Flutspenden kompensieren staatlichen Hilfsfond

Von Julian Marius Plutz.

Vor einiger Zeit Interviewte ich eine junge Frau, die 500 km alleine ins Ahrtal fuhr, um in ihrem Urlaub den Flutopfern zu helfen. Trotz des kaum erträgliche Leid und vor allem trotz eklatanten politischen Versagens, das wie üblich ohne Konsequenz blieb, beeindruckte n mich die Schilderungen der gegenseitigen Hilfe. Allein in meinem Umfeld kannte ich drei Personen, die spontan aufbrauchen, um wildfremden Menschen zur Hand zu gehen. Es sind die kleinen und großen Heldengeschichten, die dem zu Tode misshandelte Wort „Solidarität“ einen Hauch von Bedeutung schenken.

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Heufer Umlaufs infantile Kandidatenbefragung

Von Julian Marius Plutz.

Politiker, die ernst genommen werden wollen, sollten dieser clownesken Schmierenkomödie fernbleiben. Ansonsten wird es so peinlich, wie ein fremdgesteuerter Heufer-Umlauf in einer Fußballsendung. Außenpolitik, „Ehe für Alle“ oder radikaler Klimaschutz: wie immer man als Erwachsener dazu stehen mag, bei Kindern spielt das keine Rolle und sollte es auch nicht. Hier werden Kinder politisch instrumentalisiert und mißbraucht. Die verantwortliche Redaktion muß sich fragen, wie tief sie noch sinken möchte.

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