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Angewandte moralische Flexibilität: Wenn Pfizer den SPD-Parteitag sponsert….

Von Julian Marius Plutz.

„Bei der SPD muss es eben Pfizer sein. Als nächstes stehen Drohnenhersteller bereit, das Willy-Brand-Haus zu renovieren. Oder Bayer, eine Firma die der neue Gesundheitsminister bestens kennt, könnte die Kantine der Parteizentrale übernehmen – natürlich für Karl Lauterbach ohne Salz, auf das der Politiker seit Jahren mit Verweis auf gesundheitlichen Bedenken verzichtet.“

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„Auf den Punkt“ – mit Jörg Meuthen

von Redaktion.

Wie vor einigen Tagen angekündigt, gibt es ein neues Gesprächsformat auf „Twitter Spaces.“

Am Donnerstag, den 16.12.2021 ist bei uns zu Jörg Meuthen zu Gast. Beginn ist um 20:30 Uhr.

Entgegen der Behauptung, man brauche, um die Sendung zu verfolgen, ein Twitter-Account, dem sei gesagt: Nein.

Es genügt, wenn Sie am Donnerstag um um 20:30 Uhr auf diesem Link gehen.

Leider können Sie damit nur zuhören. Mitsprechen funktioniert nach wie vor nur mit einem Twitter Account.

Bis dann – wir freuen uns auf euch.

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Paul Breitner und die schwarze Pädagogik

Von Luca Tannek.

Banalste Alltagsgegenstände wie Kochlöffel oder Gürtel kennt jeder. Mit dem Kochlöffel koche ich mein Abendessen. Mit dem Gürtel sorge ich dafür, dass die Hose nicht rutscht und niemand auf den Verdacht kommt, dass ich kaum Hosen in meiner Größe besitze. Der tatsächliche Nutzen dieser beiden Gegenstände war aber nicht immer so banal und emotionslos. So manches Kind der Nachkriegszeit ist wahrscheinlich bis heute traumatisiert.

Denn vor nicht allzu langer Zeit galten Kochlöffel und Gürtel noch als Erziehungshilfe. Instrumente schwarzer Pädagogik. Kinder wurden mit aller Gewalt und ohne Rücksicht auf Verluste zum Gehorsam erzogen. Oder wie die polnisch-schweizerische Psychologin Alice Miller in ihrem Buch „Evas Erwachen“ feststellt: „Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen.“

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Solid Berlin… wenn DDR-Fan Bengt vorschlägt “Vermieterschweine” zu “ershooten”

Von Julian Marius Plutz

Der neue Landessprecher der sozialistischen Jugend Berlin auf Abwegen: So tweetete er am 1. Februar 2021 „ein v€rm1€7€rschw€!n persönlich zu €rsh0073n kann hilfreich sein aber, aber muss nicht notwendig voraussetzung sein“, was übersetzt bedeutet, es wäre möglich, ein „Vermieterschwein persönlich zu ershooten“, also erschießen. Ein simpel dechiffrierter Aufruf zum Mord. An anderer Stelle schrieb er, „jungl1b€ra£€ €r5h007€n wann?“ Das bedeutet übersetzt: „Jungliberale ershooten (erschießen) wann?“

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The Germanz ist ein Start Up Unternehmen des Medienunternehmers Klaus Kelle und versteht sich als Online-Tageszeitung. Sehen Sie hier einen Imagefilm: Link

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Mit der Impfung in „eine andere Freiheit“

Von Julian Marius Plutz.

Obwohl man den Filmemachern eine gewisse Schlagseite bei dem Thema nicht absprechen kann, so handelt es sich bei „Die andere Freiheit“ um eine wichtige und hochwertige Dokumentation. Die, die nach 18 Monaten ausgelaugt sind und in der Krise am meisten gelitten haben, kommen zu Wort. Es sind die Kinder, die emotional vulnerabel sind und sich dem täglichen Druck zum Impfen ausgesetzt sehen. Diesen Menschen gibt der Film auf eine künstlerische Art eine Stimme.

Den ganzen Beitrag bei Junge Freiheit lesen Sie hier: Link

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Giftgasattacke in Syrien: Auch deutsche Medien übernahmen Fake-News

Von Julian Marius Plutz.

Die #BBC hat eingestanden, in der Berichterstattung um den Giftgasangriff 2018 in der syrischen Stadt #Duma Falschmeldungen verbreitet zu haben. Auch mehrere deutsche Medien übernahmen die gezinkten Informationen damals bereitwillig.

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Die andere Freiheit ist eine defekte Freiheit

Von Julian Marius Plutz.

„Ich will einfach, dass es vorbei ist. Deswegen lasse ich mich impfen“. Das sind die ersten Sätze eines Filmes, der für Empörung sorgt. Wieder einmal. Nach #allesdichtmachen waren es erneut Schauspieler, eine abweichende Meinung rund um dieses Virus zu sagen. „Die andere Freiheit“ heißt der Film, dessen Trailer es bereits für mehrere intellektuelle und emotionale Aussetzer sorgte. Im Talk im Hangar 7 war ein Notarzt aus Erlangen der Meinung, der Film würde Menschenleben kosten. Eine Nummer kleiner ging es bei dem Mann, der Falk Stirkat heißt, nicht.

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Parteiencheck Arbeitsmarkt Teil III – AfD und DIE LINKE

Von Julian Marius Plutz.

Im dritten und letzten Teil dieser Kolumne befasste ich mit der AfD und der Partei DIE LINKE. Nachdem mich weder die selbsternannte Partei der Arbeit, SPD, noch Grüne, CDU und die FDP auch nur ansatzweise überzeugen konnten, erhoffe ich von den beiden übrig gebliebenen Programmen wenn schon keine Zustimmung, dann immerhin Kontroverse.

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Wegen FDP – WDR manipuliert Parteien-Ranking

Von Julian Marius Plutz.

Die Sendung „Quarks“ macht einen an sich guten Beitrag über die Wahlprogramme zur Bundestagswahl. Als jedoch das Ergebnis nicht zur Ideologie des Senders passte, mussten Redakteure handeln und werteten die FDP, der eigentliche Sieger ab. Was für ein journalistisches Schandstück , das zeigt, wie dringend der Öffentliche Rundfunk reformiert werden muss.

Lesen Sie hier den Beitrag auf Jungefreiheit.de

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Parteiencheck Arbeitsmarkt Teil II – SPD und Grüne

Von Julian Marius Plutz.

Nachdem ich in meiner vergangenen Kolumne rund um den Arbeitsmarkt die schmalen und ernüchternden Vorschläge von Union und FDP schrieb, soll es heute im zweiten Teil um die SPD und die Grünen gehen. Beginnen möchte ich mit den Sozialdemokraten, immerhin die selbsternannte Partei der Arbeit.

Das Programm nennt sich „aus Respekt vor deiner Zukunft“. Es muss sich um eine ganz besondere Kunst handeln, wenn man sich bereits im Titel, der aus ganzen fünf Worten besteht, widerspricht. Denn ich halte es für wenig respektvoll, Menschen ungefragt zu duzen. Nennen Sie mich altmodisch, aber ich mag das „Sie“, das zunehmend, so auch bei den SPD, zu verschwinden scheint. Das hat etwas mit Höflichkeit und einer angemessen, angenehmen Distanz zu tun.

Mit 12 Euro Mindestlohn zurück in die Teilhabe

Obwohl die Sozialdemokraten die Partei der Arbeit sein wollen, sind ihnen das Thema lediglich wenige Seiten wert, vergleichbar mit der Union. Immerhin widmet sich die Partei im Gegensatz zur gelben und schwarzen Konkurrenz der Berufsausbildung junger Menschen.

„Unsere Antwort“, beginnt der erste Unterpunkt des Kapitels, „auf den Wandel der Arbeitswelt ist ein „Recht auf Arbeit“. Das bedeutet für uns, dass sich die Solidargemeinschaft dazu verpflichtet, sich um Jeden zu kümmern und jederm Arbeit und Teilhabe zu ermöglichen. Weil sich Arbeit verändert, soll jede*r alle Möglichkeiten bekommen, sich auch selbst weiterzuent- wickeln“. Um jeden wird sich gekümmert und jeder soll an etwas teilhaben. Woran jedoch, das weiß der gemeine Leser nicht, doch vielleicht verrät es die SPD ja noch. Wenn schon CDU und FDP nicht konkret werden, dann doch bestimmt die Partei der Arbeit.

„Daher setzen wir uns für gerechte Löhne ein.“ Später wird dieser mit einer Zahl von mindestens zwölf Euro definiert. Wie die SPD auf die Zahl kommt, welche Berechnungsgrundlage dahinter steht, noch nicht mal, inwieweit die genannte „Teilhabe“ damit besser gelingen soll, verrät das Programm. Überhaupt findet sich in diesem Teil keinerlei, wenigstens rudimentäre Modellrechnungen.

Keine Definition von „sachgrundloser Befristung“

„Die Befristung von Arbeitsverhältnissen ohne einen Sachgrund werden wir abschaffen und die vom Gesetz akzeptierten Gründe für eine Befristung kritisch überprüfen.“. Ich bin gar nicht in der Lage, die Branche, in der ich arbeite, großartig zu verteidigen, einfach aus dem Grund, da die Sozialdemokraten inhaltlich gar nichts zu bieten haben. Wie will man diese Partei wählen, wenn sie nicht mal in ihrer angeblichen Kernkompetenz mit Kompetenz punkten können?

Aber immerhin wird die Partei hier konkret: Die „sachgrundlose“ Befristung in der Arbeitnehmerüberlassung soll abgeschafft werden. Hierzu ist eine Einordnung wichtig: Unternehmen haben für jede zeitliche Beschränkung einen Sachgrund, sonst würden sie den Arbeitsvertrag gar nicht erst befristen. Bei dieser Formulierung handelt es sich um die gesetzliche Definition des Begriffs. Diese ist im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt und in verschiedenen Urteilen von Arbeitsgerichten konkretisiert worden.

Wenn ich die vagen Vorstellungen der SPD interpretiere und mit meiner Erfahrung aus der Praxis kombiniere, wäre eine Befristung über sechs Monate aufgrund von Saisonarbeit nur mit einer Befristung mit Sachgrund möglich. Schon jetzt werden Mitarbeiter in diesem Bereich sachgrundlos befristet, was mit der Beschaffenheit der Betriebe und etwaiger Verlängerung des Arbeitsverhältnisses zu tun hat.

Wenn die Sozialdemokraten schreiben, sie wollen „eine Befristung kritisch überprüfen“, hätte ich gerne einige Details erfahren. Wie sieht es beispielsweise mit Flüchtlingen mit genehmigter und betriebsbezogener Arbeitserlaubnis aus? Ihre Aufenthalte sind häufig befristet und werden verlängert – somit der Arbeitgeber auch den Arbeitsvertrag verlängert. Tut er es nicht, arbeitet der Flüchtling illegal. Welche Antwort hat die „Partei für Arbeit“ darauf?

Sprachliche Kritik aufgrund fehlender Inhalte

Das „ausführliche“ Programm der SPD ist zwar wortgewaltig, aber ebenso inhaltsarm. „Wir schaffen ein Recht auf Weiterbildung und beruflichen Neustart in allen Lebensphasen. Jeder einzelne wird bei den bevorstehenden Veränderungen unterstützt.“ Eine Phrase jagt die nächste. Konkret wird es selten. Immerhin, ich denke, das ist dem Arbeiter persönlich wichtig, wird im Programm einwandfrei gegendert.

Auch wenn ich mit vielen Dingen vermutlich nicht einverstanden wäre, was die Sozialdemokraten fordern, so hätte ich mir doch mehr Argumente gewünscht, die ich kritisch hinterfragt hätte. So ist meine Bewertung eher sprachlich, als inhaltlicher Art.

Immerhin quantitativ übertreffen die Grünen die SPD die in sieben Seiten, indirekt sogar noch mehr, die für „Gute Arbeit und faire Löhne“ sorgen wollen. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Nebulöse Forderungen, die nicht durchgerechnet sind

Die erste Zahl, die man liest, ist eine bekannte: Zwölf Euro Mindestlohn. Doch damit nicht genug: „Anschließend muss er weiter steigen, um wirksam vor Armut zu schützen“. Um wie viel der Lohn ab wann steigen muss, findet sich im Programm ebenso wenig wider, wie ein definierter Armutsbegriff. Es wird ein „Mindestkurzarbeitergeld“ gefordert, wie eine „Stärkung des Arbeitschutzes“. Auch die Grünen wollen „Teilhabe ermöglichen“ und „sichere Jobs schaffen“.

Langzeitarbeitslose sollen in einem „dauerhaften sozialen Arbeitsmarkt“ – Gott sei Dank kein unsozialer – einer „sinnstiftenden Tätigkeit“ nachgehen. Je weiter man liest, auf desto mehr schwammige Forderungen stößt man, die alles und nichts aussagen, selten definiert und nie begründet werden. Von praktischen Beispielen möchte ich gar nicht reden. Man bekommt den Eindruck, dass die Grünen gar nicht konkret werden wollen. Es genügen nebulöse Forderungen, die weder durchdacht, geschweige denn durchgerechnet sind.

Inhaltsleere in rot, oder grün?

„Digitale Chancen“ sollen nicht etwa verstrichen, sondern „genutzt“ werden. Die „Arbeitsmarktpolitik“ muss „auf die Zukunft ausgerichtet werden.“ immerhin: „Die Förderung des lebens- begleitenden Lernens für Menschen mit Behinderungen wollen wir ausbauen“. Wie die Grünen jedoch dieses Vorhaben umsetzen wollen, verrät uns die Partei nicht. Den Gender Pay Gap wollen sie abschaffen, ohne diesen exakt zu definieren. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass es sich bei der ewig proklamierten 21% Lücke um nichts weiter, als Fake News handelt.

Nach den ärmellosen Kapiteln von FDP und Union, die wie eine inhaltlose Pflichterfüllung zu lesen sind, reihen sich SPD und Grüne nahtlos an ihren politischen Mitbewerbern an. Wortreiche Nichtigkeiten folgen auf bedeutungsschwangeren Phrasen. Hinzu kommt: Beide Programme unterscheiden sich hier im Grunde gar nicht. Der Wähler kann sich also entscheiden: Inhaltslosigkeit in rot, oder in grün.

Mein Anspruch an ein ausführliches Wahlprogramm war, dass die Forderungen sauber begründet und konkrete Beispiele genannt werden. Egal bei welcher der Parteien bisher: Ich hätte auch die Zusammenfassungen lesen können. Mehr Inhalt findet der interessierte Leser in der Langversion auch nicht. Mein Eindruck manifestiert sich: Die Parteien interessieren sich nicht für das Thema „Arbeitsmarkt“. Die SPD, die Partei der Arbeit, braucht sich nicht wundern, wenn Arbeiter ihre Stimme woanders abgeben.

In Teil III befasse ich schließlich mit den Vorschlägen rund um das Thema Arbeit der Parteien AfD und DIE LINKE.