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Gesellschaft

AJC Broschüre: Antisemitische Verklärung der AfD

Von Julian Marius Plutz.

Fast zeitgleich und unabhängig voneinander bekam ich zwei Nachrichten, ich möge mich doch diesem Thema widmen. Es ging um die Broschüre des American Jewish Comittee, genauer ihrem deutschen Ableger, das AJC Berlin Ramer Institute, das sich dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben hat. In ihrem Pamphlet sprach der Autor, Lars Rensmann, recht technisch-akademisch von der „Mobilisierung des Ressentiments – Zur Analyse des Antisemitismus in der AfD“. Die eine Person, die mich anschrieb, war empört, wie oberflächlich und voreingenommen die Darstellung war. Der andere Leser sah das genau andersrum, vermute ich zumindest, so wie ich die politische Konstitution dieser Person einschätze.

Doch gleich im Vorwort wurde jede Hoffnung auf ein neutrales Papier zur Analyse von Antisemitismen jäh zerschlagen.

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Gesellschaft

Ankündigung – Jörg Meuthen im Gespräch!

Von Redaktion.

Dieses Internet bietet erstaunliche Möglichkeiten für interessante Formate. Wo es früher einen Sender brauchte und eine Radiolizenz, genügt heute die Twitter App. Mit dem Smartphone können Sie nämlich an „Twitter Spaces“ teilnehmen und sogar selbst welche starten. Im Grunde ist es das gleiche Prinzip wie bei der App Clubhouse. Man startet einen Space und jeder, dem man folgt, kann diesen Raum sehen und beitreten. Dabei geht es nur um die Stimme. Live-Radio eben, nur dass Sie interaktiv teilnehmen können.
Gemeinsam mit Sascha Ulbrich und Ivonne, die auch die „Schandmale des Internets“ betreibt, sind wir gerade dabei ein wöchentliches Format zu etablieren, das wir „Auf den Punkt“ nennen.

Ziel dabei soll sein, pro Folge einen interessanten Gast auf das Podium zu bekommen, der neben unseren Fragen auch den Fragen der Zuhörer Rede und Antwort steht. Bei der Premiere war der gesundheitspolitische Sprecher der AfD in Nordrhein-Westfalen, Herr Dr. Martin Vincentz zu Gast.

Am 16.12. um 20:30 Uhr dürfen wir Herrn Prof. Dr. Jörg Meuthen zum Thema: „AfD – auf dem Weg zur Regierungspartei oder bleibt sie ewige Protestpartei?“ begrüßen.

Dass wir zu Beginn vor allem AfD-Politiker als Gäste auf das Podium holen, liegt daran, dass wir, bzw. Sascha entsprechende Kontakte als Mitarbeiter der Partei hat. Das macht „Auf den Punkt“ aber nicht zu einem AfD-Fanspace, im Gegenteil. Die Moderation bemüht sich um kritische Fragen – aber auch die Zuhörer sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen, egal wie kritisch, so lange sie in einer höflichen Form dargelegt werden.

Wie kann ich teilnehmen?

Sie brauchen lediglich einen Twitteraccount. Dann gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. Sie folgen @stadthexen, @Saschaulbrich oder mir, @neothemarius. So wie der Space am 16.12. um 20:30 Uhr eröffnet ist, sehen Sie diesen in der oberen Leiste angezeigt.
  2. Sie klicken auf den Link, den ich in den nächsten Tagen hier veröffentlicht werde. Dann kommen sie direkt zum Twitter Space. Wichtiger Hinweis: Sie brauchen hierfür zwingend ein Smartphone oder ein Tablet (Kein Ipad), um teilzunehmen. Zwar gibt es auch eine Desktop-Lösung, aber die ist mit etwas technischem Aufwand und Geschick verbunden. Am einfachsten ist tatsächlich Ihr Mobiltelefon.

Dummie-Account für Spaces? Warum nicht!

Nicht jeder nutzt Twitter, nicht jeder ist ein Fan von sozialen Medien. Das verstehen wir. Dennoch bietet Twitter Spaces in seiner Einfachheit eine simple Lösung für solche Art von Sendungen, in denen sehr viele Menschen teilnehmen können und werden. Falls Sie Aversionen gegenüber solchen Betreibern hegen, können Sie sich gerne einen völlig anonymen Account zulegen, den Sie lediglich für Spaces nutzen. Das geht hier denkbar einfach.

Wenn Sie Fragen haben, stellen Sie diese gerne in den Kommentare, aber auch via julianm.plutz@icloud.com. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

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Gastbeitrag

Warum die Union mit der AfD koalieren sollte

Von Krissi I.

Die CDU/CSU will sich, nach der verheerenden Wahlniederlage bei der Bundestagswahl 2021, von Grund auf erneuern. Ein wichtiger Faktor ist, wenn man sich die Wählerwanderung seit 2009 anschaut, dass die Union am meisten an die AfD verloren hat, jedoch nie eine Strategie gefunden hatte, wie man mit der rechtspopulistischen Partei umgehen sollte.

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Gesellschaft

Der einsame Professor Meuthen

Von Julian Marius Plutz.

Es ist etwas passiert, was eigentlich überfällig war. Ehrlich gesagt wunderte ich mich, dass es nicht schon viel früher passieren ist. Jörg Meuthen tritt zur Wahl als Bundessprecher der Alternative für Deutschland (AfD) nicht mehr an. Zu groß war wohl der Druck aus ihm weniger geneigten Landesverbänden. Aber auch aus den Fraktionsvorsitzenden, von der die eine, Frau Weidel, aus Meuthens Landesverband kommt, gab es immer wieder Gegenwind.

Was das für die Zukunft der AfD bedeutet, bleibt unklar. Klar ist jedoch: Jörg Meuthen stand in den sechs Jahren Amtszeit unermüdlich, fast stoisch für den freiheitlichen Flügel seiner Partei. Der dem klassischen Liberalismus stammende Ökonom war stets skeptisch, was die protektionistischen Ideen aus den Ostverbänden anging. Sein vorangingen Antrieb war sie Eigenverantwortung, während die anderen nach dem Staat riefen. An dieser uralten Fede, Paternalismus gegen Liberalismus, ist er letzten Endes gescheitert.

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Gastbeitrag Gesellschaft

Der Ossi lässt sich nicht verarschen – Was der Westen lernen kann

Von Krissi I.

Fast 30% für die Linkspartei, über 20% für die AfD, das ist die Realität bei Wahlen in Mitteldeutschland (für uns Wessis Ostdeutschland). Die Parteien links- und rechtsaußen werden in den „neuen Bundesländern“ mit vielen Stimmen gewählt. Vielen Westdeutschen stößt dies sauer auf, doch der durchschnittliche Ostdeutsche ist nicht radikal oder gar extrem. Im Gegenteil, die Westdeutschen könnten sich von der Mentalität der Ost- und Mitteldeutschen eine Scheibe abschneiden.

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Allgemein Kultur&Medien

Edeka verbannt AfD Smoothies aus den Regalen

Von Julian Marius Plutz.

Jeder mag doch Edeka. Warum auch nicht? Ansprechende Werbung, regionales Obst und Bio. Viel Bio, weil das ja gesund ist. Wozu sollte das sympathische Unternehmen aus Hamburg jemanden etwas Böses tun? Da arbeiten doch junge, alerte Mitarbeiter, die mit Dynamik und Verve am Werk sind, um uns folgenlos uns gut gelaunt Produkte anzubieten. Wenn es schon kein „Good Gouvernance “ gibt, vielleicht dann bei Edeka immerhin „Good Supermarkt“?