Immer mehr Berichte über Todesfälle nach Impfung

Die Betrachtungen von COVID-19 und deren Auswirkungen aus empirischer Sicht ist elementar. Und auch wenn einige Granaten Wissenschaft nur im Singular kennen, eben „die“ Wissenschaft, als handle es sich um einen monolithischen Block, der sich niemals ändern und nie bewegt, so benötigen wir die dennoch die Expertise der Experten. Das gilt für das Virus selbst, das gilt für die Auswirkungen der Lockdown-Politik und das gilt natürlich auch für die Impfung.

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Überraschung: Positive Tests trotz Impfung

Von Julian Marius Plutz.

Die Deutsche Sprache hat eine bemerkenswerte Eigenschaft, die sie von manch anderen unterscheidet. Wir können Wörter zusammenkleben. Eine Tatsache, die Sprachneulinge immer wieder in den Wahnsinn treibt, sorgen doch zusammengesetzte Substantive regelmäßig für Verwirrung. So ist kann der Blutdruckmesser entweder die Person sein, welche die diagnostische Methode anwendet. Es ist aber auch durchaus denkbar, dass mit dem Begriff das Gerät selbst gemeint ist. Was jedoch auszuschließen gilt, ist die Tatsache, dass man sich – im Gegensatz zum Brotmesser am Blutdruckmesser schneiden kann.

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Krankenhaus frisst Seele auf

Von Julian Marius Plutz.

Ein Mann, Mitte 70, liegt im Krankenhaus. Schon wieder, musste er doch schon vor einem Monat notoperiert werden. Nun also wieder und gottlob: Die vierstündige Operation ist gut verlaufen. Er weiß nicht mehr genau, um den wievielten Krankenhaustag es sich in seinem Leben handelt, ist die Liste der Erkrankungen lang und würde auch problemlos in die Vita von drei Personen passen.

Nun ist es so, dass in bayrischen Krankenhäusern besonders strickte Regeln herrschen. Besuchszeiten, eigentlich ein Wort aus den 80ziger Jahren, gelten von 15 Uhr bis 19 Uhr und auch nur für eine Stunde Besuchszeit. Weil das aber nicht ausreicht, darf auch nur eine Person pro Tag den Angehörigen besuchen. Dass der Mann drei Söhne hat, die 100 bzw 200 Kilometer entfernt wohnen, ist den Regeln und deren Erfüllungsgehilfen egal.

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Mit Tilmann in den Untergang

Von Julian Marius Plutz.

Mit gequältem Lächeln und einem unsicheren Blick linst er in die Kamera. Es ist viertel nach Acht und es läuft die gleichnamige Sendung auf Bild TV. Zu Gast ist Tilmann Kuban, seines Zeichens Chef der Jungen Union. Sein Ziel: Er möchte etwas verteidigen, was kaum zu verteidigen ist: Die CDU.

Acht Prozent hat die Union bei der Bundestagswahl 2021 verloren. Ebenso viel wie 2017. Damals noch meinte Angela Merkel, sie könne nicht erkennen, was sie hätte anders machen sollen. Das ist 2021 anders. Mit Tilmann. Der Mann aus Langenhagen, wo immer das auch ist, redet von Aufbruch. Von Erneuerung. Frische Köpfe, die frischen Wind mitbringen. Und immer dieses „wir“. „Wir müssen“, weil „wir können“, denn wenn „wir nicht könnten“, dann „würden wir ja nicht wollen“. Um die Menschen „abzuholen“, muss man sie zunächst „mitnehmen“. Wohin weiß keiner. Am wenigstens Herr Kuban selbst.

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Der einsame Professor Meuthen

Von Julian Marius Plutz.

Es ist etwas passiert, was eigentlich überfällig war. Ehrlich gesagt wunderte ich mich, dass es nicht schon viel früher passieren ist. Jörg Meuthen tritt zur Wahl als Bundessprecher der Alternative für Deutschland (AfD) nicht mehr an. Zu groß war wohl der Druck aus ihm weniger geneigten Landesverbänden. Aber auch aus den Fraktionsvorsitzenden, von der die eine, Frau Weidel, aus Meuthens Landesverband kommt, gab es immer wieder Gegenwind.

Was das für die Zukunft der AfD bedeutet, bleibt unklar. Klar ist jedoch: Jörg Meuthen stand in den sechs Jahren Amtszeit unermüdlich, fast stoisch für den freiheitlichen Flügel seiner Partei. Der dem klassischen Liberalismus stammende Ökonom war stets skeptisch, was die protektionistischen Ideen aus den Ostverbänden anging. Sein vorangingen Antrieb war sie Eigenverantwortung, während die anderen nach dem Staat riefen. An dieser uralten Fede, Paternalismus gegen Liberalismus, ist er letzten Endes gescheitert.

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Der Rassismus der Grünen Jugend

Von Julian Marius Plutz

Wer kennt nicht Sarah- Lee Heinrich? Ja, stimmt. Viele kennen sie nicht. Aber sie ist nun relevant. Denn sie ist, neben Timon Dzienus am 9. Oktober 2021 zur Bundessprecherin der Grünen Jugend (GJ) gewählt worden. Wozu sollte die Grüne Jugend interessant sein? Weil die Mutterpartei womöglich in der nächsten Regierung sitzen wird. Die Partei wird Minister stellen und bundespolitischen Einfluss haben. Daher ist auch die GJ Chefin relevant, weil sie, wenigstens implizit, Teil der nächsten Regiering sein wird.

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Ist eine Blutspende nach einer COVID Impfung kontraindiziert?

von Julian Marius Plutz.

In Zeiten des epidemischen Wahnsinns verliert man oftmals die Übersicht. Um so wichtiger ist es, dass es die Rechercheplattform Schandmale des Internet gibt. Dort werden die größeren und kleineren irren Fundstücke gesammelt, welche für einen ganzen Artikel nicht ausreichen, aber dennoch bemerkenswert sind. Dieses Thema ist es jedoch wert, näher besprochen zu werden. Geht es doch um einen essenziellen Betriebsstoff des menschlichen Körpers: Das Blut. Genauer gesagt um Blutspenden in Verbindung mit einer Impfung gegen COVID-19.

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Mildes Urteil nach jugendlicher Gewalt

Von Julian Marius Plutz.

Weidenpesch liegt im Bezirk Nippes der Stadt Köln. Die Metropole, die bunt ist und wie die eine ist, die immer lacht. Außer es gibt nichts zu lachen, wenn Jugendliche einen Obdachlosen halb tot treten. So geschehen vor mehr als zwei Jahren. Eben in Weidenpesch.

Offenkundig kam es zwischen dem stadtbekannten Stadtstreicher und zwei Jugendliche zum Streit. Plötzlich trat einer der Täter das Opfer wie aus dem Nichts gegen den Kopf. Aus dem Stand. Der 68-Jährige wurde sofort bewusstlos und schlug hart auf den Boden auf. Doch damit nicht genug: Dem Mittäter scheint die Szenerie so sehr zu amüsieren, dass er lachend auf den am Boden liegenden Stadtstreicher lief und ihn in die linke Körperseite trat. Das Opfer musste anschließend in der Intensivstation behandelt werden und lebt heute in einem Pflegeheim.

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Endlich progressiv: Im Uniklo gibt es Menstruationsarikel gratis

Von Julian Marius Plutz.

Passau und Regensburg haben trotz einer gewissen Distanz einiges an Gemeinsamkeiten. So finden Sie sich in der gleichen Sprachfamilie wider – trotz beträchtlicher Unterschiede. Während der oberpfälzer Dialekt oftmals an Urlaute aus der vorverbalen Zeit des Menschen erinnert (vgl. das „ou“), so wird das Niederbayerische Jenseits von Neureichenau, Landshut und Straubing dialektal und intellektuell vor allem vom Hubert Aiwanger repräsentiert. Ob dies dem Ansehen der Region schadet, oder eher weniger hilft, darf der Leser für sich entscheiden.

Die beiden Städte, Regensburg und Passau, teilen aber auch neuerdings etwas ganz anderes. Ihre progressive Ader. Ja! Denn die Hochschule beider Orte sollen nun ab diesem Semester kostenlose Menstruationsartikel an ihren Universitäten anbieten. Denn, wie wir alle wissen, ist „Menstruation (…) teuer und von Scham besetzt“ (lesen Sie hier: Link.)

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Nichts gelernt: Antisemitismus im Berliner Olympiastadion

Von Julian Marius Plutz.

Als am 13. Mai 1931 das Olympische Komitee entschieden hatte, die Spiele von 1936 sollten in Berlin ausgetragen werden, war klar: Es musste ein neues Stadion her. Das „Deutsche Stadion“ erschien zu klein, ja zu popelig für diesen Weltereignis auf Deutschen Boden. Also beauftragte man Werner March, den Sohn des Architekten, der auch die Vorgänger-Arena errichtete. 100.000 Menschen sollte der Prachtbau umfassen und in der Tat, zur Eröffnung stand Deutschlands bis dato größte Sportstätte. Mögen die Spiele beginnen!

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Warum der Fall El-Hassan keine Cancel Culture ist

Von Julian Marius Plutz.

Nun also doch: Nemi El-Hassan wird die Wissensendung „Quarks“ nicht moderieren. „Antisemitische Positionen können und dürfen im WDR keinen Platz haben“, so der Intendant des WDR, Tom Buhrow. Der Sender, der weiland die Dokumentation „Auserwählt und Ausgegrenzt“ erst gar nicht zeigen wollte, weil sie dem gängigen Erzählmuster der rechten Antisemitismen nicht folgt und sich stattdessen u.a. dem islamischen Judenhass befasste. Offenbar hat der Sender ein wenig dazugelernt. Womöglich hat es sich bei den Herrschaften herumgesprochen, dass auch Antisemitsmus jenseits von Springerstiefel existiert.

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Neues Projekt: „Schandmale des Internets“

Von Redaktion.

In Zeiten des epidemischen Irrsinns ist die Dokumentation desselbigen essenziell. Wie eine gute Beweisaufnahme und eine sorgsame Ermittlung sind auch wir verpflichtet, Fundstücke im Internet auf Wahrheit zu prüfen.

Genauso machen wir, hauptsächlich die engagierte Ivonne (Twitter: stadthexen) das. Sie sucht aus dem ganzen medialen Wahnsinn die Fundstücke heraus, die besonders eindrücklich sind und überprüft sie auf Echtheit. Dieser Blog heißt Schandmale des Internets und wird täglich aktualisiert.

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Keine Zeit für Heldenstücke

Von Julian Marius Plutz.

Ich habe es aufgegeben. Ich habe mich gegen COVID-19 impfen lassen. Biontec-Pfizer. Wofür Widerstand leisten, wenn die Widerstände zu Zumutungen mutieren, die unzumutbar werden. Denn so entwickelte es sich. Die Mutanten des gesellschaftlichen Drucks haben soziale Ächtung, Ausgrenzung und Schuldzuweisungen als Symptome und ich bin es leid, ständig krank zu sein. Während ich den Besuch des Virus, als gäbe es nur das eine, vermutlich nicht einmal merken werde, schmerzt der Arm. Nicht so tragisch, aber immerhin. Aber ich wollte es ja so.

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Flutspenden kompensieren staatlichen Hilfsfond

Von Julian Marius Plutz.

Vor einiger Zeit Interviewte ich eine junge Frau, die 500 km alleine ins Ahrtal fuhr, um in ihrem Urlaub den Flutopfern zu helfen. Trotz des kaum erträgliche Leid und vor allem trotz eklatanten politischen Versagens, das wie üblich ohne Konsequenz blieb, beeindruckte n mich die Schilderungen der gegenseitigen Hilfe. Allein in meinem Umfeld kannte ich drei Personen, die spontan aufbrauchen, um wildfremden Menschen zur Hand zu gehen. Es sind die kleinen und großen Heldengeschichten, die dem zu Tode misshandelte Wort „Solidarität“ einen Hauch von Bedeutung schenken.

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BBC gesteht: Bericht zu Giftgas in Syrien beinhaltete Fake News

Von Julian Marius Plutz.

Wissen Sie, was das eigentliche Wesen an Floskeln ist? Sie stimmen. Ja. Nicht immer, das mag sein, aber zumindest häufig. So fällt der Apfel tatsächlich häufig „ nicht weit vom Stamm“. Oder, wie wir in Franken sagen würden: „wie der Herr, so’s G‘scherr“. Ich beobachte immer wieder Ähnlichkeiten im Agieren und Reagieren, z.b. von Mutter und Tochter. Floskeln sind wie Vorurteile. Sie treffen häufiger zu, als man sich das eingestehen würde.

Eine Floskel, die sich für mich heute erneut bestätigt hat, ist diese: „Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“. Sie haben recht, das ist keine rasend neue Erkenntnis. Und eigentlich hat sich etwas bestätigt, was die Enthüllungsplattform Wikileaks Jahre zuvor bereits veröffentlicht hat. Doch der Reihe nach.

Wie in der britische Daily Mail (nachfolgend Heise.de) zu lesen ist, hat die britische BBC eingestanden, in der Berichterstattung um den Giftgasangriff in der syrischen Stadt Douma Falschmeldungen verbreitet zu haben. Der Sender habe gezielt Fake News über Kritiker der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gestreut. Damit verletzte der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk, der über die britischen Landesgrenzen hinaus eigentlich einen sehr guten Ruf genießt, aufs Übelste journalistische Standards.

Von Unabhängigkeit war keine Rede

Die OPCW ist eine eigentlich unabhängige so wie internationale Organisation, die seit der Verabschiedung der Chemiewaffenkonvention vom 29. April 1997 existiert. Sie überwacht die Einhaltung und Umsetzung dieser Konvention und empfiehlt in Einzelfällen die Vernichtung von Chemiewaffen. Doch von Unabhängigkeit kann in dem vorliegenden Fall keine Rede sein.

Bereits wenige Monate nach dem Giftgasangriff in Syrien beanstanden Kritiker, dass die OPCW den Angriff von 2018 ohne tiefer gehende Prüfung der Führung von Assad anlastete. Widersprechende Erkenntnisse wurde systematisch unterdrückt und zensiert. Genau diese gezinkten Erkenntnisse lieferten Argumente für die Luftangriffe der USA, Großbritannien und Frankreich. Und ja, halten Sie mich für naiv, auch ich vertraute den Berichten und befürwortete, freilich aus der Ferne und lediglich mit Sekundärquellen, zumindest prinzipiell diese Intervention.

Spätestens 2019 hätten wir es besser wissen müssen. Nachdem die Führung der OPCW offensichtlich den Bericht verfälscht hatte, informierte ein Mitarbeiter der sogenannten Fact-Finding- Mission, eine Art Sonderkommission in Douma, einen internen Expertenkreis über die Manipulationen. Geschehen ist bis dahin nichts. Wir erinnern uns: Bei dem Giftgasangriff starben mehr als 50 Menschen. Ende 2019 erschienen dann weitere Belege, die alle Vorwürfe belegten , auf Wikileaks.

Perfide Nähe von Staatsfunk und Politik

Das Zugeständnis der BBC ist kein Freispruch für Assad. Es zeigt jedoch, mit welchen Methoden Medien arbeiten, die die gebotene Distanz zur Regierung vermissen lassen. Das Vereinigte Königreich stellte in diesem Einsatz das zweitgrößte Kontingent an Fluggeräten und Soldaten. Offenkundig sollte die BBC die Fakten dahin manipulieren, dass Politiker, Medien und Bevölkerung den Einsatz als eine gerechtfertigte Intervention sehen.

Und auch wenn das erste Opfer im Krieg die Wahrheit ist, so heißt es nicht, dass das das zweite Opfer die Vernunft sein muss. Genauso wie, trotz aller Nähe, was Werte angeht, eine bedingungslose Solidarität zu westlichen Ländern rechtfertigt. Öffentlich-Rechtliche Journalisten müssen ihre Nähe zur Politik hinterfragen. Nicht, dass es heißt: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing‘.“