Kategorien
Allgemein Gesellschaft

Senegalese attackiert Polizei mit Messer – Egal was ist, der „Bulle“ ist schuld

Von Julian Marius Plutz.

In Dortmund attackiert ein 16-jähriger Senegalese Polizisten aufs Übelste, bis die Beamten zur Schusswaffe griffen – um ihr Leben zu schützen. Bevor der Fall abschließend geklärt ist, steht der Täter bereits fest: Die Polizei.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: Link

Kategorien
Allgemein Gesellschaft

Hessischer Juso-Vorsitzender hetzt gegen Israel

Von Julian Marius Plutz.

Kein Einzelfall: Israelhass bei einem SPD-Jungpolitiker. Doch während der Rücktritt überfällig wäre, wird der Verfasser lediglich zu einer Fortbildung geschickt. Antisemitismus scheint in den Reihen der Sozialdemokraten eine Lappalie zu sein; die Maßstäbe, die man an andere anlegt, gelten an sich selbst nicht.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: Link

Kategorien
Allgemein Am Plutz der Zeit Ökonomik

Arbeitsmarkt im Juli: Keine Entspannung, nirgends

Von Julian Marius Plutz.

Die Arbeitslosenzahlen und die Inflation sind der Stoff, aus dem soziale Unruhen gemacht werden. Selbst der träge, servile, müde Deutsche wird irgendwann auf die Straße gehen. Arbeitsminister Hubertus Heil scheint dies nicht begriffen zu haben.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: Link.

Kategorien
Allgemein

Worauf die Welt gar nicht gewartet hat: „Juden gendern“

Von Julian Marius Plutz.

Der Verein „Latkes Berlin“ lässt nicht den Hauch von Zweifel an seiner politischen Haltung. Was wie ein Kochclub klingt, ist in Wahrheit ein Zusammenschluss linker politischer Aktivisten. So heißt es unter „über uns“: “Latkes*Berlin ist eine Gruppe von Leuten, die sich mit ihrem eigenen Jüdischsein auseinandersetzt und damit, was es bedeutet, in Berlin und Deutschland queerfeministisch, linksradikal UND jüdisch zu sein, und dabei auch noch gleichzeitig israelsolidarisch und rassismuskritisch“. Es bedarf schon einiges an Selbstbewusstsein, sich selbst als „radikal“ zu bezeichnen.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: Link

Kategorien
Allgemein Julians Woche

JULIANS WOCHE: VW will Achgut zerstören – Vernichtendes Urteil über Coronapolitik – Bäder müssen offen bleiben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vielleicht kennen Sie die wunderbare Serie „Kir Royal“, in der Franz-Xavier Kroetz den durchtriebenen, aber nicht uncharmanten Klatschreporter Baby Schimmerlos spielt. Die Serie handelt von den „Aufs- und Ab“ der Münchner Schickeria, aber auch, zumindest in einer Episode, von den finanziellen Abhängigkeiten, die sich zwischen Anzeigenkunden und Medium entwickeln können. Außerdem prägte Schimmerlos den Satz, der in dieser merkwürdigen Zeit auf jede Woche passt: „Irgendwas’ is’ immer.“

Den ganzen Text lesen Sie hier: Link

Kategorien
Allgemein Gesellschaft

„Letzte Generation“ behindert Krankentransport – Kritik kommt auch von Grünen

Von Julian Marius Plutz.

Vertreter der „Letzten Generation“ kleben sich fast täglich auf Verkehrsknotenpunkten von Metropolen fest. Dabei werden Personenschäden und Opfer als Kollateralschäden in Kauf genommen. Kritik kommt indes auch aus dem grünen Lager.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: Link

Kategorien
Allgemein

Geschichten an der Ampel (unpolitisch)

Von Julian Marius Plutz.

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Oder der Paulanergarten. Oder David Sedaris. Wie auch immer, das Leben ist ein formidabler Autor, was merkwürdige, denkwürdige und skurrile Geschichten angeht. Eine Edelfeder vor dem Herren, dieses Leben, jedoch ohne Anspruch auf Tantieme. Die tragen die kostenlosen Darsteller, wir alle bereits selbst; sprichwörtlich und wahrhaftig mit ihren, mit unseren Existenzen.

Kategorien
Allgemein

Arbeitsmarkt im April: zwischen Girls-Day und Gas-Embargo

Von Julian Marius Plutz.

Es ist Anfang des Monats und damit wieder einmal Zeit für die Arbeitslosenzahlen. Was heißt es wirklich, wenn die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg von „Erholung“ und „Frühjahrsbelebung“ spricht?

Kategorien
Allgemein

Ich halte Xavier Naidoos Entschuldigung für unglaubwürdig

2001 waren wir alle „Brothers Keepers.“. Unsere Idole hießen Torch, Samy Deluxe, D-Flame und Afrob. Und 2001 waren wir betroffen, als Alberto Adriano von Rassisten getötet wurde. Wir hörten mit Gänsehaut „Letzte Warnung“, eben von den Brothers Keeper, um den Mord an dem Schwarzen zu verarbeiten. Den Refrain dieses wütenden Stücks deutscher Rapgeschichte sang ein gewisser Xavier Naidoo.

Mehr als 20 Jahre später fühlte sich Xavier Naidoo genötigt, eine Entschuldigung abzugeben. Was bewog den Musiker zu diesem Schritt?

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: Link

Kategorien
Allgemein

Herzen aus Holz

Von Julian Marius Plutz.

Das ist die Geschichte von Ben. Eine Geschichte über kleine Geister, über Worte, die Herzen zerfetzen, während eine Mehrheit lauthals schweigt.

So betrat Ben eines Abends in einen Twitter-Space. Dies ist vergleichbar mit Clubhouse, eine eigene Anwendung in der App, in der Mann mit dem gesprochenen Wort diskutieren kann. Leute, vielleicht fremde Leute, können den sogenannten Space betreten. Als Zuhörer, oder als Sprecher.

Zu jeder dieser Gesprächsrunde gehört mindestens ein Moderator; optional und maximal zwei Stellvertreter. Nichtsahnend begann Ben mit den Teilnehmern, die meisten, sagen wir „Menschen mit Migrationshintergrund“ zu diskutieren. Zunächst über die Ukraine, dann über dies und das. Der Space leerte sich und am Ende stand Ben so gut wie alleine gegen 4-5 Leute da.

So weit, so erträglich. Im Nachhinein werden viele Diskutanten sagen, sie wären von den Moderatoren entfernt worden. Der Ton wurde rauer. Bens Biographie, seine Tweets wurden auf Schwachstellen abgeklopft. Wie kann man ihn am besten fertig machen? Wo ist sein wunder Punkt?

In irgendeiner seiner Veröffentlichung steht etwas über das Judentum. „Bist du Jude?“, fragen die, sagen wir, Neudeutschen ihn. Weder verneint er, noch bestätigt er das. Was danach begann gehört zu den übelsten Stücken an nackten, puren Menschenhass, die auch dem Autor jemals untergekommen ist.

Sie gaben ihm eine Nummer. 312. Seine Spindnummer. Er solle beim Duschen aufpassen, wann das Gas kommt und sich seine Nummer merken. Sehr schnell sprachen Sie ihn nur noch mit der Nummer an. „Hey, warum redest du 312? Hat dich jemand aufgerufen?“ Weiter wurden Bilder aus seiner Timeline mit Gewaltsymbolen versehen und veröffentlicht, so wie viele andere Tweets, die auf vielen Ebenen bösartig, antisemitisch und gewaltverherrlichend sind.

Nur Menschen mit Herzen aus Holz können das mit sich vereinbaren. Nur Menschen ohne einen Funken Anstand, Moral, Menschlichkeit und Liebe in sich. „Nie wieder Opfer“, dachte sich immer Ben. Nie wieder der sein, der am Boden liegt, der bespuckt wird. Nie wieder der, der ausgegrenzt wird, weil er nie der lauteste Schüler war und nicht so schnell und gut im Wort sich ausdrücken konnte, wie die anderen. Weil er nicht sehr cool mit Mädchen umgehen vermochte, wie die Angeber und Machos. die wirklich coolen Typen mit den weiten Hosen und den schrägen Mützen, die ihn nie ernst genommen hatten.

Währenddessen sperrt der zynische Twitter-Algorithmus das Profil von Ben wegen „Hassschüren“. Traumschön.

Dieser Fall ist simpel, winzig klein im Kosmos der menschlichen Grausamkeiten. Und was ist schon Twitter? Doch er zeigt, wie Menschen aus bestimmten Kulturkreis – fürs Protokoll: Nicht alle – auf Andersartigkeiten reagieren.

Sie hassen Homosexuelle, weil sie schwul sind und weil der eine oder andere seine Neigung in dieser Gemeinschaft nicht ausleben kann. Sie hassen Frauen, es sei denn, sie liegen im Bett bereit und sorgen für den Abwasch. Sie hassen freiheitliche Menschen, weil sie die liberale Gesellschaft verachten. Sie hassen Konservative, weil sie ihnen zu abgestanden sind. Sie hassen die Linken, weil sie ihnen zu weich sind. Sie hassen Christen, weil sie Christen sind. Sie hassen Juden, weil sie Juden sind. Oder sein könnten.

Doch was das schlimmste ist: Sie hassen ihre Kinder, wenn sie -gottlob und hoffentlich – anders sind als die eigenen Eltern. Ob Homo, bi, feminin, ob nachdenklich, zu laut, phlegmatisch oder zu aufgedreht. Sie hassen sie, weil sie sich selbst hassen. Weil sie zutiefst ihr patriarchales, degeneriertes Männerbiotop hassen. Sie lesen nichts. Sie können nicht sprechen, außer Beleidigen und Denunzieren. Sie suchen sich die vermeintlich schwachen Opfer, die gar nicht schwach sind, nur eben nicht in ihrer vorgefertigten Welt leben möchten, in der jeder Jota Individualismus eine Beleidigung ihres Gottes ist.

Sie feiern einen Gott, ohne die Schrift zu kennen. Ein Gott, der nichts kann, außer bösartig, zu sein, gemein und niederträchtig. Eifersüchtig, kriegerisch und hinterhältig. Barmherzigkeit gibt es nur, wenn ihr euch gefälligst anpasst. Ansonsten droht die systematische Ausgrenzung bis zum Ehrenmord. Liebe muss man sich eben leisten können und der Tod kommt in Raten.

Wenige tun es aktiv, manche sind Mittäter und die meisten sind Mitläufer. Sie haben eines gemeinsam: Sie tragen Schuld. Sie bilden eine Gemeinschaft des Schauderns. Ein „Verfassungspatriotismus“ ist nichts mehr, als nur ein steiler, zu schwacher Wunsch. Diese Gesellschaft braucht Leitideen. Liebe, Barmherzigkeit, Freiheit. Aber auch Grenzen, Rechtsstaat, Prinzipien Tugenden und Vergeltung.

Am Ende können einem die Täter von Ben und den vielen anderen leid tun. Sie haben ihr eigenes, kleines, erbärmliches Leben nicht im Griff. Sie sind ein Niemand, wollen aber ein Jemand sein. Sie haben Herzen aus Holz.