Über neomarius

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Facebook: Julian Marius

Der Autor, das bin ich, ist um die 30 und arbeitet, wie heißt es so schön, „in der Finanzbranche“. Inzwischen hat es ihn in den Personalvertrieb verschlagen.

Schon früh begeistert er sich für Politik, was ihn, na klar, zu den Linken treibt. Denn Sie wissen ja, wie es ist. „Wer jung ist und kein Sozialist, der hat kein Herz.“

Nach einigen Jahren aktiver Zeit und wenigen Jahren mit etwas Frust, trennten sich die Wege von PDS und Julian, so heißt der Autor. Die Partei hieß inzwischen Linkspartei.PDS. Später sollten die drei Buchstaben und das „Partei“ wegfallen.

Vielleicht lag es auch am Alter. Denn die zweite Hälfte des obigen Zitate, das Churchill zugeschrieben wird, lautet so: „Wer alt ist und Sozialist, der hat keinen Verstand“. Nun ja, ob der Autor Verstand hat und inwieweit dieser ausgeprägt ist, da scheiden sich die Geister.

2013 wurde er noch vor der Wahl Mitglied der AfD, damals tatsächlich eine Alternative. Doch mit dem Weggang Lucke, Starbatty und Henkel ging auch Julian. Der Rest ist bittere Parteiengeschichte. Heute gibt es keine Partei, bei der akademische Bildung und soziale, aber auch kognitive Intelligenz auseinanderklafft. Das muss Hannah Arendt mit der „Banalität des Bösen“ gemeint haben.

Heute beschreibt er sich als ein wenig liberal, ein bisschen libertär. Als Neocon im besten Sinn, jedoch undogmatisch. Als leidenschaftlicher Atheist in der Tradition von Russel, Hitchens oder Dawkins.

Ferner betreibt Julian ein schönes Hobby, das sich Fotografie nennt. In Zukunft sollen hier auch ausgewählte Bilder zu sehen sein. Street Fotography, meist ohne Farbe. Denn wie sagte ein bekannter Fotojournalist: „Wenn ich die Menschen in Farbe fotografiere, fotografiere ich ihre Klamotten. Wenn ich sie schwarz weiß ablichte, dann fotografiere ich ihr Innerstes.“

2018 trat er dann der FDP bei, die einzige Partei zwischen Etatismus, Paternalismus und emotionalen Sozialismus, die Vernunft als aufklärerischen Wert in die Parlamente bringt.