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Gesellschaft

Florida beschließt: In Kindergärten und Grundschulen wird nicht über Sexualpraktiken unterrichtet

Von Julian Marius Plutz.

Woke-Linke Gesinnungswächter aus den USA und sogar manche aus Deutschland sind empört. Der Senat in Florida hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet: Es verbietet den lehrplanmäßigen Unterricht über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität bei Kindern vom Kindergarten bis zur dritten Klasse. Auch gegenüber älteren Kindern und Jugendlichen sollen Lehrer nicht in einer „dem Alter von Schülern unangemessenen Art“ über diese Themen sprechen.

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Gesellschaft

Falsche Forderung, falsche Zeit: Die moralische Verklärung der JuLis

Von Julian Marius Plutz.

Karfreitag, 2022. Während die Ukraine um Volk und Vaterland kämpft und täglich Menschen sterben, setzen die Jungliberalen (Julis) ein ganz andere Themen. In einer Großstadt stellt sich zum höchsten Festtag der Christenheit ein todesmutiger junger Mann vor eine Kirche mit einem Plakat, kirchliche Feiertage abzuschaffen, ebenso wie das Tanzverbot am selbigen Tag.

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Gesellschaft

Die Unlust an der anderen Meinung

Von Julian Marius Plutz.

Es gibt einen einzigen menschengemachten Klimawandel, an dem der Mensch de facto zu 100 % Anteil daran hat. Und das ist der menschengemachte Meinungsklimawandel. Rückblickend ist es schwer nachvollziehbar, was sich in zehn Jahren so verändert hat, dass Menschen aufgrund andere Ansichten ausgegrenzt und ausgeschlossen werden.

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Allgemein

Herzen aus Holz

Von Julian Marius Plutz.

Das ist die Geschichte von Ben. Eine Geschichte über kleine Geister, über Worte, die Herzen zerfetzen, während eine Mehrheit lauthals schweigt.

So betrat Ben eines Abends in einen Twitter-Space. Dies ist vergleichbar mit Clubhouse, eine eigene Anwendung in der App, in der Mann mit dem gesprochenen Wort diskutieren kann. Leute, vielleicht fremde Leute, können den sogenannten Space betreten. Als Zuhörer, oder als Sprecher.

Zu jeder dieser Gesprächsrunde gehört mindestens ein Moderator; optional und maximal zwei Stellvertreter. Nichtsahnend begann Ben mit den Teilnehmern, die meisten, sagen wir „Menschen mit Migrationshintergrund“ zu diskutieren. Zunächst über die Ukraine, dann über dies und das. Der Space leerte sich und am Ende stand Ben so gut wie alleine gegen 4-5 Leute da.

So weit, so erträglich. Im Nachhinein werden viele Diskutanten sagen, sie wären von den Moderatoren entfernt worden. Der Ton wurde rauer. Bens Biographie, seine Tweets wurden auf Schwachstellen abgeklopft. Wie kann man ihn am besten fertig machen? Wo ist sein wunder Punkt?

In irgendeiner seiner Veröffentlichung steht etwas über das Judentum. „Bist du Jude?“, fragen die, sagen wir, Neudeutschen ihn. Weder verneint er, noch bestätigt er das. Was danach begann gehört zu den übelsten Stücken an nackten, puren Menschenhass, die auch dem Autor jemals untergekommen ist.

Sie gaben ihm eine Nummer. 312. Seine Spindnummer. Er solle beim Duschen aufpassen, wann das Gas kommt und sich seine Nummer merken. Sehr schnell sprachen Sie ihn nur noch mit der Nummer an. „Hey, warum redest du 312? Hat dich jemand aufgerufen?“ Weiter wurden Bilder aus seiner Timeline mit Gewaltsymbolen versehen und veröffentlicht, so wie viele andere Tweets, die auf vielen Ebenen bösartig, antisemitisch und gewaltverherrlichend sind.

Nur Menschen mit Herzen aus Holz können das mit sich vereinbaren. Nur Menschen ohne einen Funken Anstand, Moral, Menschlichkeit und Liebe in sich. „Nie wieder Opfer“, dachte sich immer Ben. Nie wieder der sein, der am Boden liegt, der bespuckt wird. Nie wieder der, der ausgegrenzt wird, weil er nie der lauteste Schüler war und nicht so schnell und gut im Wort sich ausdrücken konnte, wie die anderen. Weil er nicht sehr cool mit Mädchen umgehen vermochte, wie die Angeber und Machos. die wirklich coolen Typen mit den weiten Hosen und den schrägen Mützen, die ihn nie ernst genommen hatten.

Währenddessen sperrt der zynische Twitter-Algorithmus das Profil von Ben wegen „Hassschüren“. Traumschön.

Dieser Fall ist simpel, winzig klein im Kosmos der menschlichen Grausamkeiten. Und was ist schon Twitter? Doch er zeigt, wie Menschen aus bestimmten Kulturkreis – fürs Protokoll: Nicht alle – auf Andersartigkeiten reagieren.

Sie hassen Homosexuelle, weil sie schwul sind und weil der eine oder andere seine Neigung in dieser Gemeinschaft nicht ausleben kann. Sie hassen Frauen, es sei denn, sie liegen im Bett bereit und sorgen für den Abwasch. Sie hassen freiheitliche Menschen, weil sie die liberale Gesellschaft verachten. Sie hassen Konservative, weil sie ihnen zu abgestanden sind. Sie hassen die Linken, weil sie ihnen zu weich sind. Sie hassen Christen, weil sie Christen sind. Sie hassen Juden, weil sie Juden sind. Oder sein könnten.

Doch was das schlimmste ist: Sie hassen ihre Kinder, wenn sie -gottlob und hoffentlich – anders sind als die eigenen Eltern. Ob Homo, bi, feminin, ob nachdenklich, zu laut, phlegmatisch oder zu aufgedreht. Sie hassen sie, weil sie sich selbst hassen. Weil sie zutiefst ihr patriarchales, degeneriertes Männerbiotop hassen. Sie lesen nichts. Sie können nicht sprechen, außer Beleidigen und Denunzieren. Sie suchen sich die vermeintlich schwachen Opfer, die gar nicht schwach sind, nur eben nicht in ihrer vorgefertigten Welt leben möchten, in der jeder Jota Individualismus eine Beleidigung ihres Gottes ist.

Sie feiern einen Gott, ohne die Schrift zu kennen. Ein Gott, der nichts kann, außer bösartig, zu sein, gemein und niederträchtig. Eifersüchtig, kriegerisch und hinterhältig. Barmherzigkeit gibt es nur, wenn ihr euch gefälligst anpasst. Ansonsten droht die systematische Ausgrenzung bis zum Ehrenmord. Liebe muss man sich eben leisten können und der Tod kommt in Raten.

Wenige tun es aktiv, manche sind Mittäter und die meisten sind Mitläufer. Sie haben eines gemeinsam: Sie tragen Schuld. Sie bilden eine Gemeinschaft des Schauderns. Ein „Verfassungspatriotismus“ ist nichts mehr, als nur ein steiler, zu schwacher Wunsch. Diese Gesellschaft braucht Leitideen. Liebe, Barmherzigkeit, Freiheit. Aber auch Grenzen, Rechtsstaat, Prinzipien Tugenden und Vergeltung.

Am Ende können einem die Täter von Ben und den vielen anderen leid tun. Sie haben ihr eigenes, kleines, erbärmliches Leben nicht im Griff. Sie sind ein Niemand, wollen aber ein Jemand sein. Sie haben Herzen aus Holz.

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Geschichte

Linken Politikerin auf Abwegen: „An den Grundfesten des Kapitalismus rütteln“

Von Julian Marius Plutz.

Marktwirtschaft in Deutschland hat seit jeher einen schlechten Stand. Das ist insofern erstaunlich, als dass kein Land in so kürzester Zeit zwei sozialistische Experimente wagte und scheiterte. Der eine endete in Auschwitz und der andere in Hohenschönhausen.

Doch das hindert Politiker aller etablierten Parteien nicht daran, freie Märkte zu verteufeln und stattdessen ganz auf Papa Staat zu setzen. Jüngstes Beispiel ist die Berliner Justizsenatorin Lena Kreck.

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Gesellschaft

Der absonderliche Fall der Anne Spiegel

Von Julian Marius Plutz.

Im Englischen gibt es den Begriff: „Low hanging fruits“. Das bedeutet, dass manche Punkte die man machen kann, so offensichtlich sind, dass man sich kaum abmühen muss. Eben wie Früchte, die besonders tief hängen und man keine Energie aufwenden muss, um diese zu pflücken.

Wo wir auch schon bei Anne Spiegel sind.

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Gesellschaft

„Die Woche der Brüderlichkeit“: Die Evangelische Kirche und ihr Problem mit den Juden

Von Julian Marius Plutz.

Die Aktionswoche sollte im Zeichen des Engagements gegen Antisemitismus stehen, doch wie glaubwürdig ist dabei die Evangelische Kirche? Der jüdische Bezug dieser, in den Anfängen vor allem der Aussöhnung zwischen den deutschen Tätern und den jüdischen Opfern dienenden gemeinsamen Aktionswoche, tritt von Jahr zu Jahr immer mehr in den Hintergrund. Die Veranstaltung driftet in ein, den Holocaust selbst immer mehr ausblendendes allgemeines Statement gegen Diskriminierung. Dabei ist v.a. der Islam und seine vermeintliche globale Opferrolle auf dem besten Weg, den Genozid an dem jüdischen Volk in der Agenda der Aktionswoche in den Schatten zu stellen. Fehlende Distanzierung von der judenfeindlichen BDS-Bewegung und fragwürdige Ehrenträger bewirken ein Übriges und machen „Die Woche der Brüderlichkeit“ in ihrer Gänze zur Farce.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Aprilausgabe der Jüdischen Rundschau – oder hier für schlanke 75 Cent: Link

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Gesellschaft

Zum Tod von Leon Schwarzbaum: „Vergeben können nur die Toten“

Von Julian Marius Plutz.

Im Alter von 101 Jahren verstarb Leon Schwarzbaum. Er war einer der letzten Überlebenden des Holocaust und hatte die Hölle der Konzentrationslager Sachsenhausen und Auschwitz erleiden müssen. Mit ihm verstummt eine Stimme, die sich dem Vergessen laut entgegengestellt hat.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hinter der Bezahlschranke hier: Link, oder in der Aprilausgabe der Jüdischen Rundschau

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Gesellschaft

Mehr als 100 jüdische Waisenkinder aus Odessa sicher in Berlin angekommen

Von Julian Marius Plutz.

Es sind Kinder, die vor dem Krieg fliehen mussten und weder Vater noch Mutter haben. Jetzt haben sie auch ihr letztes Zuhause verloren. Die jüdische Chabad-Gemeinde Berlin gibt über 100 jüdischen Kindern Schutz und neue Geborgenheit.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier oder in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Rundschau.

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Gesellschaft

Lob und Kritik: Ethikrat bewertet Corona-Maßnahmen

Von Julian Marius Plutz.

Nach rund zwei Jahren Corona-Pandemie zieht der Deutsche Ethikrat unter dem Vorsitz von Alena Buyx ein Fazit der Corona-Maßnahmen. Der entsprechende Bericht umfaßt 161 Seiten und hört auf den Namen „Vulnerabilität und Resilienz in der Krise – Ethische Kriterien für Entscheidungen in einer Pandemie“. Er thematisiert unter anderem die verschiedenen Phasen der Pandemie, die Schutzmaßnahmen, den Krisentest für Institutionen, politische Entscheidungen und ethische Abwägungen sowie die Konsequenzen für die Bevölkerung.

Den gesamten Bericht lesen Sie hier: Link