reagieren.

Sie hassen Homosexuelle, weil sie schwul sind und weil der eine oder andere seine Neigung in dieser Gemeinschaft nicht ausleben kann. Sie hassen Frauen, es sei denn, sie liegen im Bett bereit und sorgen für den Abwasch. Sie hassen freiheitliche Menschen, weil sie die liberale Gesellschaft verachten. Sie hassen Konservative, weil sie ihnen zu abgestanden sind. Sie hassen die Linken, weil sie ihnen zu weich sind. Sie hassen Christen, weil sie Christen sind. Sie hassen Juden, weil sie Juden sind. Oder sein könnten.

Doch was das schlimmste ist: Sie hassen ihre Kinder, wenn sie -gottlob und hoffentlich – anders sind als die eigenen Eltern. Ob Homo, bi, feminin, ob nachdenklich, zu laut, phlegmatisch oder zu aufgedreht. Sie hassen sie, weil sie sich selbst hassen. Weil sie zutiefst ihr patriarchales, degeneriertes Männerbiotop hassen. Sie lesen nichts. Sie können nicht sprechen, außer Beleidigen und Denunzieren. Sie suchen sich die vermeintlich schwachen Opfer, die gar nicht schwach sind, nur eben nicht in ihrer vorgefertigten Welt leben möchten, in der jeder Jota Individualismus eine Beleidigung ihres Gottes ist.

Sie feiern einen Gott, ohne die Schrift zu kennen. Ein Gott, der nichts kann, außer bösartig, zu sein, gemein und niederträchtig. Eifersüchtig, kriegerisch und hinterhältig. Barmherzigkeit gibt es nur, wenn ihr euch gefälligst anpasst. Ansonsten droht die systematische Ausgrenzung bis zum Ehrenmord. Liebe muss man sich eben leisten können und der Tod kommt in Raten.

Wenige tun es aktiv, manche sind Mittäter und die meisten sind Mitläufer. Sie haben eines gemeinsam: Sie tragen Schuld. Sie bilden eine Gemeinschaft des Schauderns. Ein „Verfassungspatriotismus“ ist nichts mehr, als nur ein steiler, zu schwacher Wunsch. Diese Gesellschaft braucht Leitideen. Liebe, Barmherzigkeit, Freiheit. Aber auch Grenzen, Rechtsstaat, Prinzipien Tugenden und Vergeltung.

Am Ende können einem die Täter von Ben und den vielen anderen leid tun. Sie haben ihr eigenes, kleines, erbärmliches Leben nicht im Griff. Sie sind ein Niemand, wollen aber ein Jemand sein. Sie haben Herzen aus Holz.

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Angewandte moralische Flexibilität: Wenn Pfizer den SPD-Parteitag sponsert….

Von Julian Marius Plutz.

„Bei der SPD muss es eben Pfizer sein. Als nächstes stehen Drohnenhersteller bereit, das Willy-Brand-Haus zu renovieren. Oder Bayer, eine Firma die der neue Gesundheitsminister bestens kennt, könnte die Kantine der Parteizentrale übernehmen – natürlich für Karl Lauterbach ohne Salz, auf das der Politiker seit Jahren mit Verweis auf gesundheitlichen Bedenken verzichtet.“

Lesen Sie auf TheGermanz den ganzen Beitrag: hier

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„Auf den Punkt“ – mit Jörg Meuthen

von Redaktion.

Wie vor einigen Tagen angekündigt, gibt es ein neues Gesprächsformat auf „Twitter Spaces.“

Am Donnerstag, den 16.12.2021 ist bei uns zu Jörg Meuthen zu Gast. Beginn ist um 20:30 Uhr.

Entgegen der Behauptung, man brauche, um die Sendung zu verfolgen, ein Twitter-Account, dem sei gesagt: Nein.

Es genügt, wenn Sie am Donnerstag um um 20:30 Uhr auf diesem Link gehen.

Leider können Sie damit nur zuhören. Mitsprechen funktioniert nach wie vor nur mit einem Twitter Account.

Bis dann – wir freuen uns auf euch.

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Paul Breitner und die schwarze Pädagogik

Von Luca Tannek.

Banalste Alltagsgegenstände wie Kochlöffel oder Gürtel kennt jeder. Mit dem Kochlöffel koche ich mein Abendessen. Mit dem Gürtel sorge ich dafür, dass die Hose nicht rutscht und niemand auf den Verdacht kommt, dass ich kaum Hosen in meiner Größe besitze. Der tatsächliche Nutzen dieser beiden Gegenstände war aber nicht immer so banal und emotionslos. So manches Kind der Nachkriegszeit ist wahrscheinlich bis heute traumatisiert.

Denn vor nicht allzu langer Zeit galten Kochlöffel und Gürtel noch als Erziehungshilfe. Instrumente schwarzer Pädagogik. Kinder wurden mit aller Gewalt und ohne Rücksicht auf Verluste zum Gehorsam erzogen. Oder wie die polnisch-schweizerische Psychologin Alice Miller in ihrem Buch „Evas Erwachen“ feststellt: „Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen.“

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Solid Berlin… wenn DDR-Fan Bengt vorschlägt “Vermieterschweine” zu “ershooten”

Von Julian Marius Plutz

Der neue Landessprecher der sozialistischen Jugend Berlin auf Abwegen: So tweetete er am 1. Februar 2021 „ein v€rm1€7€rschw€!n persönlich zu €rsh0073n kann hilfreich sein aber, aber muss nicht notwendig voraussetzung sein“, was übersetzt bedeutet, es wäre möglich, ein „Vermieterschwein persönlich zu ershooten“, also erschießen. Ein simpel dechiffrierter Aufruf zum Mord. An anderer Stelle schrieb er, „jungl1b€ra£€ €r5h007€n wann?“ Das bedeutet übersetzt: „Jungliberale ershooten (erschießen) wann?“

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Link

The Germanz ist ein Start Up Unternehmen des Medienunternehmers Klaus Kelle und versteht sich als Online-Tageszeitung. Sehen Sie hier einen Imagefilm: Link

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Mit der Impfung in „eine andere Freiheit“

Von Julian Marius Plutz.

Obwohl man den Filmemachern eine gewisse Schlagseite bei dem Thema nicht absprechen kann, so handelt es sich bei „Die andere Freiheit“ um eine wichtige und hochwertige Dokumentation. Die, die nach 18 Monaten ausgelaugt sind und in der Krise am meisten gelitten haben, kommen zu Wort. Es sind die Kinder, die emotional vulnerabel sind und sich dem täglichen Druck zum Impfen ausgesetzt sehen. Diesen Menschen gibt der Film auf eine künstlerische Art eine Stimme.

Den ganzen Beitrag bei Junge Freiheit lesen Sie hier: Link

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Giftgasattacke in Syrien: Auch deutsche Medien übernahmen Fake-News

Von Julian Marius Plutz.

Die #BBC hat eingestanden, in der Berichterstattung um den Giftgasangriff 2018 in der syrischen Stadt #Duma Falschmeldungen verbreitet zu haben. Auch mehrere deutsche Medien übernahmen die gezinkten Informationen damals bereitwillig.

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Die andere Freiheit ist eine defekte Freiheit

Von Julian Marius Plutz.

„Ich will einfach, dass es vorbei ist. Deswegen lasse ich mich impfen“. Das sind die ersten Sätze eines Filmes, der für Empörung sorgt. Wieder einmal. Nach #allesdichtmachen waren es erneut Schauspieler, eine abweichende Meinung rund um dieses Virus zu sagen. „Die andere Freiheit“ heißt der Film, dessen Trailer es bereits für mehrere intellektuelle und emotionale Aussetzer sorgte. Im Talk im Hangar 7 war ein Notarzt aus Erlangen der Meinung, der Film würde Menschenleben kosten. Eine Nummer kleiner ging es bei dem Mann, der Falk Stirkat heißt, nicht.