AStA und Antifa – Zwei Seiten einer Medaille

Von Julian Marius Plutz.

Wer in Deutschland, abzüglich des Freistaates Bayerns, studiert, kommt um den Allgemeinen Studentenausschuss, kurz AStA nicht vorbei. Dieser stellt die studentische Vertretung gegenüber der Hochschule dar. Meist wird der AStA vom Studentenparlament gewählt, was nun Studierendenparlament heißt. Ziel soll es sein, dem einzelnen Studenten eine Stimme zu geben. So weit, die Theorie.

In der Praxis ist es so, dass der AStA vor allem die dezidiert linken Kommilitonen repräsentiert. So kann es schon mal sein, dass im Rahmen der „kritischen Einführungswoche“ ein Workshop angeboten wird, der so klingt: „Kritisches Wochenende in Dannenrod. Waldbesetzung, Widerstand und Transformation.“ Dass die Studentenvertretung zur Neutralität verpflichtet ist, interessiert ebenso wenig, wie die Tatsache, dass es im Zuge der gewaltsamen Besetzung des Waldes zu massiven Stradtaten gekommen ist. Der Fall des Workshops spielte sich in der Universität Gießen ab.

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